NLA - 3. VF - Samstag, 12. März 2016

4 : 1 (2:1, 1:0, 1:0) 

Zuschauer

6975 Zuschauer (97% Auslastung)

Vernets, Genf

Schiedsrichter

Daniel Stricker, Marcus Vinnerborg; Balazs Kovacs, Michael Tscherrig

Tore

Jim Slater1:008:52
G. Bezina, R. Gerber
11:231:1Andrej Bykov
J. Fritsche jun., S. Schilt
Juraj Simek2:112:50
M. Lombardi, M. Pedretti
Floran Douay [SH]3:129:00
K. Romy
Kevin Romy4:156:52
M. Pedretti, G. Bezina

Strafen

Tim Traber02:10
2 min - Übertriebene Härte
Johan Fransson27:38
2 min - Hoher Stock
42:38Sebastian Schilt
2 min - Haken

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#60 R. Giovannini                # 1 B. Conz 84,0% 60:00   
#29 R. Mayer 97,3% 60:00    #26 R. Lory               
Verteidiger Verteidiger
#47 E. Antonietti +1       1S    # 2 M. Abplanalp -1       1S   
#57 G. Bezina +3    2A 2S    #42 A. Glauser -1       1S   
#20 J. Fransson ±0          2' #52 M. Maret ±0            
#56 F. Iglesias +2       1S    #82 M. Ngoy ±0       1S   
#17 A. Jacquemet ±0       2S    #45 A. Picard -1       2S   
#58 R. Loeffel -1             #27 Y. Rathgeb -2            
#22 J. Mercier ±0       2S    #77 S. Schilt ±0    1A 4S 2'
#55 D. Vukovic +1       1S   
Stürmer Stürmer
#36 M. D'Agostini -1       4S    #89 A. Bykov -2 1T    4S   
#72 F. Douay +1 1T    1S    #18 J. Fritsche jun. ±0    1A 1S   
#15 R. Gerber +1    1A       #15 R. Gardner -1       2S   
#79 T. Heinimann -1             # 5 C. Genoway -1       3S   
#19 T. Kast ±0       1S    #97 N. Marchon ±0            
#10 M. Lombardi +1    1A 1S    #20 G. Mauldin ±0       6S   
#87 M. Pedretti +2    2A 1S    # 9 C. Neuenschwander ±0       2S   
#96 N. Rod ±0             #64 B. Neukom ±0       1S   
#88 K. Romy +2 1T 1A 5S    #13 B. Plüss -2       3S   
#14 J. Simek +1 1T    1S    #78 M. Pouliot ±0       1S   
#16 J. Slater +1 1T    1S    # 6 C. Rivera -1       2S   
#21 T. Traber +1       1S 2' #21 F. Schmutz ±0       1S   
#86 J. Sprunger -3       2S   

Genf schickt Gottéron in die Ferien

Von David Leicht

Fribourg war heute nochmals die aktivere Mannschaft - Genf-Servette aber die clevere. Dank des schlussendlich klaren 4:1-Heimsieges ziehen die Grenat als letzte Mannschaft in die Halbfinals ein.

Bereits vor dem Spiel gab sich Servette-Coach Chris McSorley äusserst ruhig und zuversichtlich - er sollte auch am Ende des Abends strahlen. Zuerst musste er aber nochmals zusehen, wie die Gäste aus Fribourg mit dem Mute der Verzweiflung nichts Unversucht liessen und äusserst druckvoll in die Partie starteten. Nach zwei Minuten kam Flavio Schmutz zu einer ersten guten Chance für die Drachen. Auch kurz darauf hatten die Gäste gute Gelegenheiten in Führung zu gehen, als eine Strafe gegen Tim Traber lief. Genf-Servette seinerseits verschlief den Start in dieses Spiel komplett. Erst nach knapp der Hälfte des ersten Drittels erwachten die Hausherren, dann aber vehement: Nach einer Minute immensem Druck im gegnerischen Drittel konnte Jim Slater einen hinter Benjamin Conz kullernden Puck per Hechtsprung in der 9. Minute zur Führung für den GSHC verwerten.

Sogleich hatten die Adler mehrere Chancen zum 2:0, wurden aber knapp drei Minuten später eiskalt erwischt, als der zuletzt oft kritisierte Andrei Bykov alleine gegen zwei Grenat mit einem verdeckten Handgelenkschuss den Ausgleich für die Drachen erzielen konnte. Die Ereignisse überstürzten sich jetzt. Bei einem Konter der Genfer stürmte Benjamin Conz aus dem Tor, um die Scheibe vom heraneilenden Marco Pedretti wegzuspedieren. Dabei schlitterte der Gottéron-Hüter gegen Pedrettis Bein und blieb auf Höhe des Bullykreises benommen auf dem Eis liegen, während der Genfer Juraj Simek ohne Probleme zum 2:1 einschiessen konnte. Das Tor zählte, obwohl Conz danach minutenlang auf dem Eis gepflegt werden musste - zurecht, denn Pedretti konnte sein Standbein natürlich nicht wegziehen, dazu prallte Conz in ihn rein und nicht umgekehrt.

In der 17. Minute hätte Noah Rod, der nach einer verbüssten Spielsperre in diese Serie zurückkehrte, backhand nach einem Pass von Verteidiger Jonathan Mercier zum 3:1 einschiessen müssen, wie auch knapp eine Minute später Eliot Antonietti mit einem gefährlichen Distanzschuss. Kurz nach dem zweiten Tee starteten die Drachen, wie auch zu Beginn des Spiels, fulminant. In den ersten 90 Spielsekunden des Mitteldrittels hatte Greg Mauldin alleine zwei valable Ausgleichschancen, dazu kam eine Topchance für Andrei Bykov. Das Spiel wog jetzt hin und her zur Freude der knapp 7'000 Zuschauer in der Les Vernets-Halle - und es gab jede Menge kernige Checks, Chancen und Provokationen zu sehen, grösstenteils war die Partie aber mit nur drei kleinen Strafen und auch dank des Geschicks der Unparteiischen, äusserst fair geführt.

Als die Gäste gegen Spielmitte dann in Überzahl agieren konnten, lag der Ausgleich in der Luft. Aber defensiv agierten die Drachen zu sorglos und dies sollte diese Serie entscheiden: Verteidiger Yannick Rathgeb vertändelte die Scheibe auf fahrlässige Art und Weise im eigenen Drittel, worauf Floran Douay mit einem Backhand-Schuss unter die Latte das bereits vorentscheidende 3:1 für die Calvinstädter erzielen konnte. Denn im Schlussdrittel hatten die Drachen zwar noch viele Spielanteile und einige Chancen zumindest auf den Anschlusstreffer, aber mit der Führung im Rücken und dem Halbfinaleinzug vor Augen agierten die Genfer fortan souverän um kamen ihrerseits durch Matt d'Agostini und Kevin Romy zu weiteren Chancen. Letzterer war es dann auch, der knappe drei Minuten vor Schluss per "Buebetrickli" zum 4:1 einschoss. Es war dies die endgültige Entscheidung in diesem Viertelfinal-Kracher. Somit wartet auf Genf-Servette im Halbfinale (ab nächstem Donnerstag) der formstarke HC Lugano, welcher die Grenat weit mehr testen könnte, als die Drachen aus Fribourg - bei denen sich mit den langjährigen Leistungsträgern Benjamin Plüss und Michael Ngoy auch zwei Eckpfeiler der Mannschaft verabschieden. Bei den Saanestädtern, die in den letzten zwei Partien nochmals viel Moral gezeigt haben, dürfte Coach Zenhäusern auf nächste Saison hin versuchen, konstantere Leistungen zu zeigen - womit auch wieder mehr als "nur" eine Playoff-Qualifikation möglich wäre!

Best Play: Robert Mayer, GSHC-Hüter, zeigt heute Abend eine weitere bestechende Leistung und zeigt, dass er auch im Halbfinal eine tragende Rolle spielend wird/will.

Aussetzer des Abends: Yannick Rathgeb, Gottéron-Back. Bei Floran Douays Tor zum 3:1 verliert er hinter seinem eigenen Tor die Scheibe und schaut dann einfach zu wie Letzterer diese unter die Latte zimmert. Und beim 4:1 kurz vor Schluss zieht er es vor, Marco Pedretti mit einem Crosscheck niederzustrecken anstatt aktiv zu verteidigen.

Playoff

Viertelfinal

1ZSC Lions03130
8BERN44243
2DAVOS44534
7Kloten01311
3SERVETTE434404
6Fribourg113131
4Zug01224
5LUGANO42455

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