NLA - PO 1 - Samstag, 10. März 2012

2 : 5 (1:2, 0:1, 1:2) 

Zuschauer

6972 Zuschauer (97% Auslastung)

Vernets, Genf

Schiedsrichter

Michael Küng, Didier Massy; Roger Arm, Peter Küng

Tore

Rico Fata1:007:44
M. Trachsler
08:061:1Stacy Roest
L. Burkhalter
12:271:2Loïc Burkhalter [PP2]
D. Walser
36:011:3Pavel Brendl
keine Assists
42:341:4Antonio Rizzello
D. Walser, L. Grauwiler
Rico Fata2:451:14
J. Simek, M. Trachsler
56:062:5Jordy Murray [PP]
L. Burkhalter, S. Roest

Strafen

Pierrick Pivron05:27
2 min - Crosscheck
Rico Fata11:44
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 43 Sekunden
Goran Bezina12:01
2 min - Crosscheck
Rico Fata15:47
2 min - Crosscheck
26:07Lukas Grauwiler
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
27:55Marc Geiger
2 min - Crosscheck
Flurin Randegger55:20
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 46 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#29 F. Tamò                #84 D. Manzato 93,1% 60:00   
#51 T. Stephan 83,3% 60:00    # 1 J. Müller               
Verteidiger Verteidiger
#47 E. Antonietti ±0             #11 A. Camenzind ±0       1S   
#57 G. Bezina ±0          2' #24 M. Geiger +1       1S 2'
# 7 M. Gautschi -1       5S    # 6 C. Geyer +1       1S   
#11 K. Hecquefeuille ±0       3S    #15 R. Keller ±0            
#22 J. Mercier -3       1S    #25 N. Sirén -1            
#32 N. Schneeberger ±0       2S    #43 D. Walser +1    2A 2S   
# 2 M. Welti +1            
Stürmer Stürmer
#20 E. Berthon ±0             #81 N. Berger ±0            
#23 R. Fata +1 2T    4S 4' #23 P. Brendl ±0 1T    2S   
#24 S. Friedli ±0       1S    #80 L. Burkhalter +2 1T 2A 4S   
#49 D. Fritsche -1       2S    #14 L. Grauwiler +1    1A 1S 2'
#45 D. Gartmann ±0             # 9 S. Hürlimann ±0            
#15 R. Gerber -1       3S    #68 A. Lemm ±0       1S   
#17 P. Pivron ±0       1S 2' #28 J. Murray +2 1T    5S   
#14 F. Randegger -1       1S 2' #55 B. Reid +1       3S   
# 3 G. Randegger ±0       2S    #17 A. Rizzello ±0 1T    3S   
#26 C. Rivera ±0             #19 S. Roest +2 1T 1A 1S   
#40 D. Rubin -1             #21 R. Suri ±0       3S   
# 9 J. Simek ±0    1A 2S    #89 N. Thibaudeau -1       2S   
#39 M. Trachsler ±0    2A 1S    #97 A. Wichser ±0            
#44 P. Vampola -1       1S   

Auch McSorleys letzter Trick ging in die Hosen – Rappi ist durch!

Von Pascal Zingg

Die Rapperswil-Jona Lakers schicken den HC Genf-Servette in den ungeliebten Playoutfinal. McSorley wollte die Lakers im letzten Spiel mit überhartem Spiel einschüchtern, dies misslang gründlich.

Nachdem Chris McSorley am Donnerstag wieder einmal in seine Trickkiste gegriffen hatte, fragte man sich, was der Kanadier in Spiel fünf für Tricks auspacken würde. Schnell wurde klar, McSorley hatte seine Mannen angewiesen hart auf den Mann zu spielen und die Lakers so einzuschüchtern. Die Genfer nahmen diese Worte ernst und gingen im ersten Drittel meist übermotiviert zur Sache. Dies hatte zur Folge, dass man zu Beginn viele unnötige Strafen kassierten, was nicht ohne Folge blieb. Als in der 13. Minute mit Bezina und Fata gleich zwei Genfer draussen sassen, markierte Loïc Burkhalter das 2:1. Vorausgegangen waren das 1:0 durch Morris Trachsler (8.) und das 1:1 von Stacy Roest nur 22 Sekunden später.

Lakers zu clever

Mit dem Rückstand im Nacken wurde den Genfern schnell klar, dass sie so nicht weiter spielen konnten. Ab dem zweiten Drittel setzten sie ihren Körper deshalb wieder dezenter ein. Dies hiess jedoch, dass McSorleys letzter Trumpf ohne Wirkung verpufft war. Die Lakers spielten nun clever und liessen den Genfern kaum Chancen. Wie schon am Donnerstag verwalteten sie den Vorsprung geschickt. Im Gegensatz zum Donnerstag mussten sie heute jedoch weniger lange zittern. So war es der vielgescholtene Pavel Brendl, der in der 37. Minute mit einem trockenen Handgelenksschuss auf 3:1 erhöhte. Noch besser kam es in der 43. Minute, als Antonio Rizzello zum 4:1 einschob. Das Rapperswiler Eigengewächs zeigte damit eine der Rapperswiler Stärken auf, sie hatten vier Linien die Tore schiessen konnten. Bei den Genfern war dies nicht der Fall, sie spielten Phaseweise mit 2,5 Linien, dies kostete bereits im Strichkampf sehr viel Kraft. Was man den Genfer allerdings attestieren muss, ist, dass sie nie aufgaben. In der 52. Minute kämpfte Fata die Scheibe nochmals zum 4:2 über die Linie. Mit einer dummen Strafe bescherte Samuel Friedli den Lakers allerdings ein weiteres Powerplay, dass Jordy Murray in der 57. Minute zur 5:2-Siegsicherung nutzte.

Es ist etwas gewachsen

Mit der Niederlage qualifizierten sich die Genfer für den unbeliebtesten Final der Welt. Dies nachdem man vor zwei Jahren gar noch im grossen Playofffinal gestanden hatte. Nach einer verlorenen Aufholjagd in der Qualifikation schien den Genfern im Playout die Puste auszugehen. Die Rapperswiler waren unterdessen seit längerem auf diese Serie fokussiert und genau auf den Punkt bereit.

Der Baumeister dieses Erfolgs ist Trainer Harry Rogenmoser, der das Team ideal auf die Serie einstellte. „Sicherlich war auch etwas Glück dabei, das Team genau auf den Punkt hin zu trainieren, ich habe jedoch gespürt, dass das Team in den letzten Monaten zusammen gewachsen ist. Das Team hat nun Freude aneinander, eine Tatsache, die uns auch nächste Saison helfen kann“, meinte Rogenmoser nach dem Spiel. Die Rapperswiler Kultfigur wurde in der Vergangenheit mehrmals kritisiert. Eines konnte man ihm jedoch nie absprechen, seine Überzeugungskraft. Wie stark er sein Team von der Idee des Sieges gegen Genf überzeugen konnte, zeigt sich am Beispiel von Andreas Camenzind. „Ich bin nicht überrascht, dass wir Genf in fünf Spielen besiegen konnten. Wir wussten, dass wir ein gutes Team sind. Wir haben uns seriös auf diese Playouts vorbereitet und hatten vier ausgeglichene Linien währenddem die Genfer phasenweise nur mit zwei Linien spielten. Für uns war deshalb klar, dass wir die Serie auf lange Sicht gewinnen würden“, meinte Camenzind zufrieden.

Mit einer grossen Willensleistung verabschieden sich die Lakers damit in die Ferien. Man darf gespannt sein, was das erstarkte Team von Harry Rogenmoser in der nächsten Saison zeigt. Weit weg ist diese nächste Saison für die Genfer, sie müssen sich noch einmal auf eine neue Serie gegen den HC Ambrì-Piotta einstellen. Auch in dieser Serie werden die Genfer wieder der Favorit sein. Trotz einer Woche Pause wird das Genfer Lazarett in dieser Serie jedoch nicht kleiner werden. Wieder wird man seine besten Kräft forcieren müssen. Bleibt die Frage, ob zwei Linien gegen einen zuletzt schwachen HC Ambrì-Piotta ausreichen.

Playout

Playout-Halbfinal

9Servette123412
12RAPPERSWIL435325
10SCL TIGERS44344
11Ambrì03131

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