NLA - 1. HF - Dienstag, 18. März 2008

1 : 2 (0:1, 0:0, 1:0) n.P.

Zuschauer

7115 Zuschauer (ausverkauft)

Patinoire St. Leonard, Fribourg

Schiedsrichter

Daniel Stricker; Jürg Simmen, Adrian Sommer

Tore

03:380:1Jonathan Mercier
T. Déruns, L. Meunier
Toni Mäkiaho [PP]1:159:37
A. Bykov, S. Heins
80:001:2Serge Aubin
(Penaltyschiessen)

Strafen

01:44Goran Bezina
2 min - Crosscheck
Julien Sprunger03:33
2 min - Bandencheck
Antonio Rizzello12:25
4 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
Alain Reist12:25
2 min - Übertriebene Härte
Wesley Snell12:25
2 min - Übertriebene Härte
Wesley Snell12:25
2 min - Beinstellen
12:25Goran Bezina
4 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
12:25Morris Trachsler
4 min - Übertriebene Härte
18:52John Gobbi
2 min - Beinstellen
Marc Abplanalp26:30
2 min - Bandencheck
31:22Laurent Meunier
2 min - Behinderung
31:27John Gobbi
2 min - Spielverzögerung
38:32Gianluca Mona
2 min - Spielverzögerung
Deny Bärtschi42:16
2 min - Behinderung
Antonio Rizzello43:32
2 min - Beinstellen
59:02John Gobbi
2 min - Behinderung
Effektive Dauer: 35 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#30 M. Brügger                # 1 F. Tamò               
#20 R. Pavoni       80:00    #31 G. Mona       80:00 2'
Verteidiger Verteidiger
M. Abplanalp             2' G. Bezina             6'
A. Birbaum                R. Breitbach               
D. Bärtschi             2' J. Gobbi             6'
S. Heins       1A       M. Höhener               
P. Marquis                O. Keller               
M. Ngoy                J. Mercier    1T         
A. Reist             2' S. Schilt               
P. Seydoux               
W. Snell             4'
Stürmer Stürmer
C. Bielmann                G. Augsburger               
C. Botter                J. Bonnet               
A. Bykov       1A       F. Conz               
A. Laaksonen                T. Déruns       1A      
A. Lauper                T. Kast               
T. Mäkiaho    1T          K. Law               
C. Neuenschwander                L. Meunier       1A    2'
A. Rizzello             6' C. Rivera               
A. Selivanov                P. Savary               
J. Sprunger             2' M. Trachsler             4'
J. Vigier               
Weitere Weitere
G. Montandon                S. Aubin               
I. Fedulov               

Von Fribourger Wille und Genfer Nachlässigkeit

Von Urs Berger

Die Genfer führten in diesem spannenden Spiel mit bis 23 Sekunden vor Schluss mit 1:0 gegen Fribourg. Ein Tor von Tomi Mäkhiao rettete die Drachen in die Verlängerung. In dieser vergaben beide Teams gute Chancen auf den Sieg. Ein Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen, In diesem war es Serge Aubin, welcher die Nerven behielt und den eher glücklichen Genfer Sieg sicherte.

Die Ausgangslage war gegeben. Nach dem die Drachen das erste Spiel am Samstag in der ausverkauften Les Vernets verloren hatten, wollten sie dieses Spiel in der Pationoire St. Leonard unbedingt gewinnen. Doch dies gestaltete sich schwerer als angenommen. Vor allem die Absenz von Sebastien Caron, welcher die Berner im Alleingang in die Ferien sandte, wog schwer. Zu dem fehlte auf Seiten der Fribourger auch Marc Chaouniard, welcher zu Hause das Bett hüten musste. Bei den Genfern konnte man in Bestbesetzung antreten. Es erstaunte denn auch nicht, dass die Gäste in der vierten Minute durch Jonathan Mercier mit 1:0 in Führung gehen konnten. Dies, nach dem Julien Sprunger wegen eines Checks von hinten für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Fribourg bemühte sich nach diesem Treffer nach vorne zu spielen, blieb aber mehrheitlich in der vielbeinigen Defensive der Gäste hangen. Vor allem das Trio Sprunger, Plüss und Bykov wurde von den Adlern sehr gut kontrolliert. Es dauerte denn auch lange, bis die Gastgeber gefährlich vor dem Tor auftauchen konnte. Doch der Fribourger Topscorer blieb am gut agierenden Gianluca Mona hängen. Das Spiel drohte langweilig zu werden. Gegen diese drohende lange Weile hatte aber Goran Bezina und Wesly Snell etwas. Beide lieferten sich auf dem Eis einen schönen Boxkampf. In dessen Verlauf kamen auch noch der eine oder andere Spiele zu Hilfe. Daniel Stricker sprach nach dem Ende der Keilerei total 18 Strafminuten aus. Dadurch konnten die Gastgeber mit einem Mann mehr agieren. Ausser einer guten Chance von Julien Sprunger konnten sich die Fribourger keine Torschüsse erarbeiten.

Bykov vergab zu viele Chancen

Nach und nach flachte das Spiel vermehrt ab. Keines der Teams wollte sich mit unnötigen Strafen in Verlegenheit bringen und einen möglichen Vorteil preisgeben. Knapp nach Spielmitte konnten dann die Fribourger mit zwei Mann mehr agieren. Doch man scheiterte in ausgezeichneter Abschlusspositionen gar zu kläglich. Vor allem Andrej Bykov konnte seine Gefährlichkeit nicht abrufen und scheiterte zwei Mal hintereinander aus bester Schussposition. Doch mehr kam im mittleren Drittel, welches durch disziplinierter Verteidigungsarbeit geprägt war, nicht zu Stande. Der letzte Spielabschnitt begann für die Fribourger unglücklich. Gleich zu Beginn mussten sei während 44 Sekunden mit zwei Mann weniger auf dem Eis agieren. Doch die Servettiens scheiterten, wie zu vor der Gastgeber, am eigenen Unvermögen. Thomas Deruns und Goran Bezina waren dabei die grössten Sünder. Die Fribourger konnten danach zu einer Druckphase ansetzen. Doch in dieser wollte ihnen nichts gelingen. Der Reihe nach setzten Andrej Bykov, Julien Sprunger und auch Alexander Seliwanov die besten Möglichkeiten in den Sand. Die Genfer ihrer Seits machten hinten dicht und liessen danach kaum Chancen zu Torschüssen zu.

Penaltyschiessen musste Entscheidung bringen

Lange sollte es gehen, bis die Stimmung wieder in das Stadion zurückkehrte. Erst in den letzen Minuten des Spieles machten beide Teams mehr Druck auf die Torhüter und hofften auf den entscheidenden Fehler des Gegners. Doch weder Goran Bezina, Laurent Meunier oder Serge Aubin auf Seiten der Genfer oder Julien Sorunger, Gil Montandon oder Seilwanow auf Seiten der Fribourger konnten den gegnerischen Torhüter bezwingen. In der 59. Minute orderte der Fribourger Coach Serge Pelettier sein Time-Out und ersetze Reto Pavoni durch einen sechsten Feldspieler. Dieser Schachzug wurde durch eine unnötige Strafe von John Gobbi begünstigt, welcher wegen eines Behinderns für die nächsten zwei Minuten auf die Strafbank musste. 23 Sekunden vor Ende des Spieles war es Tomi Mäkhiao welcher die Fribourger in die Verlängerung rettete. In dieser begannen die Einheimischen besser. In den ersten zwei Minuten konnten die Fribourger drei gute Chancen erarbeiten. Doch der Stock oder der Schoner von Gianluca Mona war immer im Wege. Nach und nach lösten sich die Genfer aus der Umklammerung der Drachen und kamen nun ebenfalls zu guten Chancen. Doch auch sie scheiterten am Torhüter. Das Spiel wurde nun offener. Dennoch wollte keinem der Teams die Entscheidung gelingen. Das nachfolgende Penaltyschiessen war an Spannung nicht mehr zu überbieten. Zuerst konnten die Fribourger in Führung gehen, ehe die Genfer ausglichen. Dann versenkte Serge Aubin und Alexander Seliwanov ihre Versuche klar. So stand es nach drei Versuchen auf beiden Seiten 1:1. Erneut musste der Sudden Death entscheiden. In dieser glich immer wieder Seliwanov den Vorsprung der Genfer aus. Doch mit dem fünften Versuch der Fribourger scheiterte Seliwanov an Gianluca Mona. So können die Genfer nun in der Serie mit 2:0 Siegen in Führung gehen.

Playoff

Halbfinal

2Servette252
10Fribourg031
3Davos133
4ZSC Lions124

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Dienstag, 18. März 2008

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