Samstag, 13. März 2010 // 19:45 Uhr.

Playout Begegnung


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2 : 3
(1:0, 1:1, 0:1, 0:1) n.V.
Rapperswil-Jona LakersSCL Tigers

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Matchtelegramm

 

Diners Club Arena, Rapperswil

   · 4484 Zuschauer (73% Auslastung.)

(-) Unterdurchschnittliche Zuschauerzahl!
Saisonschnitt bei Rapperswil-Heimspielen: 4694

!
 

Schiedsrichter

   · Stefan Eichmann
   · Roger Bürgi
   · Stefan Marti

Stefan Eichmann pfiff diese Saison schon 6
Rapperswil-Heimspiele und Rapperswil gewann 3.

!
 

Tore

   · Game winning goal: Brendan Brooks
   · 3 der 5 Tore fielen nicht bei 5 gegen 5!
 

(-) wenig Rapperswil-Tore! (Ø: 2.8/Heimspiel)
(+) viele SCL Tigers-Tore! (Ø: 2.4/AW.-Spiel)

!

Niki Sirén (#25)
(Niklas Nordgren, Christian Berglund)
(bei 5 gegen 5)
1:0 12:49 
 21:52 1:1
Eric Blum (#58)
(Simon Moser)
(bei 4 gegen 4 Spieler)
Christian Berglund (#71)
(Thomas Pöck, Stacy Roest)
(Powerplay-Tor / 5 gegen 4)
2:1 39:52 
 51:15 2:2
Alexandre Daigle (#19)
(Jörg Reber, Brendan Brooks)
(Powerplay-Tor / 5 gegen 4)
 60:41 2:3
Brendan Brooks (#49)
(Sven Helfenstein, Andreas Camenzind)
(bei 5 gegen 5)
 

Strafen



 

 
 

!


Thomas Pöck(#22)
Behinderung: 2 Min.
 
03:10 
 05:38
Claudio Moggi (#16)
Stockhalten: 2 Min.
 
 10:12
Brendan Brooks (#49)
Haken: 2 Min.
 
Samuel Friedli(#87)
Halten: 2 Min.
 
13:11 
Thierry Paterlini(#40)
Übertriebene Härte: 2 Min.
 
16:41 
 19:53
Alexandre Daigle (#19)
Check gegen den Kopf: 2 Min.
 
 19:53
Alexandre Daigle (#19)
Disziplinarstrafe (Disziplinar-Strafe): 10 Min.
 
Niki Sirén(#25)
Stockschlag: 2 Min.
 
21:19 
Patrick Parati(#51)
Halten: 2 Min.
 
24:50 
 38:54
Lukas Haas (#95)
Behinderung: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 58 Sekunden) 
Thomas Pöck(#22)
Unerlaubter Körperangriff: 2 Min.
 
49:03 
Stefan Voegele(#89)
Kleine Bankstrafe: 2 Min.
(effektive Strafendauer: 88 Sekunden) 
49:47 
 52:08
Claudio Moggi (#16)
Behinderung: 2 Min.
 
 

Statistik



 
2Tore3
1/5Powerplaytore /-chancen1/8
8:24Powerplayzeit11:38
8:24Zeit pro Powerplaytor11:38
0Shorthander0
0Tore ins leere Tor0
0Tore ohne Torhüter0
4Total Assists5
0Penalties*0
7Strafen6
14Strafminuten20
20:26Führungszeit0:00
40:15Unentschieden40:15
*verursacht
 

Aufstellung



 

 
 

!

#
NameToA1A2PuSM
84Daniel Manzato00000
47Simon Züger00000
51Patrick Parati 0 0 0 0 2
22Thomas Pöck 0 1 0 1 4
91Tim Bucher00000
9Andreas Küng00000
12Andreas Furrer00000
27Anthony Huguenin00000
11Sven Berger00000
45Thomas Büsser00000
25Niki Sirén 1 0 0 1 2
19Stacy Roest 0 0 1 1 0
9Markus Bütler00000
28Sandro Tschuor00000
71Christian Berglund 1 0 1 2 0
40Thierry Paterlini 0 0 0 0 2
17Antonio Rizzello00000
18Thomas Walser00000
41Niklas Nordgren 0 1 0 1 0
32Sébastien Reuille00000
87Samuel Friedli 0 0 0 0 2
89Stefan Voegele 0 0 0 0 2
#
NameToA1A2PuSM
1Benjamin Conz00000
84Matthias Schoder00000
6Nick Naumenko00000
8Simon Lüthi00000
41Curtis Murphy00000
13Pascal Marolf00000
39Jörg Reber 0 1010
58Eric Blum 10 010
30Sandro Gmür00000
29Christian Moser00000
14Matthias Bieber00000
11Andreas Camenzind 0 0 110
61Adrian Gerber00000
95Lukas Haas 0 0 002
89Simon Moser 0 1010
16Claudio Moggi 0 0 004
19Alexandre Daigle 10 0112
23Aurelio Lemm00000
9Sven Helfenstein 0 1010
37Sandro Moggi00000
49Brendan Brooks 10 122
72Roman Schild00000
Abkürzungen
To: Tore, A1: 1. Assist, A2: 2. Assist, SM: Strafminuten
 

Bilder



 

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Matchbericht



 

Langnau siegt dank Dummheit des Jahrhunderts

Von Pascal Zingg

Die Rapperswil-Jona Lakers verlieren gegen die SCL Tigers mit 2:3 nach Verlängerung. Mit diesem Sieg haben die Tigers den Heimvorteil an sich gerissen. Dies ist ein herber Rückschlag für die Rapperswiler. Zumal die Niederlage auf eine dämliche Art und Weise zu Stande kam.

Die Lakers ersetzten vor dem Spiel Matt Murley durch Niklas Nordgren. Die Tigers musste unterdessen auf den kranken Fabian Sutter verzichten. Trotz der gewichtigen Absenz waren die Tigers zu Beginn die aktivere Mannschaft. Die Rapperswiler brauchten unterdessen zehn Minuten, ehe sie in die Gänge kamen. Niki Sirén erlöste seine Fans in der 13. Minute schliesslich mit dem 1:0. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das im ersten Drittel keine Tore mehr brachte.

Zu Beginn des zweiten Drittels herrschte eine kurze Phase Vier-gegen-vier. In dieser Phase kamen die Langnauer etwas überraschend zum Ausgleich. Blum lenkte einen Schuss von Simon Moser ins Tor ab. Das Tor gab den Tigern Auftrieb, sie waren nun das bessere Team. Auf Rapperswiler Seite dauerte es wieder rund zehn Minuten, ehe man besser ins Spiel kam. Zum Schluss des Drittels hatte man ein Powerplay. In diesem Powerplay konnte Berglund nur acht Sekunden vor dem Ende einen Rebound von Conz zum 2:1 nutzen.

Zu Beginn des dritten Drittels hätte Rappi gut daran getan die Entscheidung zu suchen. Die Lakers traten jedoch eher passiv auf. Weil auch die Langnauer Mühe hatten gefährlich vors Tor zu kommen, lebte die Partie vorerst von der Spannung. Dies änderte sich in der 50. Minute. Pöck wurde von einem Langnauer in Torhüter Conz geschubst. Nach der Meinung von Schiri Popovic, unternahm er dabei nicht alles Menschenmögliche um dem Torhüter auszuweichen. Pöck kassierte deshalb eine kleine Strafe. 44 Sekunden später passierte dann die Szene des Spiels. Von der Rapperswiler Bank flog ein kaputter Stock aufs Feld. Die Schiedsrichter gaben sofort eine Bankstrafe gegen Rappi. Die Langnauer waren somit währen 76 Sekunden in doppelter Überzahl. Zwar konnten die Roserstädter diese Situation überstehen, doch kassierten sie in der einfachen Überzahl das 2:2. Das Spiel war somit wegen einer riesen Dummheit gekippt. Die Rapperswiler schienen ob dem Treffer geschockt und ermöglichten den Langnauern bis zur Sirene weitere Grosschancen. Die Langnauer vergaben diese vorerst jedoch kläglich. Somit musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Dort wussten die Langnauer ihre Freiheiten zu nutzen. Brendan Brooks verwertete nach nur 41 Sekunden einen Abpraller zum 2:3.

Mit dem Sieg der Tigers wechselte der Heimvorteil nach Langnau. Die Rapperswil-Jona Lakers verloren unterdessen zum zweiten Mal in Serie sehr dumm. Es wird interessant sein zu beobachten, wie die Lakers auf diese zwei moralischen Dämpfer reagieren können.

Stimmen zum Spiel

Thomas Pöck war nach dem Spiel sehr enttäuscht: „Wir haben zu viele Fehler gemacht und Langnau zu viele Chancen gegeben, so dass sie sich den Sieg verdient haben.“

Niki Sirén wusste unterdessen nicht so recht, an was es lag: „Wir haben einfach einen Fehler mehr gemacht als Langnau. Sie waren jedoch nicht viel besser als wir. Der Heimvorteil ist nun weg, doch haben sind die Teams nahe beieinander. Ich glaube daher nicht, dass der Heimvorteil eine grosse Rolle spielt.“


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