Die Schweiz gewinnt das erste Relegationsspiel

Von Fabian Lehner

Die Schweiz schoss zwar das 1. Tor, erwischte aber ein schwaches erstes Drittel. Im 2. Drittel machten die Schweizer mit 4 Toren den Unterschied und gewann trotz eines schwachen letzten Drittel klar mit 5:2

Die Schweiz erwischte einen Traumstart. Die Franzosen nahmen früh eine Strafe und Gilian Kohler bestrafte sie dafür. Gross Spielte ihn halbrechts an, und sein Schuss bezwang Valentin Duquenne. Die Schweizer hatten aber kurz darauf Mühe die Scheibe vom Tor weg zu bringen und wurden Prompt durch Quattrone dafür bestraft. 1:1. Die Franzosen bekamen dadurch Auftrieb und kamen zu den besseren Chancen als die Schweizer. Luca Hollenstein hatte einen aktiveren Arbeitstag als erhofft.

Im 2. Drittel machten die Schweizer einen wesentlich besseren Job. Zuerst traf Jesse Tanner im Powerplay. Kurz darauf konnte Davyd Barandun die Scheibe über die Linie Drücken. in Der 32. Minute traf Mika Henauer wunderbar von der blauen Linie. Doch der Treffer wurde wegen eines Torraum Offsiedes aberkannt. Die Schweizer korigierten das innerhalb von knapp 10 Sekunden und Stephan Patry erzielte das 4:1 doch noch. Kurz vor Drittelsende erhöhte Kyen Sopa noch auf 5:1 und der Mist war geführt.

Im dritten Drittel war die Luft draussen, beide Teams gingen nicht mehr mit der letzten Konsequenz zur Sache. Die Franzosen nahmen es aber etwas ernster und erzielten noch das 5:2. Am Ende war es ein klarer Sieg, dank eines starken Mitteldrittels.

Stimmen zum Spiel:

Luca Hollenstein: Wir hatten eine schwierigen Beginn. Im zweiten Drittel war wir viel Besser und dieser Sieg ist extrem wichtig. Es wäre natürlich gut gewesen wir hätten im letzten Drittel auch so gespielt wie im 2. Mit meiner Leistung heute bin ich zufrieden, ich kann sicher mehr. Mit der persönlichen Leistung am Turnier bin ich zufrieden. Es war etwas Überraschend, das ich das Startspiel und das entscheidende Spiel gegen die Weissrussen spielen durfte. Das freute mich sehr.

Davyd Barandun:

Wir hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen, konnten uns im 2. steigern und haben deswegen den Match gewonnen. Wir versuchten im Schlussdrittel zu kompliziert gespielt. Aber das ist Egal, hauptsache wir gewinnen morgen. Meine Leistung im Turnier hatte Hochs und Tiefs. Unterem strich war es nicht so schlecht.

Thierry Paterlini:

Wir hatten ein schlechtes 1. Dirttel. Im 2. Drittel konnten wir uns steigern und haben im 2. Drittel ein paar Powerplaytore geschossen, was uns sehr geholfen hatte. Im 3. Drittel haben wir wieder nicht unser Spiel gespielt. Das hat mir nicht gefallen. Wir müssen wieder einfacher spielen wie gegen die grossen Nationen. Unser Boxplay war heute hervoragend. Das wird auch wieder ein Schlüssel fürs nächste spiel sein.

Schweiz - Frankreich 5:2 (1:1, 4:0, 0:1)

Magnitogorsk, Metallurg Arena

Sr: Hoppe, Stano; O'Connor Shalagin

Strafen: Sui 3x2min, Fra 4x2min

Tore: 2:40 Kohler ( Gross, Nussbaumer/Ausschluss Dair) 1:0, 3:50 Quattrone (Rousseau, Bruche) 1:1, 23:35 Tanner (Patry, Kohler/ Ausschluss Allais) 2:1, 28:29 Barandun (Sopa, Mettler) 3:1, 31:58 Patry (Kohler) 4:1, 39:10 Sopa (Mettler, Wetter/ Bourillon) 5:1, 47:12 Allais (Leroux) 5:2.

© Andreas Robanser

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