Lugano mit Ausbildungszentrum

Mittwoch, 20. Mai 2009, 16:42 - Medienmitteilung

Marco Ronchetti, Präsident der Nachwuchsabteilung des Hockey Club Lugano, Ruben Fontana, Präsident der technischen Kommission und Jörg Eberle, Sportchef HCL, informierten die Medien über die sportliche Nachwuchs-Politik sowie deren Integration in die globale Ausrichtung des aktuellen und zukünftigen Hockey Club Lugano.

Die Ausweitung der Pyramidenbasis (aktuell 360 Jugendliche), Qualitäts- und Intensitätssteigerung der Trainingseinheiten sowie eine immer professionellere Organisation auf jedem Niveau erlauben es, dass sich die bereits wachsende Nachwuchsabteilung auch qualitativ weiterentwickelt. In diesem Sinn wird natürlich nicht vergessen, dass man diesen Weg schon vor einigen Jahren eingeschlagen hat. Schliesslich ist es eine Tatsache, dass zur Zeit rund ein Dutzend in Lugano ausgebildeter Nachwuchsspieler in der NLA oder NLB aktiv sind.

Damit soll in Lugano ein Ausbildungszentrum für junge Talente aufgebaut werden, die den Schweizer U16- und U18-Nationalmannschaften angehören.

Es ist eine mittelfristige Strategie für ein Projekt mit vier Zielvorgaben: Der Wille an der nationalen Spitze zu bleiben, die Schwierigkeit mit den finanziell stärksten Klubs der Schweiz mitzuhalten, indem man sich von den steigenden Lohnforderungen auch zweitrangiger Spieler wenigstens teilweise befreien kann. Den Anspruch hegen mit dem Publikum in Lugano einen neuen Enthusiasmus aufzubauen. Zudem soll die Festigkeit der Nachwuchsbewegung mit all seinen Komponenten sicher gestellt werden.

Dazu wurde der Trainerstab mit Mike McNamara, Luigi Riva und Krister Cantoni verstärkt. Diese schliessen sich Sandro Bertaggia (Assistant-Coach der ersten Mannschaft und ebenso Nachwuchsverantwortlicher), Dmitri Tsygurov und Dusan Sidor an. Der HCL ist überzeugt, dass er mit Kontinuität junge Talente nach Lugano locken kann, die sich mit der Zeit zu einer Teamstütze im Fanionteam entwickeln können, genau so wie es bereits bei anderen Schweizer Klubs geschehen ist. Es ist utopisch und illusorisch zu glauben, dass man die erste Mannschaft jährlich autonom und nur mit hauseigenen Nachwuchskräften ergänzen kann und so im Schweizer Spitzeneishockey bleiben kann.

Der Hockey Club Lugano besitzt heute alle Voraussetzungen, um zu einem attraktiven und glaubwürdigen Ausbildungsklub auf Schweizer Niveau zu werden: Ein adäquater Trainerstab, konkurrenzfähige Mannschaften in allen Alterskategorien, eine ambitionierte 1. Liga-Equipe (HC Ceresio), Jugendliche die schulisch (Tenero) begleitet werden, sich einer Berufslehre zu wenden oder einen anderen interessanten Ausbildungsvertrag abschliessen.

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