Zug setzt sich souverän durch

Von Fabian Lehner

Der EVZ machte von beginn weg klar, dass er nachdem 5:1 im Hinspiel, keine Lust auf Spannung und eine Aufholjad der Münchner hatte. Zwar konnten der EHC Red Bull München zwischenzeitlich einmal ausgleichen, doch danach setzten sich die Innerschweizer ab und holten sich einen klaren und verdienten Sieg.

 Freches Ding von Gregory Hofmann. Zuerst zieht er am Tor vorbei, weil die Passoption zugemacht wurde. Von hinter der Torlinie lupft er aber den Puck an den Rücken von Mathias Niederberger und von dort kullert sie hinter die Linie. Gleich zu Beginn ein Dämpfer für die Aufholbemühungen der Gäste. Auch in der Folge liessen die Zuger wenig Zweifel aufkommen, ob sie es trotz des komfortablen 5:1 aus dem Hinspiel noch einmal spannend machen wollten. Auch das 1. Powerplay der Zuger wusste zu gefallen, aber noch wollte kein 2. Treffer für das Heimteam fallen. Mit der Zeit kamen die Münchner besser auf. Folgerichtig gelang Ben Smith in der 12. Minute der Ausgleich für die Deutschen. Ersetze beim Buebetrickli nach und bezwang als erste Leonardo Genoni. In der Folge drückte aber wieder das Heimteam und versuchte die Münchner ein zu schnüren.


Erst im 2. Drittel wollte dies aber zu einem Treffer führen. Dari Allenspach luchste die Scheibe einem der Münchner ab und bezwang Niederberger in der nahen Ecke und setzte mit dem 2:1 wohl auch den grössten Optimisten in den Reihen der Münchner vor Augen, dass heute Schluss mit Championsleague ist für diese Saison. Im Anschluss daran, kamen die Münchner wieder besser auf, aber die Luft war draussen. Die Rest Spannung, welche noch da war, war mit dem 2:1 der Zuger verpufft. Fabrice Herzog erzielte ziemlich genau zur Spielmitte das 3:1 für den EVZ. Nun machte sich auch Frust breit. Nach kurzer Videokonsultation gaben die Schiedsrichter Maksymilian Szuber einen Restausschluss, was ein 5 Minütiges Powerplay für den EVZ zur folge hatte. Nach 2:49 nutze dies Samuel Kreis zum 4:1 von der blauen Linie. In der 38. Minute gab es weitere Frustbewältigung in Form einer Keilerei. Unter Strich resultierte gar ein Powerplay für die Roten Bullen. Diese blieb aber harmlos für das Tor von Genoni.


Im Schlussabschnitt ging es nur noch um die Höhe des Siegs und dementsprechend entwickelte sich ein lockeres Schaulaufen. In der 47. Minute erzielte Yanick Zehnder das 5:1 und stellte auf das gleiche Sorge wie in der Vorwoche für den EVZ. Die Münchner waren der ideale Aufbaugegner für die in der Meisterschaft am schwächelnden Zuger. Nie bestand auch nur der geringste Zweifel, dass sich die Innerschweizer nicht durchsetzen würden. Somit konnte sich der EVZ für das aus gegen den selben Gegner in der Vorsaison revanchieren. Am Ende setzen sich die Innerschweizer mit dem Gesamtscore von 10:2 mehr als deutlich in den 2 Spielen durch,

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Mittwoch, 23. November 2022

Zug - München

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