NLA - Final - Mittwoch, 20. April 2022

2 : 1 (0:0, 1:1, 1:0) 

Zuschauer

11200 Zuschauer (ausverkauft)

Hallenstadion, Zürich

Schiedsrichter

Micha Hebeisen, Mark Lemelin; David Obwegeser, Dario Fuchs

Tore

22:020:1Yannick Zehnder
S. Senteler, C. Djoos
Sven Andrighetto [PP]1:129:42
M. Noreau, D. Malgin
Denis Malgin2:156:57
D. Hollenstein, C. Marti

Strafen

00:53Marco Müller
2 min - Halten
29:03Claudio Cadonau
2 min - Behinderung
Effektive Dauer: 39 Sekunden
Reto Schäppi32:33
2 min - Haken
Denis Hollenstein51:17
2 min - Diving (Schwalbe/Vortäuschung)
51:17Grégory Hofmann
2 min - Haken

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#43 J. Kovar 97,1% 60:00    #30 L. Genoni 93,1% 58:35   
#35 L. Waeber                #51 L. Hollenstein               
Verteidiger Verteidiger
#81 M. Aeschlimann -1       1S    #34 C. Cadonau +1       1S 2'
#24 P. Baltisberger ±0             # 5 C. Djoos +1    1A 2S   
# 4 P. Geering ±0       2S    #66 N. Gross ±0       2S   
#54 C. Marti +1    1A 1S    #19 N. Hansson ±0       3S   
#56 M. Noreau ±0    1A       #44 S. Kreis -1       2S   
#86 D. Trutmann ±0             #18 D. Schlumpf -1       2S   
# 6 Y. Weber ±0       3S    #14 L. Stadler ±0       1S   
Stürmer Stürmer
#10 S. Andrighetto +1 1T    2S    #28 D. Allenspach ±0       1S   
#51 J. Azevedo ±0       2S    #10 J. Bachofner ±0       2S   
#14 C. Baltisberger -1       1S    #68 F. Herzog +1       3S   
#26 S. Bodenmann ±0       3S    #15 G. Hofmann ±0       3S 2'
#89 D. Diem ±0             #43 J. Kovar ±0       1S   
#91 D. Hollenstein +1    1A 2S 2' #91 A. Lander -1       2S   
#16 M. Krüger ±0       2S    #61 S. Leuenberger ±0            
#62 D. Malgin +1 1T 1A 5S    #22 D. Luca Andrea               
#87 M. Pedretti ±0       1S    #86 M. Müller ±0       1S 2'
#19 R. Schäppi -1       2S 2' #88 S. Senteler +1    1A 2S   
#13 J. Sigrist ±0             #59 D. Simion -1       1S   
#78 K. Sopa ±0             #26 R. Suri -1       2S   
#12 Y. Zehnder +1 1T    3S   
Weitere
#22 T. Kivisto               

Die ZSC Lions führen 2:0!

Von Andreas Bernhard

In einem weiteren fantastischen, mitreissendem Finalspiel siegten die ZSC Lions dank dem Treffer von Denis Malgin drei Minuten vor Schluss mit 2:1. Die Partie, in der die Zuger auch diesmal in Führung gingen, hätte gut auf die Zuger Seite kippen können. Es ist zu hoffen, dass der EVZ noch zu Siegen kommt. Denn diese Serie sollte nie zu Ende gehen

In Spiel 1 zeigten die ZSC Lions, dass sie mit einem Mann mehr auf dem Eis brandgefährlich sind. Keine Strafen nehmen, war deshalb eine Priorität der Zuger am heutigen Abend. Der Vorsatz wurde schon nach 53 Sekunden gebrochen. Marco Müller musste für ein Halten auf die Strafbank. Die Lions konnten diesmal nicht profitieren. Die beste Möglichkeiten hatten sie kurz nachdem Müller wieder aufs Eis zurückkehren durfte. Simon Bodenmann traf aus bester position die Scheibe nicht richtig, was die Aufgabe für Leonardo Genoni einfach machte. Der EVZ kam nach der Strafe zu ausgezeichneten Möglichkeiten. Zuerst musste Jakub Kovar in der 12. Minute einen Schuss von Ynnick Zehnder abprallen lassen. Dann schob Gregory Hofmann eine Minute später nach einem Buebetrickli die Scheibe am Tor vorbei. Reto Schäppi scheiterte in der siebten Minute mit einem Ablenker und Justin Sigrist brachte, nach einem Schuss von Patrick Geering, den Puck im Nachschuss nicht an Genoni vorbei. Es gab praktisch keine Verschnaufspause. Das Tempo war konstant hoch. Doch auch nach 20 Minuten stand es weiterhin 0:0. Dominik Schlumpf (11.) und Livio Stadler (18.) sahen ihre Abschlüsse von Jakub Kovar abgewehrt. Auf der Gegenseite wehrte Leonardo Genoni in der 15. Minute mit einem Beinreflex einen Schuss von Sven Andrighetto ab.

Das zweite Drittel startete, nach dem fulminanten ersten Drittel, beinahe gemächlich. Nach nur zwei Minuten war die Kunstpause jdoch zu Ende. Der EV Zug ging in Führung. Yannick Zehnder lenkte einen Pass von Fabrice Herzog in die Maschen. Der EVZ wollte gleich nachdoppeln. Hofmann scheiterte in der 24. Minute aus nächster Nähe ebenso wie Christian Djoos udn Jérôme Bachofner. Das 0:2 lag in der Luft. Sekunden nach der Chance von Bachofner rettete Jakub Kovar spektakulär gegen Marco Müller. Sein kleiner Bruder Jan rettete auf der Gegenseite. Er unterband einen Pass von Andrighetto auf Malgin, der das 1:1 erzielt hätte. Claudio Cadonau sass in der 30. Minute auf der Strafbank. Diesmal dauerte das Powerplay der Lions nicht lange. Nach 39 Sekunden lag die Scheibe hinter Genoni im Tor. Maxim Noreau passte auf die rechte Seite zu Sven Andrighetto, der direkt zum Ausgleich verwandelte. Der EV Zug war weniger erfolgreich, als in der 33. Minute Reto Schäppi für Haken bestraft wurde. Am Ende hatten die Zuger gar Glück, nicht mit einem Rückstand in die zweite Pause gehen zu müssen. Denis Hollenstein scheiterte in der 37. Minute backhand und Andrighetto drückte den Puck in der 40. Minute über die Linie. Doch die Schiedsrichter hatten die Partie bereits abgepfiffen.

Phil Baltisberger war in der 45. Minute Ausgangspunkt der ersten Chance der Zuger im dritten Drittel. Der Zürcher Verteidiger verlor als letzter Mann die Scheibe an Fabrice Herzog. Der Zuger blieb an Kovar hängen. Im Gegenzug schob Marcus Krüger den Puck Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Intensität und Tempo blieben weiterhin unglaublich hoch. Die Spannung war kaum mehr auszuhalten. Die Chancen waren nicht mehr so zahlreich, dafür wurde nach jedem Pfiff der Schiedsrichter noch etwas mehr geschubst und geschlagen. Dann spielte Chris Baltisberger in der 57. Minute den Todespass von hinter der Zuger Torlinie auf Marco Pedretti. Dem zitterten die Hände. Sein Abschluss war für Genoni eine sichere Beute. Denis Malgin machte es noch in der gleichen Minute besser. Von Hollenstein angespielt hatte er das leere Tor vor sich und traf am hechtenden Genoni vorbei zum 2:1. Malgin nahm die Schiebe backhand an, legte sie sich noch zurecht und zeigte ein weiteres Mal, dass er wohl der beste Stürmer auf Schweizer Eis ist. Der EVZ schmiss alles nach vorne, nahm Genoni vom Eis und kassierte 19.7 Sekunden vor Schluss das dritte Tor durch Simon Bodenmann. Diesmal hatte Dan Tangnes mehr Glück bei der Coaches Challenge. Das Tor wurde wegen Offside aberkannt. Am Sieg der ZSC Lions war trotzdem nichts mehr zu rütteln.

Schüsse aufs Tor: 31:31 (13:10;9:14;9:7)

Bully: 29:25 (7:12;10:8;12:5)

Turnover eigene Zone: 16:10 (9:3;6:1;1:6)

Mannschaftsaufstellung:

ZSC Lions: Kovar (Ersatz: Waeber); Marti, Noreau; Geering, Phil Baltisberger; Kivistö, Weber; Trutmann; Andrighetto, Malgin, Hollenstein; Bodenmann, Krüger, Azevedo; Diem, Sigrist, Pedretti; Chris Baltisberger, Schäppi, Aeschlimann; Sopa.

EV Zug: Genoni (Ersatz: Hollenstein); Stadler, Hansson; Djoos, Cadonau; Kreis, Schlumpf; Gross; Bachofner, Lander, Müller; Hofmann, Kovar, Simion; Herzog, Senteler, Zehnder; Allenspach, Leuenberger, Suri; De Nisco.

Bemerkungen:

ZSC Lions ohne Morant (verletzt), Guebey, Riedi, Roe, Quenneville und Flüeler (überzählig).

58:35 – 60:00 EV Zug ohne Torhüter



Playoff

FINAL

1Zug021
3ZSC Lions232

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