NLA - 3. VF - Mittwoch, 23. März 2022

4 : 5 (1:0, 1:3, 2:2) 

Zuschauer

8083 Zuschauer (76% Auslastung)

Hallenstadion, Zürich

Schiedsrichter

Daniel Stricker, Michael Tscherrig; Dominik Altmann, Thomas Wolf

Tore

Simon Bodenmann1:012:49
D. Malgin, S. Andrighetto
25:051:1Mike Künzle [SH]
keine Assists
31:371:2Alexander Yakovenko [PP]
T. Rajala, L. Hischier
35:241:3Michael Hügli [PP]
L. Hischier, A. Yakovenko
Sven Andrighetto [PP]2:339:04
M. Noreau, D. Malgin
44:282:4Luca Hischier
N. Schneeberger, T. Rajala
Maxim Noreau [PP]3:447:19
D. Malgin, M. Pedretti
48:583:5Mike Künzle
G. Haas
Christian Marti4:549:41
keine Assists

Strafen

24:06Fabio Hofer
2 min - Haken
Willy Riedi31:07
2 min - Behinderung
Effektive Dauer: 30 Sekunden
Justin Azevedo34:01
2 min - Crosscheck
Effektive Dauer: 83 Sekunden
37:31Yannick Rathgeb
2 min - Stockschlag
Effektive Dauer: 93 Sekunden
Denis Hollenstein41:26
2 min - Beinstellen
45:28Kevin Fey
2 min - Haken
Effektive Dauer: 111 Sekunden
Christian Marti55:33
2 min - Stockschlag

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#43 J. Kovar 83,9% 58:23    #41 E. Paupe               
#35 L. Waeber               
Verteidiger Verteidiger
#24 P. Baltisberger ±0       1S    # 4 K. Fey ±0          2'
# 4 P. Geering ±0       3S    #29 B. Forster +1       1S   
# 5 E. Guebey ±0             #77 R. Grossmann +2            
#54 C. Marti +1 1T    4S 2' #50 V. Lööv -1            
#56 M. Noreau -1 1T 1A 6S    #27 Y. Rathgeb -1       1S 2'
#86 D. Trutmann -1             #32 N. Schneeberger ±0    1A 1S   
# 6 Y. Weber ±0       3S   
Stürmer Stürmer
#10 S. Andrighetto ±0 1T 1A 3S    #40 E. Froidevaux ±0            
#51 J. Azevedo -2       3S 2' #92 G. Haas +1    1A      
#14 C. Baltisberger ±0             #13 L. Hischier ±0 1T 2A 3S   
#26 S. Bodenmann +2 1T    1S    #16 F. Hofer ±0       3S 2'
#91 D. Hollenstein ±0       4S 2' #61 M. Hügli +1 1T    3S   
#16 M. Krüger -2       1S    #42 R. Karaffa -1            
#62 D. Malgin ±0    3A 3S    #15 G. Kohler -1       2S   
#87 M. Pedretti -1    1A 3S    #43 M. Kämpf ±0            
#17 J. Quenneville -2       3S    #73 M. Künzle +2 2T    3S   
# 8 W. Riedi ±0       1S 2' #25 T. Rajala ±0    2A 4S   
#19 R. Schäppi ±0       1S    #76 J. Sallinen +1       2S   
#13 J. Sigrist +1             #28 E. Schläpfer ±0       2S   
#78 K. Sopa ±0       1S    # 7 R. Tanner -1       2S   
#75 A. Yakovenko +1 1T 1A 4S   
Weitere
#44 D. Shikin               

Dem EHC Biel gelingt das Break im ersten Spiel

Von Andreas Bernhard

Mit einem Shorthander und zwei Powerplay Toren machte der EHC im Mitteldrittel aus einem 1:0 Rückstand eine 1:3 Führung. Eine Führung, die sich nicht mehr aus den Händen gaben auch wenn die ZSC Lions noch dreimal zu einem Anschlusstreffer kamen. Das Schlussdrittel brachte nochmals vier Tore und machte Appetit auf Spiel Nr. 2 am Freitag in Biel.

Der EHC Biel lancierte die Partie bereits nach 20 Sekunden. Luca Hischier zwang Jakub Kovar zu einer Parade mit dem linken Beinschoner. Weitere 20 Sekunden später servierte Yannick Weber die Scheibe Toni Rajala auf den Stock. Wieder musste Kovar bereinigen. Die ZSC Lions kamen erst in der dritten Minute zum ersten Torschuss. Kyen Sopa vermochte Dimitry Shikin nicht zu beunruhigen. Die Lions kamen besser ins Spiel. In der sechsten Minute konnte Shikin einen Schuss von Christian Marti von der blauen Linie noch über das Tor lenken. Dann scheiterte Reto Schäppi in der achten Minute. Auf vollem Lauf angespielt stellte er den russischen Keeper der Seeländer vor Probleme. Die Bieler ihrerseits gefährlich und sorgten für ein ausgezeichnetes, sehr unterhaltsames Playoffspiel. Toni Rajala sorgte in der neunten Minute für Herzklopfen in der Zürcher Defensive. Zum Tor reichte es nicht. Am Ende stand es nach 20 spannenden Minuten 1:0 für die Platzherren. Denis Malgin fuhr in der 13. Minute hinter dem Tor der Bieler durch, spielte in den Slot zu Simon Bodenmann, der direkt abzog und Shikin keine Chance liess.

Biel kehrt das Spiel

Michael Hügli versuchte in der 25. Minute Kovar in der nahen Ecke zu erwischen. Praktisch gleichzeitig verursachte Fabio Hofer mit einem Haken die erste Strafe der Partie. Das Powerplay der Zürcher war mässig. Zuerst konnte Yannick Weber die Scheibe nicht im Drittel halten. Dann kam es noch schlimmer für die Lions. Maxim Noreau verlor an der blauen Linie die Scheibe an Mike Künzle, der das freie Eis nützte und Kovar sicher zum Ausgleich bezwang. Anstatt die Führung auszubauen, mussten die Lions in Überzahl den Ausgleich entgegennehmen. Die Lions hatten nach dem Ausgleich Mühe. Plötzlich passte nicht mehr viel zusammen. So mussten sie froh sein, dass Hischier in der 30. Minute, nach einer schönen Kombination über Sallinen und Rajala, nicht an Kovar vorbei kam. Willy Riedi sass in der 32. Minute für eine Behinderung auf der Strafbank. Toni Rajala schoss von der rechten Seite. Über Hischier kam die Scheibe an die blaue Linie zu Alexander Yakovenko. Der Verteidiger machte noch zwei Schritte nach vorne und traf sicher zur Führung. Nur drei Minuten später musste mit Justin Azevedo der nächste Zürcher auf die Strafbank. Nachdem Denis Malgin mit einem Rush fast zum Shorthander kam, war wieder Yakovenko zur Stelle. Sein Schuss blieb hängen, die Scheibe kam zu Michael Hügli, der zum 1:3 erben konnte. 35 Minuten und 24 Sekunden waren gespielt. Als in der 38. Minute Yannick Rathgeb für einen Stockschlag auf die Strafbank geschickt wurde, rechneten einige im Hallenstadion bereits mit dem zweiten Shorthander der Bieler. Diesmal klappte jedoch das Powerplay der Zürcher. Dmitry Shikin musste einen Weitschuss von Sven Andrighetto zwischen den Schonern passieren lassen. 56 Sekunden vor der zweiten Pause waren die Lions wieder im Spiel.

Anstatt den Ausgleich anstreben zu können, sahen sich die ZSC Lions in der 32. Minute schon wieder in Unterzahl. Denis Hollenstein wurde für ein Beinstellen auf die Strafbank geschickt. Diesmal wehrten sich die Zürcher erfolgreich. Erst kurz vor Ende der Strafe kam Biel durch Hofer zu einer guten Möglichkeit. Im Gegenzug konnte Hollenstein, von der Strafbank kommend, die Scheibe übernehmen und scheiterte an Shikin. Der EHC Biel bewies kurz darauf, dass nicht nur die Special Teams Tore schiessen können. In der 45. Minute musste Kovar einen Schuss von Toni Rajala abprallen lassen. Luca Hischier konnte übernehmen, liess Kovar aussteigen und traf zum 2:4. Die Lions liessen nicht nach. Marco Pedretti schob in der 47. Minute die Scheibe knapp am Tor vorbei. Kevin Fey sass dabei auf der Strafbank und musste kurz darauf zusehen, wie Maxim Noreau von der blauen Linie die Lions wieder heran brachte. 89 Sekunden später lagen die Bieler wieder mit zwei Toren in Führung. Gaëtan Haas passte vor dem Tor zu Mike Künzle, der mit seinem zweiten Tor das Score auf 3:5 erhöhte. Doch nur weitere 43 Sekunden später konnten die Lions wieder verkürzen. Christian Marti schloss einen Sololauf hinter dem Tor durch mit einem Buebetrickli zum 4:5 ab. Der Torschütze unterbrach die Aufholjagd der Zürcher gleich selber. Mit etwas weniger als fünf Minuten auf der Spieluhr wanderte er auf die Strafbank. Die Lions überstanden die Strafe zwar, hatten aber nur noch etwas über zwei Minute Zeit, sich in die Verlängerung zu retten. Sie nahmen 83 Sekunden vor Schluss Kovar vom Eis, hatten Pech, dass die Linienrichter ein Icing sahen, das keines war und mussten sich damit geschlagen geben.

Schüsse aufs Tor: 31:26 (11:9;12:9;8:8)

Bully: 34:21 (5:6;16:7;13:8)

Turnover eigene Zone: 5:3 (3:2;1:0;1:1)

Mannschaftsaufstellung:

ZSC Lions: Kovar (Ersatz: Waeber); Geering, Weber; Marti, Noreau; Phil Baltisberger, Trutmann; Guebey; Andrighetto, Malgin, Pedretti; Quenneville, Krüger, Azevedo; Hollenstein, Sigrist, Bodenmann; Riedi, Schäppi, Sopa; Chris Baltisberger.

EHC Biel-Bienne: Shikin (Ersatz: Paupe); Lööv, Rathgeb; Grossmann, Yakovenko; Forster, Schneeberger; Fey; Rajala, Sallinen, Hischier; Hügli, Haas, Hofer; Künzle, Schläpfer, Tanner; Karaffa, Froidevaux, Kohler; Kämpf.

Bemerkungen:

ZSC Lions ohne Morant (verletzt), Diem (krank), Roe, Kivistö und Flüeler (überzählig).

EHC Biel-Bienne ohne Delémont, Cunti, Stampfli, van Pottelberghe, Brunner (verletzt), Korpikoski und Indrasis (überzählig).

58:23 – 60:00 ZSC Lions ohne Torhüter

59:40 Time-out ZSC Lions


Playoff

Viertelfinal

3ZSC Lions04
7Biel15

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ZSC Lions - Biel

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