NLA - 4. VF - Sonntag, 27. März 2022

1 : 4 (0:1, 1:0, 0:3) 

Zuschauer

5187 Zuschauer

(Unbekannter Ort)

Schiedsrichter

Miroslav Stolc, Cedric Borga; Dario Fuchs, Matthias Kehrli

Tore

05:540:1Roman Cervenka
keine Assists
Andres Ambühl [PP]1:129:52
M. Nygren, M. Stransky
44:451:2Sandro Forrer
N. Eggenberger, G. Wetter
51:171:3Gian-Marco Wetter
J. Wick
53:461:4Roman Cervenka
Z. Mitchell

Strafen

Thomas Wellinger05:54
Penaltyschuss
Andres Ambühl11:39
2 min - Übertriebene Härte
11:39Fabian Maier
2 min - Übertriebene Härte
15:31Roman Cervenka
2 min - Übertriebene Härte
17:37Igor Jelovac
2 min - Bandencheck
18:52Leandro Profico
2 min - Übertriebene Härte
29:02Igor Jelovac
2 min - Haken
Effektive Dauer: 50 Sekunden
Matej Stransky42:20
2 min - Beinstellen
Dominik Egli51:36
2 min - Stockschlag
51:36Sandro Forrer
2 min - Stockschlag
Julian Schmutz56:02
2 min - Übertriebene Härte
56:02Nathan Vouardoux
2 min - Übertriebene Härte
Raphael Prassl58:59
2 min - Behinderung Torhüter
Effektive Dauer: 61 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
# 1 F. Haller                #60 M. Nyffeler 97,3% 60:00   
#29 S. Aeschlimann 75,0% 56:42    #45 N. Bader               
Verteidiger Verteidiger
#57 D. Barandun -2             #26 D. Aebischer +1            
#46 D. Egli ±0       3S 2' # 3 E. Djuse +1            
#22 F. Gärtner ±0             #17 I. Jelovac ±0          4'
#38 O. Heinen ±0             #11 F. Maier +2       1S 2'
#90 S. Jung -1       2S    #41 L. Profico +1       1S 2'
#27 M. Nygren -3    1A 3S    #22 R. Sataric +2            
#95 T. Wellinger -1       1S    #67 N. Vouardoux +1          2'
#58 J. Zgraggen -1       3S   
Stürmer Stürmer
#10 A. Ambühl -1 1T    2S 2' #88 Y. Brüschweiler ±0            
#70 E. Corvi -1       3S    #73 P. Cajka ±0            
#96 C. Egli -2       1S    #10 R. Cervenka +2 2T    4S 2'
#93 Y. Frehner -2             #23 N. Dünner ±0            
#36 S. Knak ±0       4S    #25 N. Eggenberger +1    1A 1S   
#66 V. Nussbaumer ±0       2S    #85 S. Forrer +1 1T    2S 2'
#81 R. Prassl ±0       1S 2' #89 D. Lammer ±0            
#40 D. Rasmussen -1       1S    #59 Z. Mitchell +2    1A      
#37 J. Schmutz -2       2S 2' #64 B. Neukom ±0            
#44 M. Stransky -1    1A 2S 2' #72 G. Wetter +3 1T 1A 2S   
#65 M. Wieser -1       4S    #18 J. Wick +1    1A 1S   
#94 S. Zangger +2       1S   
Weitere Weitere
#86 M. Bromé -1       3S    #21 K. Kossila +1       3S   

Rappi stiehlt sich Spiel zwei

Von Pascal Zingg

In den Playoffs werden Spieler zu Helden. Nun wer solche Helden hervorbringt, kann eine Playoffserie gewinnen. Genau diese Helden hat Rappi heute mit Melvin Nyffeler, Gian-Marco Wetter und Roman Cervenka hervor gebracht. Sie machten es möglich, dass der SCRJ gegen einen phasenweise überlegenen HC Davos mit 4:1 gewann.

Dass der HC Davos heute eine Rekation auf die Startniederlage vom Freitag zeigen wollte, war von der ersten Sekunde an offensichtlich. So waren die Bünder im ersten Drittel drückend überlegen. Gerade in dieser Überlegenheit zeigte sich jedoch die eine oder andere Schwäche der Davoser. Zum einen fehlte ihnen in der Offensive die Präzision und die Kaltblütigkeit um einen ausgezeichneten Melvin Nyffeler zu bezwingen. Neben diesen Problemen im Abschluss zeigten sich die Bündner auch heute anfällig in der Verteidigung. Das beste Beispiel dafür war der Konter, den Gian-Marco Wetter in der sechsten Minute fahren konnte. Zwar konnte Wellinger den Rapperswiler Topscorer noch stoppen, doch sahen die Schiedsrichter in dieser Szene ein Foul. Roman Cervenka bot sich damit schon früh die Gelegenheit seinen Ruf als Penaltymonster zu bestätigen. Der Tscheche liess Sandro Aeschlimann keine Chance und traf zum etwas schmeichelhaften 0:1.

Hatten die Rapperswiler im ersten Drittel nur wenig vom Spiel, gelang ihnen im zweiten Drittel deutlich mehr. «Nach dem überstandenen ersten Drittel wussten wir, dass wir einen ersten Teilerfolg erreicht hatten. Danach haben wir versucht unser Spiel zu spielen», erkannte Gian-Marco Wetter. Trotz mehr Spielanteile sollte es jedoch der HCD sein, der das nächste Tor schoss. Dies, weil die Rapperswiler in dieser Phase zu viele Strafen nahmen. Trotz dieses Mankos, liessen sich die Rosenstädter aber nicht aus dem Konzept bringen. Stefan Hedlund gelang es, durch Umstellungen seiner Linien, neuen Schwung in die Offensive zu bringen. So lenkte Sandro Forrer in der 45. Minute einen Schuss von Nando Eggenberger zum 2:1 ab. War der HCD sichtlich geschockt ab diesem Treffer, zeigte Rappi, beim nächsten Treffer, wieso es in dieser Serie bisher das bessere Team ist. Beim 3:1 kam Gian-Marco Wetter in der 52. Minute zu einer weiteren Konterchance. «Ich hatte ein Rencontre an der Bande und war deshalb zu spät fürs Backchecking. Da Wick die Scheibe gewann, konnte er mich jedoch sogleich lancieren. Dann verlor ich beinahe die Scheibe, weshalb Aeschlimann dachte er könnte sie mir wegstechen.» Man ahnt es ob der Aussage von Wetter, der Gedanke des Davoser Torhüters war falsch. Wetter zog die Scheibe gekonnt zur Seite, fuhr am Torhüter vorbei und verwandelte sicher zum 3:1.

Der ehemalige HCD-Junior hatte damit nicht nur das Spiel entschieden, nein er hatte eben gezeigt, dass Rappi die Zweikämpfe gewinnt und stets die richtigen Entscheidungen trifft. Mit seinem bereits dritten Playofftreffer bewies Wetter zudem, dass es eben doch kein Zufall war, dass er im letzten Jahr das entscheidende Tor im Viertelfinale gegen Lugano schoss. Ein Spieler, der solche Beweise nicht mehr liefern muss, ist Roman Cervenka. Der Tscheche zeigte sein Können aber trotzdem und knallte die Scheibe in der 54. Minute nach einem Bully genau ins hohe Eck.

Während der HC Davos zum Schluss den verpassten Chancen nachtrauerte, zeigten die Lakers, dass sie mit Spielern wie Wetter oder Cervenka einfach die besseren Scorer haben. Daneben zeigte sich aber auch Melvin Nyffeler in einer absoluten Topform. «Nyffi war heute sensationell. Er hat eine unglaubliche Ruhe ausgestrahlt, weshalb nie das Gefühl aufkam, dass Davos drückend überlegen wäre», erklärte ein beeindruckter Gian-Marco Wetter. Gerade das Bollwerk Nyffeler scheint dann auch der Knackpunkt zu sein, den die Davoser überwinden müssen, wenn sie sich noch einmal in diese Serie zurückkämpfen wollen. Dabei sollte man sich aber bewusst sein, dass dies nur gelingen kann, wenn man bereit ist mehr zu arbeiten als die Lakers. Immer wieder hatte man nämlich das Gefühl, dass die Rapperswiler in diesem Duell einfach etwas beherzter zur Sache gehen.

Playoff

Viertelfinal

???222
???016
???225
???004
???3441
???0530
???241
???034

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