NLA - 1. VF - Donnerstag, 8. März 2012

4 : 3 (2:1, 0:1, 2:1) 

Zuschauer

5097 Zuschauer (68% Auslastung)

Eisstadion, Biel

Schiedsrichter

Nadir Mandioni, Stephane Rochette; Gilles Mauron, Michael Tscherrig

Tore

Joël Fröhlicher [PP2]1:011:16
S. Bordeleau, A. Miéville
Ahren Spylo-Nittel [PP]2:012:41
A. Miéville, E. Beaudoin
19:592:1Josh Holden [PP]
D. Brunner, G. Metropolit
35:402:2Josh Holden [PP]
A. Wozniewski, D. Brunner
Philippe Wetzel3:249:04
K. Gloor, E. Peter
Philippe Wetzel [PP]4:251:45
M. Chabada
55:254:3Josh Holden [PP]
D. Brunner, G. Metropolit

Strafen

Joël Fröhlicher02:22
2 min - Haken
08:05Samuel Erni
2 min - Halten
10:40Sven Lindemann
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 36 Sekunden
10:54Andy Wozniewski
10 min - Disziplinar
10:54Andy Wozniewski
2 min - Check von hinten
Effektive Dauer: 107 Sekunden
Joël Fröhlicher14:41
2 min - Stockschlag
Marc Wieser19:32
2 min - Stockschlag
Effektive Dauer: 27 Sekunden
23:35Samuel Erni
2 min - Haken
28:11Fabian Lüthi
2 min - Hoher Stock
Mathieu Tschantré29:10
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
29:10Timo Helbling
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
31:56Yannick Blaser
2 min - Übertriebene Härte
Joël Fröhlicher34:54
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 46 Sekunden
47:01Josh Holden
2 min - Ellbogencheck
49:56Damien Brunner
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 109 Sekunden
Philippe Wetzel52:16
2 min - Stockschlag
Marc Grieder54:33
2 min - Behinderung
Effektive Dauer: 52 Sekunden
Manuel Gossweiler59:35
2 min - Crosscheck
Effektive Dauer: 25 Sekunden
Sébastien Bordeleau60:00
2 min - Stockschlag
Effektive Dauer: 0 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#35 M. Streit                #30 J. Markkanen               
#20 R. Berra                #39 S. Zurkirchen               
Verteidiger Verteidiger
#33 K. Fey ±0             #70 Y. Blaser ±0          2'
# 7 J. Fröhlicher ±0 1T       6' # 2 A. Chiesa ±0            
# 8 M. Gossweiler ±0          2' #72 S. Erni ±0          4'
# 5 M. Grieder ±0          2' #36 A. Furrer ±0            
#27 A. Huguenin ±0             #56 T. Helbling ±0          2'
#87 A. Rouiller ±0             #37 A. Wozniewski ±0    1A    12'
#40 M. Steinegger ±0             #19 P. Zubler ±0            
Stürmer Stürmer
#37 E. Beaudoin ±0    1A       #96 D. Brunner ±0    3A    2'
#71 S. Bordeleau ±0    1A    2' # 7 B. Christen ±0            
#14 M. Chabada ±0    1A       #27 J. Holden ±0 3T       2'
#52 K. Gloor ±0    1A       #10 D. Lammer ±0            
#92 G. Haas ±0             #15 S. Lindemann ±0          2'
#23 A. Miéville ±0    2A       # 8 F. Lüthi ±0          2'
#21 E. Peter ±0    1A       #50 G. Metropolit ±0    2A      
#18 A. Spylo-Nittel ±0 1T          #28 P. Oppliger ±0            
#94 M. Truttmann ±0             #22 M. Rossi ±0            
#12 M. Tschantré ±0          2' # 9 T. Rüfenacht ±0            
#48 P. Wetzel ±0 2T       2' #91 C. Schneuwly ±0            
#65 M. Wieser ±0          2' #57 F. Schnyder ±0            
# 6 M. Zigerli ±0             #12 F. Sutter ±0            

Biel hat noch nicht genug

Von Martin Merk

Ein kämpferischer EHC Biel verkürzte dank einem 4:3-Heimsieg gegen den EV Zug den Rückstand in der Serie auf 1:3 und erzwingt somit ein fünftes Spiel am Samstag in Zug.

Es war eine heisse Atmosphäre im Bieler Eisstadion. Die Teams mussten um jeden Zentimeter kämpfen um zu Torchancen zu kommen. Am Ende setzte sich mit dem EHC Biel jene Mannschaft durch, die in Führung ging, disziplinierter war und hungriger.

Ausschlaggebend war eine 2:0-Führung der Seeländer im Startdrittel, von der sich der EVZ nicht mehr so recht zu erholen vermochte. Die Bieler kamen im Laufe des Startdrittels zu einem Hoch, als die Zuger sich von ihrer undisziplinierten Seite zeigten. Nachdem in der 11. Minute Sven Lindemann wegen übertriebener Härte in die Kühlbox musste, folgte ihm 14 Sekunden später Andy Wozniewski nach einem völlig unnötigen Check von hinten gegen Marc Wieser.

Die Bieler konnten in doppelter Überzahl spielen und nutzten dies auch doppelt. Nach nur 12 Sekunden traf der Verteidiger Joël Fröhlicher mit einem Weitschuss zum ersten Tor des Abends. Eineinhalb Minuten später - und nach dem Überstehen einer Kontermöglichkeit durch Glen Metropolit - stand es gar 2:0. Nach Metropolits Konter lancierten die Bieler einen schnellen Gegenangriff. Der Bieler PostFinance Topscorer Alain Miéville kam vors Tor von Jussi Markkanen und gab eine ideale Vorlage zu Ahren Spylo, der zum zweiten Bieler Tor traf.

Die Zuger kämpften sich nach dem Schock aber zurück. Der 2:1-Anschlusstreffer eine Sekunde vor Drittelsende dürfte die Stimmung in der Zuger Garderobe merklich gehoben haben. Josh Holden traf ebenfalls im Powerplay als er einen Schuss des NLA-Topscorers Damien Brunner unhaltbar ins Tor lenkte.

Das Mitteldrittel war lange flau. Die Bieler hatten Mühe, gegen die Zuger Abwehr zu Torchancen zu kommen, während sich die Zuger mit Undiszipliniertheiten das Leben selbst schwer machten. Ab Spielhälfte wirkten die Innerschweizer jedoch aktiver und wurden dafür in der 36. Minute mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Wieder war es ein Ablenker, wieder im Powerplay. Wozniewski sendete den Puck mit etwas zwischen Pass und Schuss vors Tor und Holden lenkte die Schreibe erneut ins Netz.

Die Bieler nahmen in der 50. Minute wieder die Führung an sich. Drei Sekunden nach dem Ende eines schwachen Bieler Powerplays war es Philipp Wetzel, der zum 3:2 traf. EVZ-Goalie Markkanen hatte davor einen Weitschuss Kevin Gloors abgewehrt, doch Wetzel kam an den Puck und umspielte Markkanen. EVZ-Trainer Doug Shedden verwarf die Hände und sah wohl eine Torhüterbehinderung, doch die Schiedsrichter gaben den Treffer nach einem Videostudium.

Für Wetzel kam es sogar noch besser. Nur zweieinhalb Minuten später schoss er Bieler Flügel erneut rechts von spitzem ins Tor. Diesmal war das Gehäuse jedoch nicht leer und er berührte Markkanen auch nicht, brachte aber die Scheibe aus fast unmöglichem Winkel zum 4:2 ins Netz. In der 56. Minute gelang Holden jedoch ein Hattrick. Er traf als sein Teamkollege Wozniewski in EHCB-Goalie Reto Berra stürzte, doch die Schiedsrichter gaben den Treffer nach einem Videostudium.

Die Zuger machten weiter Druck, hatten nach zwei ausgeglichenen Dritteln einen Schussvorteil von 16:8 im Schlussdrittel (33:22 insgesamt), doch in der Schlussphase vermochten sie keinen weiteren Treffer zu erzielen.

Somit wurden die Bieler nach der unglücklichen Niederlage am Dienstag heute vor heimischem Publikum belohnt. An ein Durchmarschieren des EVZ war heute nicht zu denken und auch am Samstag wollen es die Seeländer dem grossen Favoriten schwer machen.

Playoff

Viertelfinal

1Zug33453
8Biel11144
2Davos02110
7ZSC LIONS44621
3Fribourg22422
6Lugano23240
4Kloten12331
5Bern33604

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Donnerstag, 8. März 2012

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