NLA - 2. HF - Samstag, 12. März 2005

1 : 3 (0:1, 0:1, 1:1) 

Zuschauer

3317 Zuschauer

(Unbekannter Ort)

Schiedsrichter

Brent Reiber; Gilles Mauron, Paul Rébillard

Tore

16:490:1Patrick Fischer
keine Assists
20:420:2Gaëtan Voisard [PP2]
M. Fisher, O. Petrov
Michel Zeiter1:242:38
M. Streit
43:151:3Livio Fazio
O. Petrov

Strafen

02:07Pascal Müller
2 min - Haken
Kim Lee Lindemann08:48
2 min - Übertriebene Härte
Martin Höhener19:18
2 min - Hoher Stock
Effektive Dauer: 84 Sekunden
Mark Streit19:43
2 min - Crosscheck
24:01Duri Camichel†
2 min - Behinderung
Mathias Seger29:08
2 min - Bandencheck
32:49Duri Camichel†
2 min - Halten
Martin Höhener37:49
2 min - Halten
Ari Sulander39:17
2 min - Spielverzögerung
45:50Pascal Müller
2 min - Halten
49:07Frédéric Rothen
2 min - Behinderung
Pascal Tiegermann54:37
2 min - Hoher Stock
59:03Livio Fazio
2 min - Behinderung
Effektive Dauer: 57 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
A. Sulander       59:03 2' L. Weibel       60:00   
M. Schoder                R. Walter               
Verteidiger Verteidiger
A. Camenzind                S. Anthamatten               
M. Höhener             4' R. Back               
M. Kout                G. Crameri               
K. Lindemann             2' R. Diaz               
T. Ramholt                L. Fazio    1T       2'
E. Salis                P. Müller             4'
M. Seger             2' B. Richter               
A. Stoffel                G. Voisard    1T         
M. Streit       1A    2'
Stürmer Stürmer
J. Alston                D. Camichel†             4'
K. Gloor                C. Casutt               
S. Helfenstein                P. Della Rossa               
C. Micheli                M. Fisher       1A      
T. Paterlini                D. Giger               
R. Petrovicky                N. Kapanen               
R. Robitaille                P. Oppliger               
P. Tiegermann             2' O. Petrov       2A      
T. Virta                F. Schnyder               
B. Schuler               
Weitere Weitere
R. Stirnimann                P. Fischer    1T         
M. Zeiter    1T          F. Rothen             2'

EV Zug holt sich den Heimvorteil

Von Martin Merk

Die ZSC Lions haben im ersten Halbfinalspiel gegen den EV Zug den Heimvorteil aus der Hand gegeben. Gegen einen abgeklärteren und stabileren EVZ verloren die Stadtzürcher vor 3317 Zuschauern 1:3.

ZSC Lions gegen EV Zug – diese Partie galt im Vornherein als die weniger spektakuläre Halbfinal-Serie. Doch beide Mannschaften waren bisher unberechenbar und der in der Schlussrangliste knapp schlechter klassierte EVZ gewann diese Saison sogar drei der vier Direktduelle. Für Spannung sollte also gesorgt sein. Beide Mannschaften konnten in ähnlicher Besetzung antreten wie im Viertelfinale, wobei bei den Zugern Frédéric Rothen für Mike Fisher in den Paradeblock rückte. Und in der Tat entwickelte sich nach einem starken Start der ZSC Lions eine ausgeglichene Partie mit meist soliden Organisationen und Chancen auf beiden Seiten. Die erste nutzen konnten aber die Gäste aus der Innerschweiz, als Patrick Fischer einen Moment der Orientierungslosigkeit vor dem ZSC-Torhüter Ari Sulander ausnutzen konnte. Es war bereits der siebte Scorerpunkt in den Playoffs für den besten Playoff-Scorer der Zuger. Und weil die Zürcher in der letzten Minute des Startdrittels gleich zwei Strafen kassierten, war für weitere Torgelegenheiten gesorgt. Kurz nach dem Anspiel zum zweiten Drittel traf der EVZ-Verteidiger Gaëtan Voisard zum 0:2. Eine grosse Hürde also für die Heimmannschaft, welche eigentlich mehr vom Spiel hatte. Die ZSC Lions waren jedoch zu fehleranfällig für einen potentiellen Finalisten und erschienen als unglücklich kämpfende Mannschaft. Symbolisch der Beginn im Schlussdrittel: Das ZSC-Urgestein Michel Zeiter erzielte in der 43. Minute den lang ersehnten Anschlusstreffer und nur 38 Sekunden später Livio Fazio das Tor zum 1:3. Die Zürcher bauten je länger, je mehr ab und konnten sich auch in der Schlussphase nicht mehr gross gegen die Niederlage stemmen. Die Zuger dagegen konnten ohne ans Limit zu gehen schlau auf Konter lauern und hatten mit Lars Weibel einen starken Rückhalt. Ob da die ZSC Lions und insbesondere ihr Paradeblock Petrovicky/Robitaille/Alston die Energiereserven bereits verspielt haben? Gegen Ambrì waren sie noch für neun Tore und insgesamt 28 Scorerpunkte verantwortlich, die Zuger dagegen hatten das Trio gut im Griff. Der Rest der Serie wird solche Fragen beantworten, vorerst heisst es: Vorteil EV Zug.

Entsprechend cool blieb der EVZ-Trainer Sean Simpson nach dem Spiel: „Die Serie ist ausgeglichen, wir hatten auch nur zwei Punkte Unterschied und das merkt man auf dem Eis. Wir hatten ein sehr gutes Auswärtsspiel, es war aber nur ein Sieg und wir bleiben auf den Boden.“ Und der ZSC-Trainer Christian Weber ist zuversichtlich, dass es nächstes Mal besser klappt. „Wir waren gut gestartet und hatten ein Chancenplus, nutzten es aber nicht. Das 1:3 hat dann den Match entschieden“, so Webers Kurzzusammenfassung. Doch wieso klappte es danach nicht? „Es ist schwierig, wenn man fast nur Box- und Ppowerplay spielt. Zug hat sehr gut Boxplay gespielt, wir aber auch“, so Webers Erklärungsversuch. Der frühere Meisterstürmer des ZSC ist frohen Mutes und prophezeit eine sehr, sehr lange Serie. Dafür wird es aber nicht nur mehr Glück, sondern auch eine Steigerung seitens des ZSC. Man darf gespannt sein.

Playoff

Halbfinal

2Davos12
8Bern01
3ZSC Lions01
4Zug13

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Samstag, 12. März 2005

Davos - Bern

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