NLB - Final - Donnerstag, 24. März 2016

1 : 2 (1:1, 0:0, 0:1) 

Zuschauer

4617 Zuschauer (76% Auslastung)

Diners Club Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Joris Müller, Tobias Wehrli; Marc Huggenberger, David Obwegeser

Tore

00:300:1Jonathan Hazen
V. Barbero, P. Devos
Michael Hügli [PP]1:108:57
A. Clark
51:191:2Philip-Michaël Devos
J. Hazen

Strafen

05:01Thomas Büsser
2 min - Behinderung
07:30Miguel Orlando
2 min - Puck aus dem Spielfeld schiessen
Effektive Dauer: 87 Sekunden
Andrew Clark11:01
2 min - Haken
Marc Grieder19:55
2 min - Übertriebene Härte
Patrick Schommer28:09
2 min - Halten
Cyrill Geyer42:45
2 min - Halten
59:29Stanislav Horansky
2 min - Haken
Effektive Dauer: 31 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#60 M. Nyffeler 95,2% 59:34    #31 G. Descloux 96,6% 60:00   
#40 S. Rochow               
Verteidiger Verteidiger
# 7 P. Blatter -1       1S    #24 S. Barbero ±0       2S   
# 6 C. Geyer -1          2' #81 T. Büsser ±0       3S 2'
# 5 M. Grieder -1       3S 2' #15 G. Casserini ±0       1S   
#10 T. Grossniklaus ±0       1S    #93 J. Hauert +2       5S   
#58 V. Lüthi ±0       1S    #16 M. Orlando ±0       1S 2'
#41 L. Profico ±0       2S    #18 B. Pouilly ±0            
#22 R. Sataric -1             #33 A. Rouiller +2       1S   
#59 M. Schaub ±0             #29 K. Ryser ±0       2S   
#32 M. Zangger ±0            
Stürmer Stürmer
#52 Y. Bader ±0             #11 V. Barbero +1    1A 3S   
#57 A. Clark ±0    1A 4S 2' # 8 P. Devos +2 1T 1A 4S   
#61 M. Hügli ±0 1T    5S    #19 R. Diem ±0       2S   
#21 R. Kuonen -2       2S    #12 T. Frossard +1       3S   
#16 R. McGregor ±0       4S    #92 G. Girardin ±0            
#17 A. Rizzello ±0       2S    # 4 J. Hazen +2 1T 1A 3S   
#44 R. Schlagenhauf -2       2S    # 9 S. Horansky ±0       1S 2'
#29 R. Schmutz -2       1S    #27 D. Kummer ±0       3S   
#81 P. Schommer ±0       1S 2' #23 R. Lüthi ±0            
#92 G. Thöny ±0             #28 J. Mosimann ±0       3S   
#62 J. Vogel ±0             #97 S. Mäder ±0       4S   
#17 A. Staiger ±0       1S   
Weitere
#25 M. Tobler               

Ajoie erkämpft sich das Break

Von Pascal Zingg

Nach La Chaux-de-Fonds und dem EHC Olten müssen nun auch die SCRJ Lakers erfahren, wie gut der HC Ajoie ist. Wie schon in den vorangegangen Serien gewinnt der HC Ajoie Spiel drei auf fremden Eis. Wie schon Viertel- und Halbfinale können sich die Jurassier damit berechtige Hoffnung auf einen Sieg der Serie machen.

„Es war ein komisches Spiel, mit einer hohen Fehlerquote“, meinte Thomas Büsser nach dem Sieg über die Lakers. Dem Joner in Diensten der Ajoulots war nicht entgangen, dass heute beiden Mannschaften über weite Strecken nicht viel gelingen wollte. Gerade im zweiten Drittel hatte man derweil gar nicht das Gefühl, dass man sich hier in einem Playoff-Final befand, derart gross war die Fehlerorgie auf beiden Seiten. „Es gelingt uns in dieser Serie nicht schöne Tore zu schiessen, wir müssen sie irgendwie reinwürgen“, war dann auch die treffende Analyse von Rappi Coach Tomlinson. Überspitzt gesagt darf man sogar sagen, dass es den Lakers fast gar nicht gelingt Tore zu schiessen. Wie schon am Dienstag gelang es ihnen auch heute nur einmal die Scheibe im Tor der Ajoulots zu versenken. Ebenfalls wie am Dienstag mussten die Rapperswiler auch heute wieder einem Rückstand nachrennen. Jonathan Hazen hatte die Ajoulots bereits nach 30 Sekunden in Führung gebracht. „Wenn wir so schnell unter Druck kommen, ist es schwierig mit vier Linien zu spielen. Es kostet uns daher immer sehr viel Kraft einen Rückstand aufzuholen“, meinte Tomlinson. Die Sache mit den vier Linien wurde auch dadurch erschwert, dass bei den Lakers mit Aulin, Hüsler und neu Mason (Saisonende) gleich drei Stürmer fehlen. Es überraschte daher nicht, dass Vogel, Schaub und Thöny fast keine Eiszeit hatten. Etwas mehr Eiszeit hatte derweil Andrew Clark, der Kanadier spielte in dieser Serie allerdings einmal mehr eine tragische Rolle, so traf er im dritten Drittel zwei Mal den Pfosten. Man kann Jeff Tomlinson deshalb verstehen, wenn er sagt: „Der Puck lief heute einfach nicht für uns.“ Trotzdem oder gerade deswegen sind die Lakers nun mächtig unter Druck. Wollen sie den Meistertitel doch noch nach Rappi holen, müssen sie nun einmal in der Ajoie gewinnen. Ein Unterfangen, dass ob der Heimstärke der Ajoulots jedoch als sehr schwierig gilt. Trotzdem kündigte der Trainer an, dass man alles versuchen werde diese Serie noch zu drehen. Unter anderem wolle man die Taktik leicht anpassen. Auch hofft man auf die Rückkehr von Jared Aulin.

Auf Seiten der Ajoulots läuft derweil alles nach dem vorgegebenen Drehbuch, wie schon in Viertel- und Halbfinale führt man die Serie nach dem dritten Spiel mit 2:1 an. Alles scheint daher angerichtet für einen Meistertitel der Ajoulots. Dieser käme wohl für viele überraschend. Zu sagen sie hätten den Titel nicht verdient wäre jedoch vermessen. Die Jurassier verfügen über eine sehr gute Mannschaft mit vier ausgeglichenen Linien. Das Prunkstück ist sicher die erste Linie mit Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen. Sie waren auch heute ein Garant für Gefahr vor Melvin Nyffeler. Nach dem schnellen Führungstor, war es auch im letzten Drittel die Linie mit den beiden Ausländern, die den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte. Neben der ersten Linie konnte aber auch die zweite Linie um Horansky, Mäder und Mosimann einige Akzente setzen. „Sie sind die Künstler im Team, deshalb treffen sie auch nicht so oft. Trotzdem setzten auch sie Akzente und beschäftigen so die Verteidigung des Gegners“, meint Thomas Büsser. Nicht zu unterschätzen ist derweil auch, dass die Ajoulots ganz einfach einen Lauf haben. „Im Moment macht es einfach nur Freude Eishockey zu spielen. Bereits wenn ich am Morgen aufstehe freue ich mich aufs Training, obwohl dieses während den Playoffs meist freiwillig ist“, erklärt Büsser. Speziell sei derweil auch die Atmosphäre in der Ajoie. Diese sei so ganz anders als in Rappi. „Jeder freut sich mit dem Team. Die Leute erkennen dich auf der Strasse und wünschen dir viel Erfolg, das ist einfach fantastisch.“ Die grosse Euphorie im kleinen Tal der Ajoie wird wohl auch dazu führen, dass die Patinoire de Voyeboeuf in Ajoie erstmals in dieser Saison ausverkauft sein wird. 4200 Zuschauer werden die kleine Halle in einen Hexenkessel verwandeln und versuchen den Gegner aus Rapperswil einzuschüchtern. Ein Künststück, dass ihnen bereits einmal gelungen ist. Für die Lakers wird es daher wichtig sein, die Kulisse einfach auszublenden. Dieser Meinung ist auch Michael Hügli, der heute das einzige Lakers Tor schoss. „Am Dienstag hatten wir zu viel Respekt vor dem Gegner, das darf uns am Samstag definitiv nicht mehr passieren. Wir müssen im Gegenteil versuchen mit aller Kraft zu versuchen diesen Auswärtssieg zu erzwingen.“ Sind wir also gespannt, ob es nach dem HC La Chaux-de-Fonds nochmals einer Mannschaft gelingt den HC Ajoie in deren Halle zu bezwingen.

Playoff

FINAL

1Rapperswil1611
5Ajoie2242

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Donnerstag, 24. März 2016

Rapperswil - Ajoie

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