Vitkovice erster Halbfinalist nach Sieg über Gotteron

Von Maurizio Urech

Gegen solide Tschechen verschlief Gotteron die ersten 40 Minuten

Gotteron hatte im heutigen Nachmittagsspiel am Spengler-Cup die Gelegenheit sich mit einem Unentschieden nach 60 Minuten den Gruppensieg zu sichern. Anstelle von Conz hütete heute Cory Schneider das Tor der Drachen, dazu wurde auch Benjamin Plüss geschont, auch bei den Tschechen gab es einen Wechsel auf dem Goalieposten Sindelar anstelle von Malek.

Beide Mannschaften hatten in der Anfangsphase je ein Powerplay dabei hatte Gamache die beste Chance aber alleine vor Sindelar verfehlte er das Tor mit seinem Schuss, während Schneider die wenigen Schüsse von Vitkovice souverän abwehrte, doch kaum komplett konnte Vitkovice über den Führungstreffer jubeln, Szturc eröffnete das Skore mit einem schönen Hocheckschuss. Gotteron hatte in der Folge Mühe sich klare Chancen zu erarbeiten und bei den wenigen Möglichkeiten war man vor dem Tor zu ungenau.

Das Mitteldrittel begann für Gotteron denkbar schlecht nach einen Fehler von Ngoy in der eigenen Zone schnappte sich Huna die Scheibe und mit seinem Buebetrickli erwischte er Schneider und konnte zum 0:2 erhöhen. Wer in der Folge eine heftige Reaktion von Gotteron erwartet hatte, sah sich getäuscht, Vitkovice stand weiterhin defensiv sehr gut und die Freiburger kamen nur ganz selten in den Slot und auch in den Powerplays hatte Sindelar vor allem Weitschüsse abzuwehren und Vitkovice führte nach 40 Minuten verdient mit 0:2.

Gotteron erwachte endlich in der Anfangsphase des dritten Abschnitts, man erhöhte den Rhythmus und kam zu Chancen durch Heins und Hasani und als Bykov ein offensives Face-Off gewann kam die Scheibe zu Sprunger der sich blitzschnell drehte und zum Anschlusstreffer traf. In der Folge gelang es den Tschechen die Freiburger besser zu kontrollieren und einzig Mauldin kam zu einer klaren Chance, doch er verfehlte das Tor aus optimaler Position. Es folgte das Time-out von Vitkovice, darauf reduzierte Kossmann auf drei Sturmformationen . Drei Minuten vor Schluss hatte Huna den Matchpuck auf dem Stock als er alleine vor Schneider auftauchte, der das Duell diesmal gewann. Nach einer Strafe gegen Malik nahm Kossmann sein Time-out und spielte ohne Torhüter, doch trotz aller Anstrengungen brachte Vitkovice den Sieg über die Distanz und qualifizierte sich damit direkt für die Halbfinals. Gotteron spielte nur 20 Minuten und wurde für seine Passivität in den ersten zwei Dritteln bestraft.

Bemerkungen

50'52 Time-out Vitkovice

58'29 Time-out Gotteron

Gotteron von 58'29 - 59'15 und von 59'20 - 60'00 ohne Torhüter

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