Kein Absteiger wegen Fribourger Lapsus?

Donnerstag, 20. Februar 2003, 00:00 - Martin Merk

Der Fall Fribourg und kein Ende. Weil die SCL Tigers sich kategorisch weigern, im Falle eines Forfait-Entscheides an den Playouts teilzunehmen (Präsident Ruedi Soltermann: "Wir werden nicht antreten! Wir büssen doch nicht für einen Fehler, den andere begangen haben."), soll es ein Thema sein, die Playouts ganz abzusagen, weil sonst ein grosser Rechtsstreit drohe. Dies würde bedeuten, dass es keinen Absteiger geben wird und mit Basel oder Biel ein 13. Team hinzukäme, falls eines dieser Teams NLB-Meister und die Aufstiegs-Bewerbung akzeptiert wird.
Diese Variante erscheint jedoch sehr fragwürdig. Hintergrund ist, dass die SCL Tigers am Sonntag den zehnten Platz und damit den Ligaerhalt geschafft haben, nun aber möglicherweise auf Rang 11 abrutschen, weil das Spiel Zug-Fribourg (2:4) in einen 5:0-Sieg für Zug umgewandelt werden könnte. Die SCL Tigers argumentieren, dass viele Spieler bereits in den Ferien sind. So sei Bonin wie auch der Trainer Ivany bereits in Nordamerika und Marco Streit und Eric Lecompte wollten die italienischen Playoffs mit Asiago bestreiten.