Lugano wird Minderheitsaktionär bei Biasca

Mittwoch, 19. Februar 2020, 13:01 - Maurizio Urech

Nach einer umfassenden Analyse über die Entwicklung der eigenen Junioren und der eigenen Prospects hat der HC Lugano die Aktionäre der HC Biasca AG darüber informiert dass Lugano ab nächster Saison Minderheitsaktionär wie der HCD sein wird.

Lugano wird daher für die nächste Meisterschaft in der SL vier Spieler plus einen Ausländer für die Ticino Rockets zur Verfügung stellen, unter der Vorraussetzung dass es ein klares und logisches Budget und die Möglichkeit geben wird für die eigenen Prospects zu trainieren und sich sportlich weiter zu Entwickeln.

Das Projekt Ticino Rockets dass vom der HC Biasca AG lanciert wurde und von Lugano, Ambri und Bellinzona unterstützt wurde hatte zum Zweck jungen Tessiner Spielern die Möglichkeit zu geben sich im Rahmen eines Farmteams in der SL weiter zu entwickeln. Nach den ersten drei Saison hatten die Aktionäre für diese Spielzeit eine provisorische Abmachung getroffen, mit dem Versprechen die offenen Fragen innert dem 31.12.2019 zu klaren.

Im Rahmen dieser Abmachung hat sich Lugano trotz seiner Position als Minderheitsaktionär (15 %) bereit erklärt evtl. Verluste zu gleichen Anteilen wie Ambri zu abzudecken. Und daher erwartete Lugano auch dass man bei der zukünftigen sportlichen Ausrichtung des Projekt Ticino Rockets ein Mitspracherecht erhalten würde.

Der HC Lugano hatte diverse Vorschläge schon im November eingebracht, doch Ambri-Piotta hat in den letzten Wochen bekräftigt dass man keinen Grund sehe, etwas an der aktuellen Situation zu ändern, damit bestätigte Ambri dass man die Absicht hatte als einziger Verein die Kontrolle über die künftige Strategie des Farm-Teams zu übernehmen, was allerdings nicht dem ursprünglichen Geist des Projekts entspricht.

Aufgrund dieser Situation hat der VR des HC Lugano entschieden dass man nicht gewillt ist diese Einstellung zu akzeptieren, diese entspricht nicht dem Prinzip eines zu glechen Teilen verteilten Management des Projekts Ticino Rockets und vor allem dass jeder Versuch sistematisch abgeblockt wurde, dem Projekt eine neue sportliche und administrative Ausrichtung zu geben.

Daher wird der Vertreter des HC Lugano an der nächsten Sitzung des VR der HC Biasca AG seinen Rücktritt einreichen.