Glück im Unglück für Ruedi Nideröst

Montag, 4. März 2002, 00:00 - -

Glück im Unglück für Zugs Verteidiger-Hünen Ruedi Nideröst: Nach einem fairen Check von Jean-Jacques Aeschlimann im gestrigen Spiel in Lugano stürzte der 35-Jährige kopfüber in die Bande und ging dabei an einer Lähmung vorbei. Er wurde sofort ins Spital eingeliefert, heute wurde er im Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil erfolreich operiert und kam mit einer Halswirbelfraktur davon. Sein nächstes Spiel wird er jedoch erst in der kommenden Saison bestreiten können.
Am Dienstag fallen mit Patrick Schöpf (Oberschenkelzerrung), Todd Elik (Lendenwirbel) und Ralph Bundi (Sprunggelenk) drei weitere Stammspieler neu aus. Fraglich ist zudem Frédéric Rothen, der ebenfalls an Adduktorenproblemen laboriert und am Sonntag ausschied.
Schwer wiegend dürfte für die Innerschweizer die Absenz von Goalie Schöpf sein. Der Routinier sollte durch Jonas Käppeli ersetzt werden, der am Sonntag unverhofft zum NLA-Debüt kam. Der von Basel zurückgeholte Peter Mettler ist als Ersatz vorgesehen. Mason hofft zudem, dass Elik heute ein Eistraining absolvieren kann, den ersten Einsatz des Kanadiers in der Serie schliesst er aber noch aus. Schade für die Zuger, die erst grad am Sonntag in die Serie zurückgefunden hatten.