NLA - Final - Montag, 3. Mai 2021

1 : 0 (0:0, 1:0, 0:0) 

Zuschauer

50 Zuschauer (1% Auslastung)

Bossard Arena, Zug

Schiedsrichter

Daniel Stricker, Miroslav Stolc; Marc-Henri Progin, Zach Steenstra

Tore

Grégory Hofmann1:020:21
J. Kovar

Strafen

04:01Tanner Richard
2 min - Stockschlag
15:20Mathieu Vouillamoz
2 min - Behinderung
15:28Simon Le Coultre
2 min - Beinstellen
Justin Abdelkader23:50
2 min - Übertriebene Härte
Carl Klingberg37:09
2 min - Hoher Stock
45:20Simon Le Coultre
2 min - Beinstellen

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#30 L. Genoni 100,0% 60:00    #79 D. Manzato 96,6% 58:18   
#51 L. Hollenstein                #38 S. Charlin               
Verteidiger Verteidiger
#22 S. Alatalo +1       3S    # 5 E. Guebey ±0       2S   
#16 R. Diaz ±0       2S    #17 A. Jacquemet -1       1S   
#42 T. Geisser ±0             #25 R. Karrer ±0       3S   
#66 N. Gross ±0             #90 S. Le Coultre ±0       2S 4'
#18 D. Schlumpf ±0             #80 M. Montandon ±0            
#14 L. Stadler ±0             # 7 H. Tömmernes -1       3S   
#58 J. Zgraggen +1       1S    #52 M. Völlmin ±0       1S   
Stürmer Stürmer
#89 J. Abdelkader ±0       2S 2' # 3 G. Asselin ±0       5S   
#28 Y. Albrecht ±0       2S    #92 E. Berthon ±0            
#10 J. Bachofner ±0       1S    #16 E. Fehr ±0       1S   
#15 G. Hofmann +1 1T    4S    #19 T. Kast ±0            
#48 C. Klingberg ±0       7S 2' #85 M. Miranda ±0            
#43 J. Kovar +1    1A       #70 A. Montandon ±0       1S   
#17 L. Langenegger ±0             #95 T. Moy ±0       1S   
#61 S. Leuenberger ±0             #78 S. Patry ±0       3S   
#46 L. Martschini ±0       1S    #71 T. Richard -1       1S 2'
#88 S. Senteler ±0       1S    #96 N. Rod -1       4S   
#37 N. Shore ±0       1S    #86 J. Vermin -1            
#59 D. Simion +1       3S    #13 M. Vouillamoz ±0       2S 2'
#12 Y. Zehnder ±0       1S    #26 D. Winnik ±0       5S   

Zug holt sich den ersten Sieg

Von Fabian Lehner

Eine Intensive Partie welche mehr Tore verdient gehabt hätte bekamen wir zusehen. Die Zuger waren heute die etwas glücklichere, aber nicht zwingend die bessere Mannschaft. Dennoch holten sie sich heute den 1. Sieg auf ihrer Mission zum Meistertitel. Dennoch darf man die Genfer noch nicht abschreiben. Heute wäre trotz der Absenz von Linus Omark ein Steal möglich gewesen.

Nach der Nationalhymne ging es los und die 50 Zuger Zuschauer sorgten sogleich für Stimmung als wären es einige Mehr. Die erste Möglichkeit des Spiels gehörte aber den Genfern durch Mathieu Vouillamoz. Leonardo war auf sich gestellt, schob aber mit seinem geschicktem Winkelspiel den Genfer neben das Tor. Trotzdem übernahm der EVZ das Spieldiktat. Nach einem guten Shift der Zuger ersten Linie bekam der EVZ das erste Powerplay. Auch wenn nichts zählbares heraus schaute, so war es doch ein gutes Powerplay der Zuger mit einigen guten Abschlüssen. Längere zeit war aber im 1. Drittel nicht mehr viel Los. Zug zog die Fäden und Genf versuchte zu Kontern. Eine der besten Chancen hatte Eric Fehr in der 14. Minute bei eben so einem Konter für die Servettiennes. Noch besser war die 2. Chance für Vouillamoz. Doch übertrieb er es beim nach stochern und schenkte dem EVZ das 2. Powerplay. Doch die Genfer schossen sich gleich nochmals ins Bein. Simon Le Coultre nahm auch noch platz: 1:52 5vs3! Doch mehr als ein Pfostenschuss von Raphael Diaz schaute dabei nicht heraus für die Heimmannschaft. Das war ein erster moralischer Sieg für die Genfer.


Was die Zuger zuvor verpassten holten sie nach 21 Sekunden im 2. Drittel nach. Bezeichnenderweise war es Gregory Hoffmann der traf, welcher im Powerplay zuvor noch wegen eines Stockbruchs gefehlt hatte. Die Genfer Reaktion folgte prompt. Nach einer guten Gelegenheit für Daniel Winnik durften die Calvinstädter Powerplay spielen. Zwar gelang Servette wenig im Powerplay, doch kaum war dieses vorbei, verpasste Guillaume Asselin alleine vor dem Tor. Das Spiel nahm nun eindeutig mehr Fahrt auf. Zuerst vergab der EVZ eine Möglichkeit weil Santeri Alatalo den eine Pass zu viel Spielte und Fehr scheiterte an Genoni. Die Genfer kamen im 2. Drittel zu den einfacheren Wechsel und das widerspiegelte sich auch im Spiel. Die Zuger konnten nicht mehr die Spielkontrolle übernehmen wie sonst. 3 Minuten vor Drittels Ende durfte die Romands ein 2. mal Powerplay spielen. Doch ohne ihrem Magistralen Spielgestalter Linus Omark blieb das Überzahlspiel bis zu diesem Zeitpunkt Zahnlos.


Lange passierte wenig im letzten Drittel bis Le Coultre die 2. Strafe des Abends absass und Zug in der 45. Minute ein Powerplay bescherte. Wirklich viel brachten die Zuger nicht zustande und kaum war die Überzahl vorbei, entwischte der von der Strafbank kommende Le Coultre. Er scheiterte aber am starken Genoni. Nun begann der "harte Arbeit" Teil des Abends. Beide Teams waren bemüht Druck auf das gegnerische Tor zu erzeugen. Beide Teams waren aber ebenso konsequent im Abräumen im Slot. Die beste Gelegenheit hatte Yannick Zehnder nach einem Bully in der eigenen Zone entwischte er der Abwehr und scheiterte alleine an Daniel manzato. 5 Minuten vor dem Ende konnte sich der Genfer Schlussmann nochmals auszeichnen und parierte eine Grosschance er Zuger Paradelinie. 1:43 vor dem Ende nahm der HC Genf Servette Manzato für den Feldspieler vom Eis. Die Genfer warfen nochmals alles nach vorne, doch die Zuger verbarikadierten das Gehäuse erfolgreich. Mit der Schlusssirene entlud sich auch noch der Frust bei den Genfern. Somit konnte der EVZ das erste Häcken unter der Mission Titelgewinn setzten.


Stimmen zum Spiel folgen:


Jerome Bachofner:


Es war ein intensives Spiel. Wir wussten es wird ein Lowscoring Game und haben hinten gut geschafft und ich denke wir müssen mit dem 1:0 zufrieden sein. Der erste Sieg ist wichtig. Jetzt wissen wir wie sie wirklich Spielen auch auf dem Eis nicht nur in der Analyse. Wir müssen unser Spiel über 60 Minuten durchziehen und dann kommt es in Genf sehr gut. Verbessern müssen wir das Puckmanagment und der Scheibe mehr Sorge tragen. Alles in allem war es eine Teamleistung, auch dank eines überragendem Leonardo Genoni im Tor. Das Powerplay müssen wir sicher auch noch anschauen aber das schnelle Tor im 2. Drittel hat uns sehr gut getan. Wir wissen, es wird nicht immer der Treffer in den ersten 3 Shifts fallen.


Dan Tangnes:


Ich finde es war eine gute Partie. Ich mochte unsere Einstellung und harte Arbeit. Ich hatte kurz Angst, dass uns die nicht genutzte Chance bei 5vs3 aus der Balance bringen könnte. Doch der schnelle Treffer half uns und wir haben solid über 60 Minuten gespielt. Es sind Playoffs und wir nehmen diesen Abnutzungskampf an. Wir wollen gegen sie nicht zu viele unnötige Strafen nehmen, aber das wird passieren und wir müssen diese Kämpfe dann ausfechten. Das Spiel 5vs5 hat mir heute sehr gefallen, auch wenn es nicht Perfekt war.




Playoff

FINAL

1Zug11
6Servette00

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Montag, 3. Mai 2021

Zug - Servette

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