Ein Powerplay bringt Fribourg-Gotteron den Sieg
Klagenfurter AC (A)
HC Fribourg-Gottéron
Spielbericht
In Klagenfurt gelang Fribourg-Gotteron im Champions Hockey League Spiel beim EC KAC im Schlussabschnitt in einem Powerplay drei Tore. Der gebürtige Vorarlberger Jonas Taibel traf dabei doppelt zum 3:1 Sieg.
Für den Schweizer Meister ging es heute nach dem 4:2 zum Auftakt beim österreichischen Meister Graz99ers heute rund 150 Km weiter in Klagenfurt gegen den österreichischen Rekord Champion EC KAC weiter. Die Rotjacken wie sie von ihren Fans genannt werden erzielten in ihrer Vereinsgeschichte bereits 32 Meistertitel. Für den EC KAC ist es wie für Fribourg-Gotteron die siebende Teilnahme an der Champions Hockey League.
Der EC KAC startete am Donnerstag mit einem knappen 2:1 Overtime Heimsieg gegen den französischen Meister Bordeaux Boxers in diese Kampagne.
Die Drachen mussten in diese Begegnung ohne Christoph Bertschy gehen, dieser musste nach seiner erlittenen Nackenverletzung in Graz pausieren. Für ihn rückte Jonas Taibel in die Startformation auf. Ebenfalls nicht dabei war Jamiro Reber. Damit musste Trainer Head Coach Roger Rönnberg nach Flavien Etter, der in Graz sein ersten Profispiel bestritt auch auf Danielius Cecekovas und Martin Grangier setzten.
Die erste Chance in diesem Spiel hatten einmal die Hausherren doch Elijah Neuenschwander der heute Anstelle von Ludovic Waeber das Tor des Schweizers hütete. Gotteron übernahm in der Folge aber das spiel doch wirklich festsetzten konnte man sich nicht vor dem Tor der Klagenfurter. Richtige Torchancen gab es dann erst in Überzahl. Zuerst prüfte in der 28.Minute Matt Fraser im Powerplay frei stehend Elijah Neuenschwander und im selben Überzahl des KAC entwischte Marcus Sörensen aber Sebastian Dahm klärte ebenfalls. Damit ging es ohne einen Treffer in die erste Pause.
Nach Wiederbeginn änderte sich recht wenig am Spiel, doch wie in Graz zogen die Saanestädter zur Spielmitte das Tempo an. So waren es Marcus Sörensen der nur ganz knapp scheiterte. In der 33.Minute dann ein recht einfacher Scheibenverlust der Schweizer Gäste und dies nutzte der ehemalige National League Spieler des KAC Raphael Herburger zur 1:0 Führung. Nun war das Spiel ein wenig auf den Kopf gestellt. So ging es mit Fribourg Vhancen weiter doch ein weiterer ehemaliger SC Bern Spieler in Person von Jan Mursak war vor der zweiten Pause sehr nahe am zweiten Klagenfurter Treffer.
Nun blieb Fribourg-Gotteron noch 20 Minuten für die Wende in diesem Spiel. Für diese sorgte dann ein Vorarlberger im Jersey des Schweizer Meisters. So traf er in der 44.Minute in einem weiteren Powerplay vor dem Tor stehend zum Ausgleich. Da in der CHL die Strafe damit nicht zuende war blieb Fribourg in Überzahl 57 Sekunden später war es dann Jacob de la Rose der den Schweizer Meister in Front brachte. Dies war aber noch nicht genug legte Jonas Taibel weitere 10 Sekunden später doch noch einen Treffer drauf und so führte Fribourg-Gotteron durch ein einziges Überzahlspiel plötzlich mit 3:1. In der Folge regierten die Strafen und so feierte Fribourg mit acht 20-jährigen Spielern und jünger auch im zweiten Österreich Doppel einen Erfolg.
Stimmen zum Spiel:
Head Coach Roger Rönnberg: Es war für uns ein gutes Spiel mit so vielen Spieler die heute nicht dabei waren. Dies ist in der Champions Hockey League nie einfach. Wir hatten Chancen im ersten und zweiten Drittel. Wir haben dann den Fokus auf den dritten Abschnitt gelegt und ich bin froh das wir das Spiel gewonnen haben.
Jonas Taibel: Es war kein einfaches Spiel aber schlussendlich sind wir zufrieden das wir die drei Punkte geholt haben. Es ist sehr schön in Österreich zwei Tore zuschiessen und einen Teil der Familie habe ich ewig nicht mehr gesehen und so ist es wenn sie alle hier sind sehr schön zwei Tore zu schiessen.
Jakob de la Rose: Wir hatten unsere Chancen im ersten und zweiten Drittel. Natürlich sind wir sehr zufrieden mit dem Sieg. Wir sind heute mit einer jungen Aufstellung angetreten; es hat daher Spaß gemacht zu sehen, wie die jungen Spieler ihre Chance bekamen – und sie auch nutzten –, um zu zeigen, was sie draufhaben. Meiner Meinung nach haben alle einen guten Job gemacht, besonders die jungen Spieler.
