Auswärtserfolge für Gottéron im ersten Finalspiel
HC Davos
HC Fribourg-Gottéron
Spielbericht
Der HC Fribourg-Gottéron gewinnt im ersten Playoff Finalspiel in Davos nach einer 3:0 Führung knapp mit 3:2 und geht in der Serie etwas überraschend mit 1:0 in Führung.
50 Minuten lang war es eine verrückte Welt in der zondacrypto Arena. Bereits in der achten Minute schoss Jan Dorthe das 1:0 für Fribourg-Gottéron. Davos war zwar oft präsent vor dem Fribourger Tor, doch der Puck wollte nicht rein und so gingen die Bündner mit einem 0:1 Rückstand in die erste Drittelspause.
In der 28. Spielminute erhöhte Henrik Borgström für Fribourg auf 2:0 und in der 36. Minute gelang Samuel Walser sogar das 3:0. So hatten sich die Davoser den Start in die Finalserie natürlich nicht vorgestellt. Die Fribourger jubelten frenetisch und freuten sich auf die sichere 3:0 Führung nach zwei Dritteln.
Die Davoser mussten nun im letzten Drittel reagieren, wollten sie nicht einen kompletten Fehlstart hinlegen. In der 49. Spielminute kassierte Yannick Rathgeb von Fribourg eine Zweiminutenstrafe wegen Stockschlag. Eine Minute später gelang dem HC Davos im Powerplay endlich das erste Tor und nur 12 Sekunden später verkürzte Julian Parrée zum 2:3. Es wurde dramatisch. Der HCD drückte auf den Ausgleich und dieser fiel dann auch knapp eine Minute vor Schluss durch Brendan Lemieux. Die Schiedrichter schauten sich das Tor nochmals im Video an. Es stand eine Goaliebehinderung im Raum. Nachdem das Tor gegeben wurde, nahm der Fribourger Coach Roger Rönnberg eine Coaches Challenge. Daraufhin wurde das Tor nochmals intensiv analysiert und schlussendlich zum Ärger der Davoser Fans wieder annulliert. Nun kochten die Emotionen hoch, es gab noch eine Rauferei und einige Strafen.Am Resultat änderte sich nichts mehr.
Bereits am kommenden Montag, 20. April folgt in Fribourg das zweite Spiel. Dann wird sich zeigen, ob Gottéron das Break bestätigen kann oder ob der HCD die Serie ausgleichen kann.
