ZSC gleicht die Serie aus
ZSC Lions
HC Davos
Spielbericht
Das Spiel steigerte sich und ab dem 2. Drittel war dann auch Feuer drin. Der HC Davos war abgeklärter aber konnte dies in den Startminuten nicht zu seinen Gunsten nutzen. Der ZSC kam wie eine Diesellokomotive langsam aber stetig in Fahrt und verdiente sich den Seig mit seinem Steigerungslauf.
Es entwickelte sich eine eher Zögerliche Partie. Ein zaghaftes Abtasten, wie man es eher aus einem Spiel 1 einer Serie kennt. Wobei die Bünder mehr Zug auf das Tor entwickelten. Allgemein wirkte der HC Davos im Startabschnitt präsenter. Auch eher ungewöhnlich: Simo Hrubec war nicht der Sicherheitsfaktor, welcher er sonst immer ist. In der 8. Minute musste er mehrmals nachgreifen, bevor er die Scheibe blockieren konnte ohne Fremdeinwirkung. In der 11. Minute durfte der HCD ein 1. Mal Powerplay spielen, nachdem ein sehr fragwürdiger Stockschlag gepfiffen wurde. Das Powerplay lief gut, aber echte Torgefahr entstand nicht. Zürich blieb noch vieles schuldig. Erst in der 15. Minute konnten sie sich ein 1. Mal in der Zone der Gäste installieren. Der HC Davos gewann mehr von den 50/50 Zweikämpfen und auch lief die Scheibe bei ihnen besser. Es gab auch viele Checks im Startdrittel, aber wirklich knackig waren diese noch nicht.
Im 2. Abschnitt kam der ZSC mit mehr Punch aus der Kabine. Yannick Weber vergab aus bester Position im Slot das 1:0 bereits nach wenigen Sekunden. In der 22.Minute durfte auch der Zett ein erstes Mal im Powerplay antreten. Die Zürcher konnten dieses ordentlich gestalten, aber auch ihnen gelang noch kein Treffer. Im 2. Powerplay machten sie es besser. Nach 15 Sekunden zieht Mikko Lehtonen von der blauen Linie ab und Jesper Fröden und Rudolfs Balcers arbeiten die Scheibe ins Tor. Beinahe gelingt es dem ZSC nachzudoppeln, doch Sandro Aeschlimann kann nochmals durchschnaufen. In der 27. Minute kam der HC Davos wieder besser ins Spiel und war bei 5vs5 das bessere Team. Zürich zeigte sich aber viel besser als im Startabschnitt. In der 32. Minute durften die Bündner zum 2. Mal im Powerplay antreten und auch sie nutzen die Gelegenheit. Calle Andersson Schuss wurde von Yannick Frehner abgelenkt und flutschte zwischen den Beinen von Hrubec durch. Es war nicht ein Torhüterfehler, aber eine solche Scheibe hate er definitiv auch schon gehalten. Sehr zum Ärger der Heimfans durfte der HC Davos gleich nochmals im Powerplay antreten. Auch dieses war gut anzuschauen, aber die Beste Gelegenheit kam mit dem Ablaufen der Strafe. Der Pass von Matej Stransky in die Mitte wurde beinahe zur perfekten Vorlage für Denis Hollenstein, welcher direkt von der Bank kam. Nun war es ein offener Schlagabtausch bis die 2. Sirene erklang.
Die Zürcher kamen wieder besser aus der Garderobe und erarbeiteten sich die Chancen vor Aeschlimann. Auch die Tore wurden erarbeitet. 46. Minute Bully gewinn des ZSC und Chris Baltisberger behauptete sich so energisch vor dem Tor, das sich der ZSC mit dem Tor zum 2:1 belohnte. Nun gehörte das Siel dem Heimteam und wie Wasser den Stein immer mehr höhlt, waren es die Angriffswellen des ZSC. In 54. Entschied Vincenz Rohrer die Partie. Er blieb hartnäckig vor dem Tor und erlöste die 12 000 Zuschauer mit dem siegsichernden 3:1. Der HC Davos versuchte nochmals alles, aber es ging nicht mehr. Es gab keine 2. Magischen Schlusssekunden und der ZSC verdiente sich den Sieg mit einer klaren Steigerung.
