ZSC mit 3:0 zum Auftakt.
ZSC Lions
HC Lugano
Spielbericht
Das erste Mal seit 2018 trafen der ZSC und der HC Lugano auf einander in einem Playoffspiel. Es wurde heftig mit Fanfaren und Trompeten auf den Match eingestimmt. Es war gutes Playoffhockey. Am Ende sicherte sich der Zett im Schlussabschnitt den Sieg.
Das erste Mal seit 2018 trafen der ZSC und der HC Lugano auf einander in einem Playoffspiel. Es wurde heftig mit Fanfaren und Trompeten auf den Match eingestimmt.
Der ZSC kam mit Schwung aus der Garderobe und versucht gleich den Ton für die Serie zusetzen. Etwas glücklich fiel dann auch das 1:0 durch Denis Malgin. Er nutze zwar den Verteidiger geschickt als Screen, aber der Schuss war weder Sehr präzise noch sehr scharf. Das Spiel war nun richtig lanciert und vor allem die Gäste aus dem Tessin zeigten sich als das aktivere Team. Besonders physisch konnten sie die Zürcher in die Schranken weisen. Lugano verbrachte mehr Zeit in der offensiven Zone als der Zett, aber diesem gelang es gut, die Scheibe aus der gefährlichen Zone zuhalten. Zürich kam auch seine Abschlussmöglichkeiten, aber weniger oft als die Gäste. Kurz vor Drittelsende musste Simon Hrubec nochmals sein ganzes Können auspacken. Jirci Sekac scheiterte aus bester Position am tschechischen Hexer.
Im 2. Abschnitt war es weiterhin das intensive Playoffspiel, welches von einem lauten Publikum begleitet wurde. Bei Lugano fiel vor allem die 1. Linie um Calvin Thürkauf und die 4. Linie um Giovanni Morini auf. Besonders Marco Zanetti stach immer wieder ins Auge. Bei den Zürchern verteilte es sich mehr. In der 24. Minute lies Denis Hollenstein und Juho Lammikko das 2:0 liegen. Auch Yannick Weber kam den 2:0 mit einem Lattenknaller sehr nahe. Aber das Spieldiktat hatten immer noch die Luganesi in der Hand. Zur Spielhälfte schlug das Momentum für etwas länger auf die Seite der Zürcher. Auch wenn es nach wie vor nur 1 Tor zu beklatschen gab, war es ein attraktives Spiel, welches trotz körperlichen Ansatzes ohne Strafen auskam. Das lag auch an der sehr lockern Regelauslegung von Mikko Kaukokar und Roland Gerber. Erst in der 37. Minute erklang das erste Mal die Pfeife wegen eines Vergehens. Santeri Alatalo traf im Fallen den Pfosten und da es von einem Haken begleitet war, gab es einen Penalty. Luca Fazzini lief unter einem gellenden Pfeifkonzert an und traf nur ans Lattenkreuz. Sehr zur Freude des Publikums wurde nach kurzem Videostudium auf kein Tor entschieden und es ging mit 1:0 in den Schlussabschnitt.
In diesem kam der ZSC etwas besser aus der Garderobe. Sie brauchten zwar bis zur 45. Minute für die erste richtige Chance, aber es schien so, als könnte der Knoten jetzt platzen. In der 50. Minute war es dann auch so weit. Sven Andrighetto spielte einen langen Pas auf Rudolfs Balcers, welcher sofort auf Derek Grant weiterleitete. Dieser vernaschte Schlegel zwischen den Beinen und sorgte für die Vorentscheidung. Die Zürcher spielten es danach gekonnt herunter und Denis Malgin setzte mit dem 3:0 ins leere Tor den Deckel drauf. Sein Treffer wurde mit einem harten Check und einer kleinen Schlägerei quittiert. Am Ende gewann der ZSC das Spiel verdient. Sie hatten den besseren Torhüter und die bessere Effizienz. Der HC Lugano hat aber gezeigt, dass er sich nicht verstecken braucht und ein Spiel in Zürich sehr wohl stehlen könnte.
