Kloten - Ende gut, alles gut!
EHC Kloten
HC Lugano
Spielbericht
Mit einem 2:1 Heimsieg nach Verlängerung über Lugano wird Kloten die Saison nach der Qualifikation beenden. Schluss ist auch mit der Aktivkarriere von Klotens Captain Steve Kellenberger, welcher im letzten Heimspiel der Saison gebührend gefeiert und verabschiedet wird.
Kloten hätte heute gewinnen müssen, damit noch eine minimale Chance bestanden hätte, den letzten Play-In Platz auf Rang 10 zu erreichen. Dies aber auch dann nur, wenn in der Begegnung von Biel gegen Langnau nach 60 Minuten kein Sieger feststeht. Gegen unten in der Tabelle müsste vieles schief laufen, damit sich Kloten noch von Ambri abfangen lässt. Denn Kloten hat vor dem heutigen Spiel fünf Punkte Vorsprung auf die Leventiner.
Das wahrscheinlichste Szenario war somit aus Klotener Sicht doch das vorzeitige Saisonende. Und das ist auch eingetreten.
Die Partie ist sehr ausgeglichen und beide Teams sind bemüht, keine Strafen zu nehmen. Eher überraschend gelingt den Gästen in der 8. Minute der Führungstreffer durch Rasmus Kupari.
Kloten braucht einen Moment, um diesen Treffer zu verdauen, kann dann allmählich aber wieder Druck enntwickeln. Lugano steht hinten sehr gut und vereitelt die Aktionen von Kloten, welche dadurch selten richtig gefährlich sind.
Bei einer angezeigten Strafe gegen Lugano ist Kloten dem Ausgleichstreffer sehr nahe. Im anschliessenden Powerplay kommen die Klotener zwar immer wieder vors Tor der Luganesi, allerdings zu harmlos, weil die Zuspiele nicht genügend schnell erfolgen. Lugano übersteht diese Strafe. Die Partie ist ein stetes Auf und Ab, wobei Kloten optisch überlegen ist. Bis zur 45. Minute muss sich Kloten gedulden, ehe Joel Henry sein Team mit dem 1:1 Ausgleich erlöst.
Die Verlängerung muss schliesslich die Entscheidung bringen. Und wie wenn es das Drehbuch so geschrieben hätte, gebührt dem abtretenden Captain die Ehre des Assists zum 2:1 Siegestreffer. Kloten kann die Play-Ins zwar nicht mehr erreichen, weil Biel die Langnauer gebodigt hat, aber die beiden heute Abend gewonnenen Punkte reichen aus, um gegenüber Ambrì die Nase vorne zu behalten und nicht zum Playout gegen Ajoie antreten zu müssen.
