Servette sichert sich Punkte
ZSC Lions
Genève-Servette HC
Spielbericht
Es war kein Leckerbissen welche die Fans in der Swiss Life Arena zusehen bekamen. Es fielen zwar die fürs Eishockey typischen 5 Tore. aber man hat schon 1:0 Spiele gesehen, welche das Publikum mehr vom Hocker gerissen haben. Genf wirkte, als wollten sie unbedingt nicht verlieren und Zürich wirkte als sei es eher ein Qual heute wieder anzutreten zu müssen. Am Ende sicherten sich die Genfer mit dem 2. Powerplaytreffer den Sieg.
Langsam… Dieses Wort schoss beim Betrachten des Spiels immer wieder durch den Kopf. Beide Teams schienen die Handbremse eingelegt zu haben. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen, nicht weil sich die Teams gegenseitig erstickten, sondern weil das Spiel eine unglaublich hohe Fehlpassquote für ein National League Spiel hate. Genf stellte sich bis Mitte des 1. Drittels besser an, liess aber den 1. Treffer zu. Vincenz Rohrer setzte sich an der Bande durch und spielte zu Dean Kukan. Dieser fand Mikko Lehtonen und sein Schuss wurde von Rohrer wunderbar ins Tor abgelenkt. Christian Marti nahm danach eine Strafe und Genf konnte prompt reagieren. Mit einer schönen Passstafette schoss Jesse Pulujärvi das 1:1. Nach diesem kleinen Highlight fielen die Teams leider in den alten Trott zurück. Als die Zuschauer langsam in die Drittelspause am Eindösen war, erzielte Juho Lammikko seinen 1. Treffer seit der Rückkehr.
Im 2. Abschnitt kam der ZSC besser aus der Garderobe. Es war aber immer noch Eishockey, welches besser als Schlaflied geeignet war. Zu Spielhälfte erwachten de Gäste aus der Lethargie und erzielten den Ausgleich. Es war ein erarbeiteter Treffer, welcher mit viel Billiard begleitet wurde. Am Ende würgte Pulujärvi die Scheibe über den am Boden liegenden Simon Hrubec. Das Heimteam hatte nun wieder etwas mehr vom Spiel, aber die Qualität wurde nicht besser. Auch das 1. Powerplay des Abends für die Zürcher, war von Fehlern gezeichnet und war dementsprechend harmlos.
Im Schlussabschnitt wurde es leider nicht besser. Der ZSC kommt etwas besser aus der Pause und versucht wie so oft im letzten Drittel einen Gang mehr einzulegen. In solcher Situation taucht oft Yannick Weber offensiv auf. Auch heute scheitert er mit einem Buebetrickli. Dieses Mal wird es aber nicht funktionieren. Im Powerplay findet Pulujärvi Sakari Manninen und dieser hängt die Scheibe hinter Hrubec ins Netz. Die Genfer ruhten sich noch nicht auf ihrem Vorsprung aus, dass 4:2 kam aber nicht. In der Schlussphase drückte der Zett noch auf den Ausgleich, es gelang aber nicht. Genf sicherte sich wichtige Punkte und Zürich muss schauen, wie sie sich langsam in Playoffform
