Zug schlägt zum 2. mal den ZSC auswärts.

Von Fabian Lehner
ZSC Lions
2
0 - 0 - 2
EV Zug
4
0 - 1 - 3
31.01.2026
National League
Zuschauer: 12000
0:0‧0:1‧2:3
Spielbericht

Das Spiel wird nicht als einer der grössten Leckerbissen in der Geschichte des Sihlwaldderbys eingehen. Trotzdem hatte es eine gute Intensität und auch einen Fanboykott. Am Ende konnte der EVZ sich stetig steigern und am Ende die Puntke aus der Swisslife Arena entführen.

Beide Teams konnten Akzente setzten in den Starminuten. Sowohl der ZSC als auch der EVZ konnten sich Chancen erarbeiten. Je länger das Drittel dauerte, desto stärker kam aber das Heimteam auf. In der 7. Minute vergab der Zett die erste dicke Chance des Spiels. Spätestens ab der 10. Minute hielten sie das Zepter fest in der Hand. Bis zur 13. Minute zogen sie die Schlinge um das Tor von Tim Wolf immer enger. In dieser Phase konnten sich die Zuger bei ihrer Nummer 2 bedanken, dass sie noch nicht mit einem oder 2 Treffern hinten lagen. Der EVZ konnte zwar regelmässig Nadelstiche setzen, aber den Ton gab bis zur Pausensirene der ZSC an.

Der Beginn des 2. Drittel verlief so wie das letzte geendete hatte. Nur gelang es dem ZSC nicht, diesen Druck aufrecht zu erhalten. Dazu sündigten se auch im Abschluss. Justin Sigrist konnte ganz allein auf Wolf zu laufen, doch scheiterte am Zuger Schlussmann. Doch so langsam, aber sicher übernahmen die Zuger die Kontrolle über, dass geschehen. In einem gefühlten Powerplay gelang den Gästen auch der Führungstreffer. Nando Eggenberger zog von der blauen Linie ab. Zumbühl parierte diesen Schuss und Malgin vermochte Scheibe zur Seite zu wehren, doch genau auf die Schaufel von Jan Kovar. Dieser hatte keine Mühe diese zu versenken. Die Partie wurde intensiv, aber Fair geführt. Daher überraschte es auch nicht, dass erst in der 37. Minute die 1. Strafe ausgesprochen wurde. Das folgende Powerplay der Zuger war aber eher lau und die Teams verabschiedeten sich mit einem 0:1 in die Pause.

Zug setzte da fort, wo sie im 2. Drittel aufgehört hatten. Bereits in der 42. Minute belohnten sie sich mit dem 0:2. Sven Senteler lenkte im Slot die Scheibe unhaltbar ab. Tobias Geisser gab mit seiner Strafe den Zürchern sogleich die Chance zum Ausgleich, aber auch das Zürcher Powerplay war nicht mehr als nur so lala.Nachdem Powerplay hatten die Zuger weder mehr vom Spiel. Sie lagen näher am 0:3 als die Zürcher am Anschlusstreffer. In der 48. Wurde der Treffer auch Tatsache und Jan Kovar belohnte seine gute Leistung mit dem 2. Treffer des Abends. Bei seinem Abschluss sah Zumbühl aber nicht gut aus. Doch der Gnadenstoss war es doch noch nicht. Sven Andrighetto stellte eine Minute danach auf 1:3 in dem er Wolf zwischen den Beinen erwischte. Die Zürcher waren also noch nicht tot und ein Munteres hin und her entstand. In der 54. Minute durfte des EVZ zum 2. Mal Powerplay spielen. Dieses mal strahlte es auch echte Gefahr aus. Doch ein Treffer wollte ihnen nicht gelingen. 2 Minuten vor dem Ende nahm Marco Bayer seinen Torhüter raus und die Zürcher versuchten mit der Brechstange noch 2 Tore zu erzielen.75 Sekunden vor dem Ende stellte Andrighetto auf 2:3 und das grosse Zittern begann doch noch auf der Zuger Bank. Doch Kovar machte mit seinem 3. Treffer den Deckel drauf. Am Ende war es ein verdienter Sieg der Gäste.

Stimmen zum Spiel:

Tim Wolf: Es ist als ZSC Junior immer schön gegen den ZSC zu spielen und zu gewinnen. Man kennt viele Leute und man freut sich auf die Begegnungen. Vor allem in unsere Situation wo wir um jeden Punkt kämpfen. Es ist wichtig das wir in dieser Phase als Team zusammenstehen.

Jan Kovar: Es ist immer schön einen solchen Sieg zu feiern. Aber es gibt noch viel woran wir arbeiten müssen. Wir haben einen schwierigen Monat hinter uns. Deswegen müssen wir dranbleiben. Natürlich freue ich mich über meine Torausbeute. Aber noch mehr über den Sieg. Der Sieg ist das wichtigste. Tim hat die Auszeichnung zum Spieler des Spiels absolut verdient. Er hat im ersten Drittel sich auf den Kopf gestellt und uns die Chance zum Sieg gegeben.

Resultat:

2:4

S. Andrighetto (2)
J. Kovar (3), S. Senteler