Zwei wichtige Punkte für den SCRJ
Lausanne HC
SC Rapperswil-Jona Lakers
Spielbericht
Die SCRJ Lakers gewinnen beim Lausanne HC mit 4:3 nach Verlängerung. Die Rapperswiler steigerten sich während dem Spiel, weshalb sie am Schluss zwei wichtige Punkte nach Hause nehmen konnten.
Der Lausanne HC erwischte den klar besseren Start in diese Partie. «Sie sind gut rausgekommen und hatten im ersten Drittel einige sehr gute Chancen. Zum Glück hatten wir einen starken Melvin Nyffeler, der uns im Spiel gehalten hat», erklärte Yannick-Lennart Albrecht. Dem Stürmer war bewusst, dass sein Team gerade im ersten Drittel zu wenig clever war. «Lausanne konnte drei bis vier Mal alleine auf unser Tor ziehen. Wir müssen unbedingt smarter agieren, dass wir nicht mehr in solche Konter laufen», gestand Albrecht.
Den Höhepunkt der Lausanner Bemühungen stellte das vermeintliche 1:0 von Nathan Vouardoux in der 15. Minute dar. Da die Rapperswiler Bank jedoch genau hingeschaut hatte, wurde dieser Treffer wegen eines Offsides zurückgenommen. Ganz nach dem Motto aufgeschoben ist nicht aufgehoben, erzielte Erik Brännström in der 22. Minute aber doch noch die Lausanner Führung.
Spannenderweise verlieh der Treffer den Lausanner jedoch nicht die nötige Sicherheit, um das Spieldiktat an sich zu reissen. Stattdessen waren es die Rapperswiler, die fortan mehr Spielanteile hatten und in der 32. Minute zum verdienten Ausgleich durch Nico Dünner kamen. Obwohl der LHC im Anschluss nochmals in Führung ging, zeigte dieser Treffer dem SCRJ, dass man an diesem Nachmittag die Möglichkeit auf Punkte hatte. So glich Luca Capaul mit einem sehenswerten Solo abermals aus, ehe Sandro Zangger die Rosenstädter gar in Führung brachte.
Obwohl der SCRJ in dieser Phase weniger defensive Fehler machte, konnte der LHC mit seinem permanenten Druck immerhin ein Powerplay herausholen. Dieses wusste Ahti Oksanen in der 47. Minute zum Ausgleich zu nutzen. Nicht ganz überraschend ging die Partie damit in eine Verlängerung, die hin und her wogte. «Obwohl auch die Lausanner ihre Chancen hatten, war dies wohl eine unserer besseren Verlängerungen», analysierte Albrecht. Den Beweis für diese Aussage lieferte Victor Rask in der 63. Minute. Der Schwede schloss den guten Pass von Malte Strömwall zum viel umjubelten 4:3 ab.
Dank der zwei Punkte konnten sich die Rapperswiler in der Tabelle etwas von Langnau und Zug distanzieren. Bedenkt man, dass der sechste aus Zürich in der Tabelle immer mehr entschwindet, sind dies wohl die Konkurrenten, die der SCRJ aktuell ernst nehmen muss. Dabei scheint es aus Sicht der Rapperswiler vor allem die Sicherung der Top acht wichtig. Dies würde bedeuten, dass man in den Play-In zwei Chancen auf einen Playoffplatz hat.
