Rappi scheitert an effizienten Löwen

Von Pascal Zingg
SC Rapperswil-Jona Lakers
1
0 - 0 - 1
ZSC Lions
3
1 - 0 - 2
16.01.2026
National League
Zuschauer: 6100
0:1‧0:0‧1:2
Spielbericht

Die SCRJ Lakers verlieren das direkte Duell gegen die ZSC Lions mit 1:3. Nach einem lange Zeit ausgeglichenen Spiel sorgte ein Doppelschlag in der Mitte des letzten Drittels für die Entscheidung.

Das Zürichsee-Derby zwischen den SCRJ Lakers und den ZSC Lions bot trotz ausverkaufter SGKB-Arena und Retrotrikots nur wenig Spektakel. Die Zürcher Löwen überzeugten vor allem durch ihre abgeklärte Defensive. In der Offensive konnte man sich derweil auf Denis Malgin verlassen. Der Zürcher Topscorer nutzte in der 7. Minute Verteidiger Jacob Larsson als Screen, sodass Ivars Punnenovs keine Chance hatte den Schuss des Zürchers abzuwehren.

Obwohl die Rapperswiler das Spieldiktat ab dem zweiten Drittel an sich rissen, wollte ihnen der Ausgleich lange nicht gelingen. «Wir haben uns in dieser Phase einige gute Chancen erspielt, aus denen wir definitiv mehr herausholen müssen», gestand Jacob Larsson. Für den Schweden war deshalb klar, dass den Rapperswilern am heutigen Abend die nötige Effizienz fehlte. Das war besonders ärgerlich, weil man das Spiel lange ausgeglichen gestaltete hatte.

Als Larsson in der 45. Minute endlich der Ausgleich gelang, hatte man zudem das Gefühl, dass auch das Momentum auf Seiten der Rapperswiler war. «Dann leisten wir uns aber einen ärgerlichen Scheibenverlust und schon führte der ZSC wieder», gestand der Verteidiger. Konkret war es Tyler Moy, der einen Fehlpass auf Topscorer Malgin spielte. Da dieser einmal mehr effizient war, führten die Lions zehn Minuten vor dem Ende abermals mit 2:1.

Anders als noch beim ersten Treffer gelang es den Löwen dieses Mal nachzusetzen. So erhöhte Balcers nur 44 Sekunden später auf 3:1. Er machte damit klar, dass die Lions in den entscheidenden Situationen einen Gang höher schalten und dabei auch äusserst effizient agieren können. Auf Seiten der Lakers blieb einmal mehr die Erkenntnis, dass man auch im Jahr 2026 mit der Effizienz zu kämpfen hat. Konnte man zu Beginn der Saison solche Spiele mit viel Selbstvertrauen noch gewinnen, muss man aktuell extrem hart arbeiten um zu Punkten zu kommen. Blickt man auf die Tabelle, stellt man fest, dass die Lions immer mehr entschwinden, während von Hinten die Gefahr aus Zug und Langnau immer grösser wird.

Resultat:

1:3

J. Larsson
D. Malgin (2), R. Balcers