Davos problemlos im Halbfinale

Von Pascal Zingg
HC Davos
3
1 - 1 - 1
IFK Helsinki (FIN)
0
0 - 0 - 0
29.12.2025
long.s
1:0‧1:0‧1:0
Spielbericht

Der HC Davos setzt sich im Viertelfinale mit 3:0 gegen IFK Helsinki durch. Die Bündner zeigten über die ganzen 60 Minuten eine konzentrierte Leistung, weshalb sie nie Gefahr liefen dieses Viertelfinale zu verlieren.

Der HCD machten in diesem Spiel von Anfang an klar, wer die bessere Mannschaft auf dem Eis ist. So setzten die Bündner Hugo Alnefelt im IFK-Tor permanent unter Druck und erarbeiteten sich dabei immer wieder gute Chancen. Die logische Folge des Bündner Drucks waren zwei Tore durch Filip Zadina (12.) und Simon Ryfors (22.). Ausgehend von diesen Toren kontrollierten der HCD auch das letzte Drittel, weshalb ihm kurz vor dem Ende noch das 3:0 ins leere Tor gelang.

Betrachtet man das gesamte Spiel, so überzeugte die Bündner unter anderem durch ihre Zielstrebigkeit. «Wir haben von der ersten Minute an den Takt angegeben, weshalb wir das Spiel jederzeit im Griff hatten», erkannte Simon Knak. Dabei fiel auf, dass sich die Büdner neben ihrer Offensive auch auf die Verteidigung verlassen konnten. Da dem Gegner aus Helsinki zudem die Präzision fehlte, wurde es am Schluss nur einmal gefährlich. Bei Sean Joslings Abschluss in der 53. Minute sprang die Scheibe etwas kurios via Pfosten und Aeschlimann in Richtung Tor. Da der HCD-Schlussman jedoch sofort reagierte, konnte er

die Scheibe gerade noch der Linie kratzen. Weil Aeschlimann nach dieser Schrecksekunde fehlerlos blieb, hatten die Davoser in der Folge keine Mühe die Scheibe zum 3:0 ins leere Tor zu schiessen.

Dank zwei sehr guten Spielen gestern gegen Kanada und heute gegen Helsinki, machte der HCD klar, dass er auch das morgige Halbfinal gegen Fribourg gewinnen möchte. Einzig die fehlenden Energiereserven könnten sich bei den Büdnern als Problem erweisen. Während es für Fribourg das dritte Spiel in fünf Tagen ist, müssen die Bündner ihrerseits bereits das vierte Spiel in nur vier Tagen bestreiten. Insgesamt scheinen die Vorteile deshalb trotz eines starken HCD eher beim Gegner aus Fribourg zu liegen. Hierfür spricht auch die Statistik, die am Spengler Cup keinen Sieg des HC Davos gegen einen Schweizer Vertreter auszuweisen hat.

Telegramm:

HC Davos – IFK Helsinki 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

Zondacrypto-Arena, Davos: 6267 Zuschauer (ausverkauft). – Schiedsrichter: Sir, Kaukokari; Axmen, Gnemmi. – Tore: 11:09 Zadina (Ryfors, Zadina) 1:0; 22:10 Ryfors (Lemieux, Zadina) 2:0; 58:51 Kessler (Aspliund, Stransky) 3:0. – Strafen: 1 x 2 Minuten gegen Davos; 3 x 2 Minuten gegen Helsinki.

Davos: Aeschlimann (Hollenstein); Barandun, Fora; Dahlbeck, Frick; Jung, Andersson; Guebey; Kessler, Asplund, Stransky; Tambelini, Corvi, Frehner; Lemieux, Ryfors, Zadina; Egli, Nussbaumer, Knak; Komarov.

Helsinki: Alnefelt (Hovinen); Melart, Ervasti; Ragnarsson, Larsen; Pezzullo, Schneller; Salmela; Mäkiaho, Kodytek, Marleau; Somervuori, Ashbrook, Josling; Palmu, Sinivuori, Akeson; Seppälä, Lundel, Fahrni; Karjalainen.

Bemerkungen: 57:11 Timeout IFK Helsinki; IFK Helsinki ab 57:11 bis 58:51 ohne Torhüter.

Resultat:

3:0