Fribourg sichert sich den Gruppensieg
HC Fribourg-Gottéron
IFK Helsinki (FIN)
Spielbericht
Der HC Fribourg-Gottéron gewinnt auch das zweite Gruppenspiel. Gegen IFK Helsinki legen die Saanestädter erneut einen Steigerungslauf hin, weshalb sie zum Schluss verdient 4:3 gewinnen.
Obwohl Fribourg-Gottéron kein guter Start in dieses Spiel gelang, war es am Ende der verdiente Sieger. Dies, weil man sich ab dem zweiten Drittel erneut gesteigert hatte. «In der ersten Drittelspause haben wir gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann», erklärte Christoph Bertschy. Er führte aus, dass sein Team ab dem zweiten Drittel deshalb näher beim Gegner stand. «Wir haben uns besser supportet, dazu haben wir auch begonnen die Zweikämpfe zu gewinnen. Dadurch ist es uns gelungen ihr Forecheck zu unterbrechen und mit der Scheibe aus der Zone zu laufen», präzisierte Bertschy.
All diese taktischen Verbesserungen führten dazu, dass der HC Fribourg-Gottéron ab dem zweiten Drittel die klar bessere Mannschaft war. Während IFK nach 20 Minuten verdient mit 2:1 geführt hatte, waren es nun nur noch die Saanestädter, die das Spiel machten. Als logische Konsequenz gelangen ihnen bis zur 44. Minute drei weitere Tore. Wäre man in der Folge nicht derart fahrlässig mit seinen Chancen umgegangen, hätte der Sieg durchaus höher ausfallen können. Da sich die Fribourger Nonchalance auch in der Defensive zeigte, kam IFK in den Schlussminuten gar nochmals auf 3:4 heran. Hierbei musste man jedoch feststellen, dass sich die Freibourger im Verlaufe des Spiels derart gesteigert hatten, dass sie das 3:4 nicht mehr aus dem Konzept brachte.
Dank einem weiteren Steigerungslauf konnte sich Fribourg damit die direkte Halbfinalqualifikation und einen weiteren freien Tag sichern. Während bei den Saanestädtern weiterhin alles in Ordnung ist, scheint IFK Helsinki weiterhin auf der Suche nach der richtigen Form zu sein. Zwar zeigte man heute einen guten Start in dieses Spiel, doch war man spätestens ab dem zweiten Drittel eine Klasse schlechter, als der Gegner aus Fribourg.
Telegramm:
HC Fribourg-Gottéron – IFK Helsinki 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)
Zondakrypto-Arena, Davos: 6267 Zuschauer (ausverkauft). – Schiedsrichter: Ruprecht, Tscherrig; Gnemmi, Urfer. – Tore: 1:01 Larsen (Ragnarsson) 0:1; 6:54 Sörensen (Seiler) 1:1; 9:13 Somppi 1:2; 21:00 Biasca (Borgström) 2:2; 32:12 Friman (Biasca) 3:2 43:35 de la Rose (Kaplan, Ljunggren: Ausschluss: Karjalainen) 4:2; 56:34 Palmu (Melart) 4:3.- – Strafen: 7 x 2 Minuten + 5 Minuten + Spieldauer (Rathgeb) gegen Fribourg-Gottéron; 6 x 2 Minuten + 5 Minuten + Spieldauer (Somppi) gegen Helsinki.
Fribourg-Gottéron: Galley (Berra); Streule, Glauser; Kapla, Rathgeb; Seiler, Friman; Jecker; Schmid, de la Rose, Sörensen; Biasca, Borgström, Bertschy; Marchon, Walser, Sprungen; Rau, Ljunggren, Nicolet; Etter.
Helsinki: Hovinen (Alnefeldt); Melart, Ervasti; Ragnarsson, Larsen; Pezzullo, Salmela; Somervuori, Ashbrook, Josling; Lundell, Sinivuori, Fahrni; Karjalainen, Hartikainen, Seppälä.
Bemerkungen: 57:36 Timeout Helsinki; Helsinki ab 57:36 bis 59:20 und ab 59:32 ohne Torhüter.
