ZSC verabschiedet sich mit Sieg von Walter Frey
ZSC Lions
EHC Biel
Spielbericht
Walter Frey wurde mit viel Tam Tam in den Ruhestand verabschiedet. Viele alte ZSC-Lions Mitglieder kamen angereist, um ihn zu würdigen. Darunter Ari Sulander, Sean Simpson und auch Christian Weber um einige zu nennen. Nach mehren schönen und langen Reden wurde nun Eishockey gespielt. Es war alles andere als eine schönes Spiel. Die Nerven lagen schon ziemlich bald blank. Viele Strafen und Faustschläge wurden verteilt. Am Ende schenkten die Lions ihrem Präsidenten zum Abschied doch noch einen Sieg, auch wenn er nicht als der hübscheste der Geschichte der Lions eingehen wird.
Nach der langen und emotionalen Laudatio und kurzer Toranpassungen ging es endlich mit Eishockey los. Die Zürcher schienen bemüht, ihrem abtretenden Präsidenten einen Sieg im letzten Spiel mitzugeben. In den Startminuten gelang es den Gästen aus dem Seeland kaum einmal ihre eigene Zone zu verlassen. In der 6. Minute belohnte sich das Heimteam dafür. Zuerst scheitere Nicolas Baechler noch am Pfosten, doch in der gleichen Minute traf dann noch Justin Sigrist. Er verwertet den Abpraller vor dem Tor nachdem Schuss von Dario Trutmann. Es dauerte bis in die 8. Minute, bis die Gäste das erste Mal so etwa wie Torgefahr ausstrahlen konnten. In der 12. Minute durften die Gäste das 1. Mal Powerplay spielen. Diese war gut doch die grössten Chancen hatte der ZSC mit 2 Shorthandergelegenheiten. Auch der ZSC durfte noch vor der Sirene einmal Powerplay spielen, diese war aber eher lau. Die Nerven schienen aber bereits jetzt angespannt, Es gab die erste Keilerei des Abends, es sollte nicht die letzte bleiben.
Im 2. Abschnitt ging es wieder mit einem guten Start des ZSC los. Dieses Mal konnten die Gäste sich aber bereits früher vor dem Tor von Simon Hrubec installieren. Als der ZSC sich wieder aufmachte das Spiel komplett zu kontrollieren, fiel der Ausgleich. Mark Sever traf wunderbar aus dem Slot heraus. Der Treffer veränderte das Spielgehschehen komplett. Plötzlich waren es die Seeländer, welche das Spiel kontrollierten. Der ZSC wusste sich oft nur mit Iceings zu helfen. Die Zündlunten waren weiterhin eher kurz gemessen. Beispielsweise zeigte sich dies in der 38. Minute als der ZSC nach einer längeren Phase endlich mal wieder vor das Tor kam, zerbrach Derek Grant seinen Stock am Gehäuse aus lauter Frust. Am Ende des Drittels muss festgehalten werden, der EHC Biel hätte mittlerweile führen müssen und ein Spiel für Feinschmecker war es nicht.
Im Schlussabschnitt konnte der ZSC seinen guten Start in ein Tor ummünzen. Derek Grant stand im Powerplay goldrichtig im Slot und lenkte die Scheibe ins Tor. Die Schiris sahen sich den Treffer lange an, ob der Stock nicht zu hoch war, am ende gaben sie den Treffer aber. Die Spielweise wurde nun noch ruppiger. Niko Huuhtanen fuhr Sven Andrighetto über den Haufen und dieser kam mit dem Schrecken davon. Für Huuhtanen war das Spiel aber vorbei. Er musste unter die Dusche. Hiess für den ZSC 5min Powerplay. Davon bekamen sie aber nur 3 Minuten, da Denis Malgin sich noch ein Haken erlaubte. Ganz am Schluss konnten die Zürcher dieses doch noch Nutzen. Derek Grant machte sich zum Doppeltorschützen zum 3:1. Das muntere Hiebe verteilen war aber noch nicht beendet. Grant checkte Linus Hultström und dieser blieb liegen. Das war Grund genug für das nächste Fäuste fliegen. Grant durfte aber bleiben, da sen Check korrekt war. In der 57. Minute machte Jesper Fröden den Deckel endgültig zu. Auch er war im Powerplay erfolgreich. Hultström konnte noch auf 4:2 verkürzen, doch der Sieg blieb bei den Zürchern. Eine überharte Partie hatte am Ende doch noch einen verdienten Sieger. Walter Frey hätte sich sicher aber eine schönere Partie zum Abschluss gewünscht.
