Schweden gewinnt im Penaltyschiessen
Schweden
Schweiz
Spielbericht
Beim letzten Zusammenzug vor den Olympischen spielen durfte vor dem Spiel Bastian Baker seinen WM Song performen. Das Spiel wird eher keines sein, an das man sich noch lange zurück erinnern wird. Die Schweizer zeigten eine erfreuliche Effizienz im Powerplay, bei 5vs.5 waren die Schweden aber besser. Am Ende war es kein gestohlener Sieg der Schweden.
Bereits in der 2. Minute durften die Eisgenossen Powerplay spielen und dies sehr erfolgreich. Damian Riat zog in der 3. Minute ab und die Scheibe flatterte über die Schulter von Lars Johansson. Tyler Moy schlug sie aus der Luft in die Maschen und sicherte so den Schweizern das 0:1. Die Schweden konnten aber auf den Treffer reagieren und erzielten in der 5. Minute den Ausgleich. Leonardo Genoni vereitelte zuerst schon eine Grosschance doch bei der 2. In der gleichen Minute war er machtlos. Pär Lindholm wurde im Slot frei angespielt von Isac Hedqvist und traf am langen Pfosten. Die Schweizer steckten den Gegentreffer aber gut weg und waren im 1. Drittel das bessere und aktivere Team. In der 12. Minute nutzten sie das 2. Powerplay des Abends zum 2. Treffer. Denis Malgin fand im Slot den starken Riat und dieser stellte auf 1:2. Die Tre Kronor zeigte wieder eine gute Reaktion, dieses Mal liess sich Genoni aber nicht sofort bezwingen. In der 16. Minute durfte die Schweiz bereits zum 3. Mal im Powerplay antreten. Auch dieses war gut doch für einmal wollte den Eisgenossen kein Treffer gelingen. Auch sonst fiel kein Treffer mehr und die Teams verabschiedeten sich mit 1:2 in die Pause.
Im 2. Abschnitt begann Schweden, auch dank des Powerplays, besser als die Schweiz. In der 23. Minute gelang ihnen auch fast der Ausgleich. Die Scheibe flutschte bei Genoni durch doch Dominik Egli und Tim Berni wischen die Scheibe noch vor der Linie weg. Kurzes durchschnaufen beim Schweizer Anhang. Auch im Anschluss waren die Tre Kronor das aktivere Team. In der 29. Minute gab es grosse Aufregung. Andre Glauser fuhr einen Schweden über den Haufen und da der erste Kontakt mit dem Knie war, gab es eine 5 Minuten Strafe. Das Kuriose daran: Es war offensiv die Beste Phase der Schweizer im 2. Drittel. In den ersten 3 Minuten der Strafe waren sie permanent am Konter fahren. Man könnte scherzhaft sagen: die Schweiz hätte diese Unterzahlgelegenheit zu einem Tor nutzen müssen. Nach Ablauf der Strafe wurde es erstmals richtig lauf von den Rängen und die Schweizer wurden für das herzhafte Boxplay gefeiert. Auch nach dem Powerplay waren die Schweden das aktivere Team. Auch wenn die Schweiz noch 2-mal dem 1:3 sehr nahekamen, unter anderem Pfostenschuss von Dario Simion, müssten die Schweden zumindest den Ausgleich aus dem 2. Abschnitt mitnehmen.
Diesen holten sie gleich zu Beginn des Schlussabschnitt nach und stellten auf 2:2. Andre Petersson zog direkt ab im Slot. Danach war es eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Schweden. Die Partie flachte immer mehr ab und die Partie plätscherte auf die Verlängerung zu. Erst als in der Schlussminute noch einmal ein Schwede auf die Strafbank musste, kam nochmals Aufregung auf. Patrick Fischer nahm sein Timeout, doch ein Treffer fiel nicht mehr. Auch in der Verlängerung wollte kein Treffer mehr fallen.Weshalb das Penaltyschiessen entscheiden musste. In diesem Trafen nur die Schweden und sicherte sich den Zusatzpunkt.
Schweden – Schweiz 3:2 n. P. (1:2, 0:0, 1:0, 0:0, 1:0)
Zürich, Swiss Life Arena 5042 Zuscher
Refs: Zeliska (CZE), Pilny (CZE) ; Altmann (SUI), Stalder (SUI).
Tore: 2:41 Moy (Riat/ Auschluss Lindholm) 0:1, 04:51 Lindholm (Hedqvist) 1:1, 11:25 Riat (Malgin, Kukan/ Auschluss De La Rose) 1:2, 41:21 Petersson (Heed) 2:2, 3:2 Hugg (PS).
Penaltyschiessen: Hugg 1:0, Rochette -, Petersson -, Riat -, Nilsson 2:0.
Strafen: Swe 4 x 2min – Sui 3 x 2min, 1x 5min
SWE: Johansson (Ersatz: Holm); Brännström, Larsson; Carlsson, Heed; Hägg, Bengtsson; Heens; Rasmussen, De La Rose, Sörensen; Hedqvist, Lindholm, Petersson; Nilsson, Olofsson, Fridberg; Hugg, Andersson, Sylvegard; Ehn.
SUI: Genoni (Ersatz: Charlin); Kukan, Glauser; Marti, Loeffel; Berni, Egli; Le Coultre; Andrighetto, Malgin, Simion; Hofmann, Thürkauf, Riat; Rochette, Haas, Moy; Biasca, Taibel, Rohrbach; Canonica.
