Sparta gewinnt verdient
ZSC Lions
Sparta Prag (CZE)
Spielbericht
Es gibt Spiele, welche diesen besonderen Zauber haben. Spiele welche die Magie eines Abenteuers ausstrahlen. Spiele welche Lust auf mehr machen. Spiele welche auch den grössten Hockeymuffel begeistern können. Diese war kein solches. 2 Grosse Namen des Europäischen Eishockey standen sich heute gegenüber, aber nur einer davon Schien heute Lust auf das Spiel zu haben. Viel zu passiv waren die Zürcher unterwegs gegen ein solides Sparta Prag. Erst aber der 2. Spielhälfte fand auch der ZSC statt und es entstand ein immerhin für 20 Minuten spannendes Hockeyspiel.
Es gibt Spiele, welche diesen besonderen Zauber haben. Spiele welche die Magie eines Abenteuers ausstrahlen. Spiele welche Lust auf mehr machen. Spiele welche auch den grössten Hockeymuffel begeistern können. Diese war kein solches. 2 Grosse Namen des Europäischen Eishockey standen sich heute gegenüber, aber nur einer davon Schien heute Lust auf das Spiel zu haben. Viel zu passiv waren die Zürcher unterwegs gegen ein solides Sparta Prag. Erst aber der 2. Spielhälfte fand auch der ZSC statt und es entstand ein immerhin für 20 Minuten unterhaltsames Hockey Spiel.
Die Tschechen gingen konzentriert zu Werke und man sah früh, warum sie letzte Saison bis in den Halbfinal kamen. Defensiv liessen sie wenig bis gar nichts zu. Der 1. Hochkaräter des Spiels gehörte dem entsprechend den Gästen aus Prag. 2vs0 konnten Sparta auf Simon Hrubec zulaufen, doch Jakub Sirota versuchte es allein und scheiterte an seinem Landsmann im Tor der Zürcher. Auch die nächste grosse Chance gehörte den Gästen. Dieses Mal musste die Torumrandung helfen. Der ZSC hatte in der 15. Minute durch Malgin seine erste Echte Chance. Doch der Nationalspieler hatte Mühe bei der Scheibenannahme und konnte so nicht wie gewünscht and Jose Korenar vorbei kurven. Die Gäste blieben das aktivere Team doch bremsten sie sich mit einer Strafe etwas aus. Doch das Powerplay der Lions war zahnlos und die beste Gelegenheit hatten die Gäste und nicht der ZSC.
Im 2. Abschnitt wurde die Partie nicht unterhaltsamer und auch nicht besser aus Sicht der Heimmannschaft. In der 25. Minute gelang es Sparta diese Überlegenheit auch endlich in Tore umzuwandeln. Roman Horak konnte im Slot frei abziehen, nachdem Michal Repik die Scheibe an der Bande ausgegraben hatte. In der laufenden Saison ist das beim ZSC noch kein Grund zur Sorge. Sehr oft brauchten sie einen Gegentreffer, um im Spiel richtig wach zu werden. Doch heute schien das nicht so. Der Zürcher Schlittschuh Club schien nicht anwesend. Anders dafür die Gäste aus Prag. Sparta stellte in der 31. Minute auf 0:2. Devin Shore wurde wunderbar im Slot freigespielt und stellte auf die verdiente Doppelführung. Die Zürcher konnten sich bei Hrubec bedanken, dass sie nicht noch höher zurück lagen. Beispielsweise als er Michael Spacek allein auf das Zürcher Tor loszog. Doch manchmal helfen einem die Hockeygötter. So kam der ZSC aus dem nichts zum 1:2. Vincenz Rohrer kurvte in den Slot und auch um Kronenar herum in der 40. Minute.
Im Schlussabschnitt kam der ZSC etwas besser aus der Garderobe. Doch sie bremsten sich mit einer Strafe in der 43. Minute selbst aus. Das Powerplay der Gäste war einiges gefährlicher und wieder konnten sich die Zürcher bei ihrem Tschechen zwischen den Pfosten bedanken. Danach wurde es eine zähe Angelegenheit. Erst in der Schlussphase kam wieder Action auf. Die Zürcher warfen alles nach vorne und die Schiedsrichter über sahen 1 ½ Strafen für die Gäste, welche das Publikum aufwirbelte. Allgemein war der beste Zürcher heute der Fanblock hinter dem Tor. Welcher trotz des halbleeren Stadions und der dürftigen Leistung der Mannschaft für eine ordentliche Stimmung sorgte. Doch trotz dieser Unterstützung in der Schlussminuten, wollte der Ausgleich nicht gelingen. Das war auch gut so. Dieses Spiel hatte keine Verlängerung verdient. Aber einen verdienten Sieger mit Sparta Prag.
