ZSC mit klarem Sieg
ZSC Lions
HC Lugano
Spielbericht
Lange Zeit war es eine ausgeglichen Partie. Der HC Lugano hatte bis zur 2. Pause auch ein klares Chancenplus. Der ZSC konnte aber im Schlussabschnitt einen Gang höher schalten und die Tessiner distanzieren. Die Geschichte des Abends schrieb aber Denis Holentstein. Nach seiner langen Verletzungsabwesenheit krönte er sein Comeback in der Swiss Life Arena mit dem 2:1.
Der HC Lugano ging bereits nach 24 Sekunden vermeintlich n Führung. Calvin Thürkauf lenkte im Slot ab. Doch leider für die Gäste war der Stock über der Torlatte womit der Treffer nach kurzem Videostudium zu Recht nicht gegeben wurde. Der HC Lugano hate auch so den besseren Start, und holte in der 2. Minute ein Powerplay heraus. Dies gehörte aber eher zur harmloseren Sorte und im Gegenteil. Dem ZSC gelang sogar ein Shorthander. Denis Malgin zog mit Jesper Fröden ins 2vs.1 auf Joren van Pottelberghe zu und Fröden konnte ins halb leere Tor einnetzen in der 3. Minute. Der HC Lugano konnte aber relativ bald zurückschlagen. Nach einem Scheibengewinn an der eigenen blauen Linie konterten Dario Simion und Thürkauf den ZSC aus. Simion legte zur Mitte und Thürkauf vollendete. Die nächste dicke Chance hatte der ZSC. Rudolf Balcers scheiterte aber am stark reagierenden van Pottelberghe zur Drittelsmitte. Der ZSC übernahm im Verlauf des Drittels immer mehr das Spieldiktat, richtig viel Torgefahr gab es in diesem Abschnitt aber nicht mehr. Dafür einige kernige Checks, aber alles im fairen Rahmen.
Im 2. Abschnitt hatten die Tessiner den bessern Start erwischt. Simon Hrubec hatte zu Begin des Drittels viel zu tun. In dieser Phase konnten sich seine Vorderleute bei ihm bedanken, dass sie nicht einem Rückstand hinterherrennen mussten. Ab der 25. Minute waren die Zürcher besser im Drittel angekommen. In der 27. Minute krönte Denis Hollenstein sein Comeback auf eigenem Eis mit dem 2:1. Denis Maligin fand seinen Namensvetter im Slot und der Schob zum 2:1 ein. Die Luganesi drückten sogleich auf den Ausgleich und Mike Sgarbossa scheiterte haarscharf mit seinem Ablenker in der 30. Minute. Die Luganesie waren das gefährlichere Team und hätten in dieser Phase den Ausgleich erzielen müssen. Doch Hrubec hat etwas dagegen. In der 35. Minute durfte der ZSC zum 2. Mal im Powerplay antreten. Das Powerplay lief flüssig und van Pottelberghe hatte einige schwierigkeiten, hielt sein Team aber im Spiel. Der ZSC war bis zum Ende des Drittels näher am 3:1. Die Tessiner hatten aber genug Chancen, das es eigentlich 2:2 hätte stehen müssen nach dem 2. Drittel.
Beide Teams begannen animiert ins letzte Drittel. Langsam, aber sicher übernahm der Zett aber die Überhand. In der 48. Minute belohnten sie sich mit dem 3:1. Die Luganesie konnten einen Abschluss nicht richtig klären und Malgin legte quer zu Balcers, welcher direkt in die Maschen traf. Die Tessiner machten sich das Leben mit einer weiteren Strafe schwer. Die Zürcher konnten das Powerplay auch zum Torerfolg nutzen. Chris Baltisberger erwischte van Pottelberghe zwischen den Schonern. Nun wurde es ein Schaulaufen für die Zürcher und Malgin krönte seinen gelungenen Abend in der 55. Minute mit seinem Treffer zum 5:1. Es war ein verdienter Sieg der Zürcher. Das Resultat erscheint auf Grund der Chancen, welcher der HC Lugano hatte zu hoch. Es zeigte sich aber wieder einmal, wenn man seine Chancen nicht nutz gegen den ZSC, können sie sich in einen Rausch spielen und jedes Team der Liga wegknallen.
