Deutschland unterliegt Schweden

Von Rolf Schwarz
Deutschland
4
0 - 2 - 2
Schweden
9
2 - 6 - 1
25.04.2025
long.u18
0:2‧2:6‧2:1
Spielbericht

Nach dem gestrigen Überraschungssieg gegen Tschechien hat Deutschland heute Nachmittag gegen Schweden klar mit 4:9 Toren verloren.

Die Startminuten gehören ganz klar den Schweden. Deutschland bekundet grösste Mühe, überhaupt aus dem eigenen Drittel herauszukommen. Höchstens mit Befreiungsaktionen, um zu wechseln, verlässt die Scheibe in den Startminuten das deutsche Drittel. Folgerichtig sind es denn auch die Schweden, die das Score eröffnen: Ihs Wozniak lässt Hempel aussteigen und hängt den Puck sehenswert in die Maschen. Gespielt sind gerade einmal gut fünf Minuten. Die Deutschen kommen noch nicht klar mit dem Tempo, welches die Schweden anschlagen. Und sind sie einmal in Scheibenbesitz, so provoziert die Aufsässigkeit Schwedens bei Deutschland Ungenauigkeiten und Abspielfehler. Kurz vor Ablauf der zweiten gegen Deutschland ausgesprochenen Strafe erhöht Stenberg auf Zuspiel von Klingsell und Boumedienne auf 0:2. Mit einem Schussverhältnis von 2 zu 24 hätte das Pausenresultat auch höher ausfallen können.

Dem dritten Tor für die Schweden geht ein Scheibenverlust in der eigenen Zone voraus. Ihs Wozniak wird bedient von Ekberg und er scort bereits zum zweiten Mal. Und Schweden doppelt gleich nach im Powerplay. Boumediennes Schuss lässt Oswald nach vorne abprallen und schliesslich kann Gastrin die Scheibe über die Linie spedieren. Der fünfte Treffer erzielt Bjorck solo in der 24. Minute. Drei Treffer innert 91 Sekunden: Das ist zuviel für Deutschland-Coach Patrick Reimer. Er nimmt sein Timeout. Deutschland kann nun erstmals Powerplay spielen und nach einem Gedränge vor dem Tor würgt Schafer die Scheibe zum ersten Treffer für die Deutschen ins Netz. Der Treffer wird noch reviewt, aber gutgeheissen. Zwei Schweden müssen auf die Bank und Deutschland erhält gleich die Gelegenheit, um zu verkürzen. Willhoft nutzt die Chance und erzielt das 2:5 bei doppelter Überzahl. Die beiden Treffer Deutschlands haben dem Spiel gutgetan. Deutschland hat sich etwas gefangen und tritt nun mit gestärktem Selbstbewusstsein auf. Während einer Druckphase der Deutschen luchst Ekberg Verteidiger Fuchs den Puck ab, bedient Stockselius und es steht 2:6. Und es geht gleich noch einmal schnell und Schwedens Anderberg schiesst zum 2:7 ein, bevor Klingsell im Powerplay einen Hammer loslässt und den 8. Treffer erzielt.

Deutschland wechselt fürs Schlussdrittel den Goalie aus. Doch nach nur 16 Sekunden schlägt’s bereits wieder ein im deutschen Kasten. Bjorck trifft auf Zuspiel von Nilson und Genborg. Zeitgleich mit dem Ablauf einer Strafe gegen Schweden kann Warnecke für Deutschland den dritten Treffer markieren. Und den Schlusspunkt setzt auch noch einmal Deutschland mit dem 4:9 in Überzahl durch Schneider in der 59. Minute und damit geht immerhin das letzte Drittel an Patrick Reimers Truppe.

Deutschlands Flügelstürmer im 2. Block, David Lewandowski (Saskatoon Blades, CAN), bemerkt zum heutigen Spiel, dass man merke, dass sie noch an sich arbeiten müssten, auch wenn sie gestern gegen Tschechien gewonnen hatten. Sie hätten zu viele Fehler gemacht. Zwar hätten sie versucht, als Team zusammenzuspielen, es hätte aber nicht gereicht.

Resultat:

4:9