Fribourg gewinnt in der Verlängerung

Von Fabian Lehner
ZSC Lions
2
1 - 0 - 1
HC Fribourg-Gottéron
3
2 - 0 - 0
14.02.2025
National League
Zuschauer: 11835
1:2‧0:0‧1:0
Spielbericht

Es war eine schnelle, gute und sehr faire Partie, welche die Zuschauer von den beiden Team zusehen bekamen. Erst am Ende der regulären Spielzeit, wurden die ersten und einzigen Strafminuten ausgesprochen. Die Gäste gingen mit 2 Toren in Führung und die ZSC brauchte 2 Drittel um das Resultat auszugleichen. In der Verlängerung rangen die Drachen die Löwen nieder und sicherten sich den Extrapunkt.

Beide Teams begannen mit gutem Tempo und suchten den Weg nach vorne.In den Startminuten entwickelte sich dadurch ein offener Schlagabtausch. Sowohl Gotteron als auch der ZSC kamen zu guten Gelegenheiten. In der 6. Minute waren es die Gäste aus Fribourg welche das erste Mal zuschlugen. Sandro Schmid eroberte die Scheibe hinter der Torlinie und legte auf Marcus Sörensen auf. Dieser verwertete gleich seinen eigenen Abpraller. Er bekam dafür aber viel zu viel Platz von der zürcher Defensive. Der ZSC wollte den Fehler sogleich korrigieren und drückte auf den Ausgleich. Reto Berra hatte viel Verkehr vor seinem Kasten. Die Fribourger fingen sich aber gegen Drittellshälfte wieder und es kam erneut zu einem offenen Schlagabtausch. Die Partie war sehr zügig auf dem Eis unterwegs. Einerseits wegen dem Tempo, welches beide Teams anschlugen und andererseits, weil es wenig Unterbrüche gab. In der 16:00 Minute schrammte Sven Andrighetto am Ausgleich vorbei. Er lenkte die Scheibe aber nur an den Pfosten. Eine Zeigerumdrehung später schlug dafür der HC Fribourg-Gotteron zu. Jakob Lilija lenkte den Abschluss von Raphael Diaz unhaltbar für Robin Zumbüehl ab. Statt 1:1 stand es nun also 0:2. Ein Treffer war den Zürchern doch noch vor der Pausensirene vergönnt. Denis Malgin luchste Yanik Rathgeb die Scheibe an der eigenen blauen Linie ab und zog allein auf Berra los. Er scheiterte zuerst, verwandelte den Abpraller aber gleich selbst. Besser gesagt dieser prallte gleich von ihm hinter Berra in die Maschen.

Die Gäste hatten den bessern Start in das 2. Drittel. Linden Vey zog allein auf Zumbüehl los. Zumbüehl entschied das Duell für sich. Damit war das 2. Drittel so richtig lanciert, wo beide Teams weiterhin eine gute Leistung zeigten. Der ZSC hatte etwas mehr Scheibenbesitz, die beste Gelegenheit blieb aber die von Vey in den Startminuten. Erst in der 28. Minute hatte der ZSC wieder eine dicke Chance Daniel Olsson lenkte vor dem Tor ab und Berra hatte die Scheibe im Nachfassen. Die Gäste übernahmen nun das Spieldiktat, wobei auch der ZSC zu Chancen kam. Juho Lammikko scheiterte in der 31. Minute an der Latte. Es war aber nur ein Zwischenfeuer des ZSC. Gotteron behielt die Kontrolle und die Zürcher hatten Mühe sich aus dem Drittel zu lösen. In der 37. Minute kam der ZSC zu einem Konter, doch Andrighetto vergab allein vor Berra. Wieder hatte der ZSC eine Gute Schlussphase, doch dieses Mal wurde diese nicht mit einem Tor belohnt.

Im Schlussabschnitt verstärkte der ZSC die Mission Ausgleich und hatte nun das Zepter felsenfest in der Hand. Gleich mehrmals zwangen die Zürcher, insbesondere die Linie von Derek Grant, Berra zu einem Big Save. Die Schlinge zog sich immer weiter zu und in der 48. Minute war der Ausgleich Tatsache. Simon Seiler wurde in den Rückenangeschossen, und Vincenz Rohrer profitierte von diesem Bock und kam völlig frei im Slot an die Scheibe und stellte auf 2:2. Lars Leuenberger nahm sein Timeout und vermochte das Spiel der Fribourger zu beruhigen. Dies gelang auch für den Moment und die Romands konnten das Spiel wieder offener gestalten. In den Schlussminuten war es aber der ZSC welche den Sieg mehr wollte und mehr ins Risiko ging. Berra liess sich aber nicht nochmals bezwingen und die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Bevor diese begann, durften aber nach einer kurzen Rangelei, Diaz und Jesper Fröden platz auf der Strafbank. Es waren dies die jeweils ersten 2 Minuten für beide Teams!

In der Verlängerung war der ZSC das aktivere Team und roch am Extrapunkt. Diesen holte sich aber HC Fribourg. Marcus Sörensen machte sich mit seinem zweiten Treffer zum Matchwinner in einer schnellen und fairen Partie.

Resultat:

2:3 nV

D. Malgin, V. Rohrer
M. Sörensen (2), J. Lilja