Davoser zerbrechen am kanadischen Forechecking

Von Pascal Zingg
HC Davos
2
1 - 1 - 0
Team Canada
6
2 - 3 - 1
26.12.2024
long.s
1:2‧1:3‧0:1
Spielbericht

Das Team Kanada ringt den HC Davos im Klassiker mit physischem Spiel nieder. Das harte Forechecking zeigt spätestens ab der Spielmitte Wirkung, weshalb die Ahornblätter das Spiel klar mit 6:2 gewinnen.

Die Kanadier hatten heute Abend einen einfachen Plan, wie sie den HC Davos schlagen können. So teilten die Ahornblätter von Anfang an viele Checks aus, dazu attackierten sie die Bündner früh in deren Zone. «Wir hatten in den letzten Tagen besprochen, dass wir auf einfaches Spiel mit einem harten Forechecking bauen wollen. Dies ist uns gelungen», erklärte Tanner Fritz den Gameplan. Das konsequente Forechecking der Nordamerikaner zeigte schnell Wirkung, so hatten die Davoser lange Zeit Mühe sich aus der eigenen Zone zu befreien und damit gefährlich in die gegnerische Zone zu kommen.

Es ist den Davosern zu Gute zu halten, dass sie zumindest die erste Hälfte dieses Spiels durch ihre Effizienz ausgeglichen gestalten konnten. Wenig überraschend waren es in dieser Phase Oula Palve und Filip Zadina, die über zwei Tore jubeln konnten. Schliesslich war ihre Formation klar die gefährlichste auf Seiten der Davoser. Zusammen mit Tino Kessler waren sie dann auch die einzigen, die den Gegner einigermassen in Bedrängnis bringen konnten.

Dass zwei Tore nicht zum Sieg reichten, lag daran, dass die Kanadier in diesem Spiel immer eine Antwort bereit hatten. So traf Hazen nur zwei Minuten nach der Davoser Führung per Shorthander zum 1:1. Den Bünder Ausgleich zum 2:2 beantworteten die Ahornblätter ihrerseits mit einer Druckphase und zwei weiteren Toren. Gerade diese beiden schnellen Tore schienen dem Gastgeber das Genick zu brechen, weshalb man bis zum Schluss zu keiner Reaktion fähig war.

Auffällig bei den Davosern war aber auch, dass sie am heutigen Abend zu viele Fehler machten und damit auch zu viele Turnover zuliessen. Diese Unzulänglichkeiten wussten die Kanadier Mal um Mal auszunutzen, weshalb sie am Schluss deutlich mit 6:2 gewannen. Freuten sich die Kanadier über eine gute Leistung, musste man sich auf Seiten der Davoser zugestehen, dass man sich im Verlaufe des Turnieres deutlich steigern muss, wenn man wie im letzten Jahr den Titel gewinnen möchte.

Resultat:

2:6