Genfer krallen sich den Sieg
Genève-Servette HC
HC Ambrì-Piotta
Spielbericht
Das erste Playoutfinal zwischen Genf-Servette und Ambri-Piotta ist eine klare Sache. Der Gastgeber drückt von Beginn weg und entscheiden das Spiel mit einer Doublette im mittleren Drittel. Von Ambri kommt sehr wenig und wenn, dann ohne Überzeugung.
Zweimal legt das Team von Chris McSorley einen Blitzstart hin. In der zweiten Minute eröffnet Morris Trachsler das Score. Nur 75 Sekunden braucht Rico Fata im zweiten Abschnitt zur erneuten 2:1-Führung. Mit seinem ersten NLA-Tor erhöht Eliot Antonietti auf 3:1 und nur 33 Sekunden später erzielt Daniel Rudin die Vorentscheidung. Rico Fata (in Unterzahl) und Flurin Randegger erzielen die beiden anderen Genfer Tore.
Ambris Inexistenz
Wer dachte, dass Ambri sich gegen die Niederlage stemmen würde, wurde enttäuscht. Lediglich nach dem Ausgleich und dem 2:4-Anschlusstreffer dominieren die Tessiner für einige Minuten den Gegner. Aber im Vergleich zu den nur mit drei Ausländer angetretenen Servettiens bleiben die Tessiner Söldner blass.
Einzig Julian Walker und Marco Grassi wollten um jeden Preis gewinnen. Ihnen kann kein Vorwurf gemacht werden. Aber im Vergleich zum heutigen Gegner muss sich Trainer Kevin Constantine noch etwas einfallen lassen. In der aktuellen Lage kann Ambri keine Stricke zerreissen. McSorley seinerseits hatte die richtigen Schlüsse aus der Niederlage gegen Rapperswil-Jona gezogen.
