Davos erhöht in souveräner Manier auf 3:0
HC Davos
HC Fribourg-Gottéron
Spielbericht
Der HC Davos gewann auch die dritte Partie gegen Fribourg mühelos und geht in der Serie mit 3:0 in Führung. Jinman und Rizzi stellten die Weichen bis zur 9. Minute und dem 2:0 bereits früh auf Sieg. Schlussendlich gewannen die Bündner mit 7:0, wobei Jannick Steinmann noch einen Hattrick erzielte.
Sämtliche Fribourger Vorsätze wurden bereits in den ersten zehn Spielminuten über den Haufen geworfen, als ein klar überlegener HCD bereits mit 2:0 führte. Einmal mehr zeigten die Bündner beeindruckende Effizienz und Präzision. In der 5. Spielminute erwischte HCD-Ersatzausländer Lee Jinman Fribourg-Keeper Huet eiskalt auf der Fanghand-Seite im hohen Eck. Nur vier Zeigerumdrehungen später tat es ihm Sandro Rizzi gleich, als er im Powerplay nach Vorarbeit von M. Wieser und Jinman auf der Stockhand-Seite genau ins Lattenkreuz traf und auf 2:0 erhöhte.
Matte's Weckruf
Unmittelbar nach dem zweiten Gegentreffer reagierte HCFG-Coach René Matte und bezog sofort sein Timeout. Dieses schien bei seinen Spielern Wirkung zu hinterlassen, denn von da an erspielten sich die Gäste einige gute Torchancen. Diese wurden aber allesamt von Leonardo Genoni zu Nichte gemacht, welcher dafür sorgte, dass sein Team mit einem 2-Tore-Vorsprung zum ersten Pausentee konnte.
Fribourger Zerfallserscheinungen
Zu Beginn des Mitteldrittels neutralisierten sich beide Teams und es gab kaum noch Torchancen, ehe bei Spielmitte wieder einen Gang höher schaltete. Zuerst traf Tim Ramholt in Überzahl von der blauen Linie zum 3:0 und wenige Minuten später traf mit Steinmann ein weiterer Davoser ins Lattenkreuz – 4:0.
Fribourg's Keeper Christobal Huet hatte genug und räumte seinen Kasten für Ersatz-Torhüter Pascal Caminda. Der ehemalige NHL-Keeper wollte wohl ein Zeichen setzen, doch seine Vorderleute schienen das zu ignorieren. Kurz vor der Sirene fühlte sich an der offensiven blauen Linie kein Fribourger für die Scheibe verantwortlich. Lukas Stoop lancierte Dario Bürgler, welcher Caminada mit der Backhand zum 5:0-Pausenstand bezwang.
Unbedeutendes Schlussdrittel mit Steinmann's Zugabe
Die Geschichte vom Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Fribourg versuchte ein Erfolgserlebnis zu erzielen, doch selbst während 64 Sekunden doppelter Überzahl waren die Gäste von einem Torerfolg meilenweit entfernt. Kurze Zeit später zeigte der Rekordmeister wie man bei 5:3 spielt. Bei zusätzlich angezeigter Strafe gegen Fribourg spielten die Bündner gar 6:3 und erzielten durch Steinmann das 6:0. Knapp drei Minuten später vollendete dieser Steinmann gar seinen Hattrick, als er zum 7:0-Endstand traf.
Best Player HC Davos: Lee Jinman
Best Player HC Fribourg-Gottéron: Benjamin Plüss
