Knapper Heimsieg der Bianconeri gegen den EHC Biel nach einer klaren 4:1 Führung nach 40 Minuten!

Von Maurizio Urech
HC Lugano
5
2 - 2 - 1
EHC Biel
4
1 - 0 - 3
19.02.2011
National League
Zuschauer: 2626
2:1‧2:0‧1:3
Spielbericht

In einem mittelmässigen Spiel gewannen die Bianconeri dank einen Powerplay Tor von Bourque 7 Minuten vor Schluss 5:4, nachdem man nach 40 Minuten schon den Sieg im Sack zu haben schien!

Nachdem man gestern Abend gegen die Lakers eine weitere unnötige Niederlage kassierte, hatten die Bianconeri heute im Heimspiel gegen den EHC Biel die Chance bei einem Sieg zu den Gästen aufzuschliessen und damit sich die Option auf den 9. Platz offen zu halten. Wie erwartet spielte Aebischer im Tor , dadurch kehrte auch Genoway als Center des 1. Blocks in die Mannschaft zurück. Auch bei den Gästen gab es einige Mutationen Berra spielte im Tor anstelle von Streit, dazu hatten sich gestern gegen den EVZ Fata, Trunz und Haas verletzt.

Ein harziger Start für die Bianconeri erste Strafe gegen Popovic, Tschantré gewinnt das Face-off Schuss von der blauen Linie von Spylo und die Gäste führten in der 3. Minute, ein Tor das Aebischer auf seine Kappe nehmen muss. Reaktion der Bianconeri mit zwei Chancen für Domenichelli und Conne, Berra auf dem Posten, doch in der 8. Minute musste er den Ausgleich kassieren als nach einem Schuss von Profico, Reuille am schnellsten reagierte und die Scheibe über die Linie drückte, und auch die Bianconeri trafen im ersten Powerplay Domenichelli verwertete ein Zuspiel von Genoway aus zentraler Position. Dann hatten die Platzherren zweimal Riesendusel in der 18. Minute, Aebischer konnte eine Scheibe nicht blockieren, Spylo drückte die Scheibe über die Linie, doch nach Videostudium wurde der Treffer annuliert da mit dem Schlittschuh erzielt, und 7 Sekunden später eine weitere Unsicherheit von Aebischer der eine weitere Scheibe nicht blockieren konnte, prompt landete der Abpraller im Tor, doch das Spiel war vorher (zu unrecht) unterbrochen worden.

Die Geschichte des zweiten Drittels ist rasch erzählt, die Bianconeri konnten in der 2. Minute einen Konter erfolgreich abschliessen idealer Pass von Bourque für Genoway der zum 3:1 traf. In der Folge erspielten sich die Gäste einige Chancen immer wieder begünstigt durch die Unsicherheiten von Aebischer der in 7.Minute das Glück in Anspruch nehmen musste als Spylo am zweiten Pfosten stehend den sicheren Anschlusstreffer vergab. Nach einer vergebenen Chance von Domenichelli der von Genoway freigespielt alleine vor Berra das Tor nicht traf, war es erneut Genoway der im Powerplay zum 4:1 treffen konnte, er wollten einen Querpass zu Kamber spielen, doch via Verteidiger kam die Scheibe erneut zu ihm und er hatte leichtes Spiel um Berra zum 4:1 zu bezwingen

Das letzte Drittel konnten die Gäste in Ueberzahl beginnen da noch eine Strafe gegen Genoway, es folgten zwei weitere Strafen gegen Bourque und Conne welche aber die Gäste nicht ausnützen konnten, dafür klappte es dann bei 5 gegen 5, mit drei Toren in weniger als zwei Minuten, wobei Lugano Goalie Aebischer tüchtig mithalf, einzig beim zweiten Tor durch Seydoux als ein Schuss von der blauen Linie abgelenkt wurde, traf ihn keine Schuld, hingegen waren die Schüsse von Bordeleau und Tschantré alles andere alles unhaltbar. In der Schlussphase machten sich die Gäste das Leben selber durch unnötige Strafen schwer, Gloor alleine kassierte 3 x 2, und beim ersten Powerplay konnte Bourque ein schönes Zuspiel von Genoway zum 5:4 verwerten. In der Schlussminute nahm Schläpfer noch seinen Torhüter raus, doch irgendwie brachten die Bianconeri den Sieg über die Runden.

Damit steht man bis am Dienstag auf dem 9. Platz, den 10. Hat man auf sicher, was immerhin bedeutet dass man in der Playouts den Heimvorteil auf seiner Seite hat, nach den Spielen Fribourg – Lugano und Biel – Ambri wird man die Paarungen kennen.

Ein Sieg auf den sich die Bianconeri nicht viel einbilden sollten, denn die Gäste machten heute Abend nicht den Eindruck als ob man um jeden Preis gewinnen wollte, bedenklich die Tatsache dass man in den letzten 20 Minuten noch einen 3-Tore Vorsprung aus der Hand geben musste, aber eben ohne einen Rückhalt im Tor ist alles viel schwieriger und nach der heutigen Leistung scheint klar dass man bei Lugano in den Playouts auf Caron setzten muss und dafür Hennessy opfern kann der in den letzten Spielen mehr als blass blieb.

Bemerkungen

50’45 Time-out HC Lugano

58’59 Time-out EHC Biel

Best player

HC Lugano Colby Genoway

EHC Biel Ahren Spylo

Torschüsse38 - 33 (15-9, 14-12, 9-14)

Resultat:

5:4

C. Genoway (2), S. Reuille, H. Domenichelli, C. Bourque
A. Spylo-Nittel, M. Tschantré, P. Seydoux, S. Bordeleau