Genf konnte in Zug nicht mithalten
EV Zug
Genève-Servette HC
Spielbericht
Für den Genève-Servette HC ging es um alles oder nichts, denn ein Vorsprung mit drei zu null Siegen für den EV Zug wäre schon eine Vorentscheidung! Doch die Servettiens verloren auch diese Partie und stehen vor dem Saisonende.
Nur gut zwei Minuten dauerte es und die Gastgeber konnten ein erstes mal Jubeln, Niko Kapanen war der Schütze und der Schiedsrichter zeigte sofort das Tor an. Da die Genfer nicht einverstanden waren mit diesem Entscheid (sie behaupteten, der Puck sei nicht hinter der Linie gewesen), sah sich Brent Reiber die Video-Bilder an, welche aber nichts änderten. Danach merkte man, um was es für die Genfer ging. Sie schlugen einen hohen Takt an. Wie es schien, konnten sie diesem aber selber nicht mithalten. Die Zuger waren meist einen Schritt schneller und konnten diese knappe Führung ins zweite Drittel mitnehmen.
Dieser Mittelabschnitt bot den Zuschauern dann ebenfalls sehr ein attraktives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Genf vor allem im Powerplay Druck aufbauen konnte, ansonsten waren mehrheitlich die Zuger am Drücker. Brett Hauer konnte dann mit einem herrlichen Schuss von der blauen Linie das nächste Tor schiessen, aber es dauerte nur gerade zwei Minuten und die Serviettiens hatten den Ein-Tore-Rückstand wiederhergestellt. Was die Genfer können, können wir schon lange, dachte sich Voisard und spielte mit einem langem Pass nach vorne, dort konnte Barry Richter verwerten! Jetzt war die Welt der EVZ-Fans wieder in Ordnung.
Im letzten Drittel wirkten die Genfer stärker, dies war allerdings nur auf die vielen Strafen der Zuger zurückzuführen. Bei fünf gegen fünf machte Zug das Spiel und hatte noch zwei „100-prozentige“ Torchancen; Reto Pavoni vermochte aber schlimmeres zu vermeiden. Ein alles in allem ungefährdeter Sieg des EV Zug, der der Halbfinal-Qualifikation nun einen grossen Schritt näher gekommen ist!
Am Samstag könnte sich der EV Zug eine Niederlage erlauben, dann hätte man noch ein Heimspiel mehr. Das würde auf jeden Fall den Kassier freuen, es wäre aber ein Spiel mit dem Feuer, falls sie dies Beabsichtigen würden.
