Kloten weiter im Tiefflug

Von Thomas Oswald
SC Rapperswil-Jona
2
0 - 2 - 0
Kloten Flyers
1
1 - 0 - 0
26.11.2004
National League
Zuschauer: 3813
0:1‧2:0‧0:0
Spielbericht

Der SC Rapperswil-Jona gewann verdient, aber viel zu knapp gegen ein Kloten, das wenig Biss zeigte. Die Klotner warten weiterhin auf ein Erfolgserlebnis und sind klar unter dem Strich klassiert!

Die Klotner wollten sich für die beiden bisherigen Niederlagen gegen den SCRJ revanchieren und gingen im ersten Drittel mit einem Tor in Führung. Allerdings war dieses Tor nicht zwingend und die besseren (aber sehr wenigen) Torchancen hatte der SCRJ. Es war spannend und man merkte, dass es für beide Teams um einiges ging; für die Klotener ist unbedingt einmal ein Sieg nötig, denn in den letzten elf Spielen haben sie nur ein einziges mal gewonnen. Der SCRJ hat erst seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen, jedoch wollte man die verlorene Bezeichnung "Heimmacht" zurück ergattern. Ein Tor gelang der powerplaystarken Lido-Truppe aber trotz zwei Minuten fünf gegen drei Überzahlspiel im ersten Drittel nicht.

Der Ex-Klotener Deny Bärtschi konnte nach 24 Minuten dann aber doch das erste Tor der Einheimischen schiessen. Die Stimmung der SCRJ-Fans, welche die Mannschaft immer unterstützten, wurde damit noch besser und auch die Spieler kamen immer mehr in Fahrt. So war es der Verteidiger Patrick Fischer, der nur zwei Minuten später noch einen draufsetzte. Dieses Powerplaytor sorgte dafür, dass die Rapperswiler mit der Führung in die zweite Pause konnten.

Im dritten Drittel suchte Rappi die Entscheidung, vergas aber nie hinten abzusichern und machte es so den Flyers schwer zu guten Szenen vor dem Tor Marco Streits zu kommen. Da der SCRJ Goali, sowie auch Tobias Stephan keine weiteren Treffer mehr hinnehmen mussten, wurden diese beiden zu Recht zu den besten Spielern ihres Teams gewählt. Auch ins leere Tor traf der SCRJ nicht mehr. Ein knapper Arbeitssieg für die Rosenstädter welche weiterhin auf dem ausgezeichnetem fünften Tabellenplatz stehen und nun zum Leader nach Lugano müssen. Für die Klotener geht es im Heimischen Schluefweg aber noch um mehr; sie spielen gegen Fribourg welche (neben Lausanne) noch die einzigen sind die hinter ihnen Klassiert sind.

Lido-Stimmungsbarometer (1-5): 3.5

Resultat:

2:1

D. Bärtschi, P. Fischer
S. Blindenbacher