Erste Runde an den HC Davos
HC Davos
ZSC Lions
Spielbericht
Der HC Davos ist im Playoff-Final gegen die ZSC Lions 1:0 in Führung gegangen. Die Davoser gewannen ihr erstes Heimspiel 3:0, wobei sie sämtliche Treffer im Powerplay erzielten.
Björn Christen (9.) und Andreas Camenzind (13.) erzielten im ersten Drittel innerhalb von 250 Sekunden bei Ausschlüssen von Dan Hodgson und Raeto Raffainer die ersten beiden Davoser Treffer. Noch deutlicher wurde die unterschiedliche Effizienz im Überzahlspiel im zweiten Abschnitt aufgezeigt: Während die ZSC Lions in 67 Sekunden Powerplay fünf gegen drei zu keinem einzigen Torschuss kamen, traf Davos und insbesondere Michel Riesen während 42 Sekunden doppelter Überzahl gleich zweimal ins Zürcher Tor. Den ersten dieser beiden Treffer annullierte Schiedsrichter Reiber jedoch (zu Unrecht), weil die ihm zur Verfügung stehenden Bilder den Puck nicht im Tornetz zeigten.
Die Davoser Vorteile reduzierten sich im ersten Finalspiel allerdings nicht nur auf die Zeit des Überzahlspiels. Erstaunlich war, wie chancenlos die Gäste insbesondere im Startdrittel waren, das sie in der Halbfinalserie gegen Lugano zumeist klar dominiert hatten. 14:3 lautete nach dem ersten Abschnitt die Anzahl Schüsse; die einzige ZSC-Chance bis zur 20. Minute besass Peter Jaks in der 11. Minute beim Stand von 0:1.
Für seinen Shutout musste Davos-Torhüter Lars Weibel bis am Ende bloss 19 Schüsse parieren. Für Weibel war es der sechste Shutout in dieser Saison, der zweite in den Playoffs und bereits der zweite gegen die ZSC Lions.
