Carolina-Besitzer graviert Familie in den Stanley Cup

10.07.26 - Martin Merk

Es ist der wohl beschämenste Monent in der Geschichte des Stanley Cups: Carolina-Besitzer Tom Dundon graviert sich und fünf Familienmitglieder als Erste in die Trophäe und streicht dafür verdiente Betreuer raus.

Das gab in der Nacht auf heute zu reden. Für den Stanley Cup gibt es Regeln, welche Spieler beim Stanley-Cup-Sieger sich als solche bezeichnen dürfen und auf die Trophäe kommen. Doch der Club kann zusätzlich auch Ausnahmen machen gerade für das Umfeld des Clubs. Dass Trainer und General Manager draufkommen, versteht sich von selbst. Auch Teambesitzer kommen normalerweise drauf. Doch keiner hat es so weit getrieben wie Tom Dundon, der Besitzer der Carolina Hurricanes. Nicht nur lässt er sich an erster Stelle setzen, es folgen auch noch fünf Familienmitglieder, teils im Kindesalter, bevor die Mannschaft auch noch drauf darf. Und weil es nicht für alle Platz hat, muss halt der eine oder andere Betreuer weg. Etwa Bobby Gorman, der seit 1976 als Materialwart bei der Carolina-/Hartford-Franchise arbeitet. Es ist wohl der beschämenste Moment in der Geschichte der sonst so ehrwürdigen Trophäe.

Foto: Twitter / @keeperofthecup

NHL
Aktuelle News

Weitere News