NHL: Hurricanes gleichen Serie in der Verlängerung aus

05.06.26 - Stephan Häfliger

Die Carolina Hurricanes gleichen im Finale um den Stanley Cup aus. Auch das zweite Heimspiel gegen die Vegas Golden Knights wurde in der Verlängerung entschieden.

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Das erste Spiel des Stanley Cup Finals 2026 war eine ausgeglichene Partie. Carolina kam aus der Kabine wie die Feuerwehr und war schnell in Führung. Die Gäste aus Vegas kämpften sich ins Spiel zurück und weniger als 4 Minuten vor der Schlusssirene konnte Hertl die Entscheidung für die Mannschaft von Akira Schmid erzwingen. Im zweiten Spiel mussten die Hurricanes eine konzentrierte Leistung über die ganzen 60 Minuten zeigen, um die Serie wieder auszugleichen, während Vegas nur zu gerne mit einer 2:0 Führung zurück nach Nevada fliegen würde.

Auch im Spiel 2 fing es für die Carolina Hurricanes gut an. Sie konnten zwar nicht sofort ein Tor schiessen, doch bereits in der 3. Minute bekamen sie die Möglichkeit, in Überzahl zu agieren. Es blieb weiter 0:0, bis es in der 11. Minute zu einer Schrecksekunde kam. Brayden McNabb wurde vor dem eigenen Tor mit einem harten Schuss im Gesicht getroffen und musste in der Kabine versorgt werden und kam nicht mehr ins Spiel zurück. In der 14. Minute konnte Howden alleine vor dem Tor entwischen und erzielte das 1:0. Kurz darauf hatte Carolina ihre grösste Chance des Drittels. Ein praktisch leeres Tor präsentierte sich bei einem Nachschuss, aber irgendwie konnte Verteidiger Coghlan mit einem blockierten Schuss noch retten. Die Hurricanes konnten in der 15. Minute auch ein 2. Powerplay nicht ausnützen und so ging es mit dem 1:0 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel schien Carolina etwas Energie zu fehlen. Die Golden Knights kamen zu mehreren guten Möglichkeiten und 7 Sekunden nachdem die Knights in der 28. Minute ein Powerplay beendeten, konnte Howden mit seinem zweiten Treffer des Abends das 2:0 schiessen.

Es sah eher düster aus für das Heimteam und sie brachten im letzten Drittel nicht viel zu Stande. Doch plötzlich, in der 51. Minute gab Logan Stankoven den Hurricanes mit einem Backhand “Buebetrickli” wieder Wind. Die Fans erwachten wieder und feuerten ihre Canes mit über 105 Dezibel weiter an. Es wirkte Wunder. In der 57. Minute knallte Mark Jankowski den Puck ins Lattenkreuz hinter Carter Hart und glich wieder aus. Das Lenovo Center konnte dem Kategorie 5 Hurricane der folgte kaum standhalten.

Genau 5 Minuten vor Schluss verlor Staal im Slot den Puck an einen Vegas Stuermer. Nach mehreren Paraden von Torhüter Anderson, landete Staal auf seinem Torhüter und der Puck im Netz. Knights Coach Tortorella machte von seinem Coaches Challenge Gebrauch, doch das Tor zählte nicht und die Hurricanes konnten von einem Powerplay wegen Zeitverzögerung profitieren. Tatsächlich brachte Jordan Staal mit einem Schlagschuss das Heimteam zum ersten Mal in Führung. Vegas blieb nichts anderes übrig, als den Torhüter durch einen 6. Feldspieler zu ersetzen. Irgendwie schaffte es Kapitän Mark Stone 1:21 vor dem Ende den Puck über die Linie zu befördern und die Verlängerung zu erzwingen.

In der Verlängerung kam Carolina zu einer weiteren Powerplay-Chance und auch dieses Mal klappte es. Seth Jarvis mit einem Slapshot gewann den Hurricanes das Spiel und glich die Serie aus. Spiel 3 findet in der Nacht auf Sonntag in Vegas statt.

Resultate:

Carolina Hurricanes - Vegas Golden Knights (Schmid überzählig) 4:3 n.V. Stand (1:1)

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