Pre-Playoffs in der Women’s League

30.01.26 - Medienmitteilung

Nach 28 Qualifikationspartien in der Regular Season stehen die beiden Halbfinalisten, die Pre-Playoffs-Begegnungen sowie das Playout-Duell der PostFinance Women’s League fest. 

Der EV Zug ist in dieser Saison bislang das Mass aller Dinge. Das Team von Head Coach Daniela Diaz führt zahlreiche Statistiken an und unterstreicht seine starke Saison eindrücklich: Mit 78 Punkten haben die Zugerinnen einen Vorsprung von 20 Zählern auf die amtierenden Meisterinnen des SC Bern herausgespielt. Dazu kommen 148 erzielte Tore bei lediglich 30 Gegentreffern. Bislang musste der EVZ nur zwei Niederlagen hinnehmen – eine gegen den HC Ambri-Piotta sowie eine nach Verlängerung gegen den SC Bern. Sämtliche weiteren Partien wurden gewonnen. Zudem verteidigten die Zugerinnen erfolgreich ihren Titel im National Cup aus dem Vorjahr.

Der SC Bern befindet sich ebenfalls in starker Form. Die Bernerinnen gewannen elf ihrer letzten 13 Spiele und verdrängten den HC Ambri-Piotta, lange Zeit erster Verfolger von Zug, auf Rang drei. Mit der Französin Estelle Duvin (47 Scorerpunkte) und der Finnin Maija Otamo (42) stellt Bern zudem die beiden produktivsten ausländischen Spielerinnen der Liga. Das Torverhältnis von plus 33 ist ligaweit das zweitbeste.

Sowohl der EV Zug als auch der SC Bern sind direkt für die Playoff-Halbfinals qualifiziert, die am 6. März 2026 beginnen.

Auf den Plätzen drei bis sechs folgen der HC Ambri-Piotta, die HC Fribourg-Gottéron Ladies, die ZSC Lions sowie die HC Davos Ladies. Diese Teams bestreiten, wie bereits in der vergangenen Saison, die Pre-Playoffs. Dabei trifft der Tabellendritte auf den Sechsten und der Viertplatzierte auf den Fünftplatzierten. In Best-of-3-Serien werden die beiden verbleibenden Halbfinal-Tickets vergeben.

Die SC Langenthal Damen (Rang sieben) und die Neuchâtel Hockey Academy (Rang acht) stehen sich in einer Playout-Serie im Best-of-5-Modus gegenüber. Aufgrund des angekündigten Rückzugs des SC Langenthal entfällt in dieser Saison die Ligaqualifikation zwischen der PostFinance Women’s League und der SWHL B. Entsprechend wird es keinen Absteiger geben.

Nachfolgend eine Übersicht der Pre-Playoff-Paarungen sowie der Playout-Serie:

HC Ambri-Piotta (3.) vs. HC Davos Ladies (6.)

Die Tessinerinnen spielten eine starke Saison und sammelten im Schnitt 1.93 Punkte pro Partie. Den direkten Einzug in die Playoff-Halbfinals verpassten sie um vier Punkte. Mit insgesamt 91 Treffern stellte Ambri zudem die zweitbeste Offensive der Liga. Massgeblichen Anteil daran hatten Michaela Pejzlová mit 35 Scorerpunkten sowie die Schweizer Nationalspielerin Lena-Marie Lutz mit 33 Punkten.

Die HC Davos Ladies klassierten sich mit 36 Zählern auf dem sechsten Tabellenrang. Auch im National Cup wussten die Bündnerinnen zu überzeugen und scheiterten erst im Final am EV Zug.

Ein Blick auf die Direktbegegnungen spricht für den HC Ambri-Piotta: Drei Siege aus vier Partien lassen die Tessinerinnen als Favoritinnen in die Pre-Playoff-Serie starten.

Head-to-Head 2025/2026

4. Dezember 2025: HC Davos Ladies – HC Ambri-Piotta 0:4

26. November 2025: HC Ambri-Piotta - HC Davos Ladies 2:0

25. Oktober 2025: HC Davos Ladies - HC Ambri-Piotta 3:4 n.V.

5. Oktober 2025: HC Ambri-Piotta – HC Davos Ladies 1:3

HC Fribourg-Gottéron Ladies (4.) vs. ZSC Lions (5.)

Ein äusserst spannendes Duell zeichnet sich zwischen den HC Fribourg-Gottéron Ladies und den ZSC Lions ab, trennte die beiden Teams in der Tabelle doch lediglich ein Punkt.

Die ZSC Lions überzeugten in der Qualifikation vor allem defensiv: Mit nur 45 Gegentoren stellten sie die zweitbeste Abwehr der Liga und verfügten zudem über das beste Unterzahlspiel. In 76 Boxplay-Situationen kassierten die Zürcherinnen nur fünf Gegentreffer. Für zusätzliche positive Schlagzeilen sorgten die Lions kürzlich auch abseits des Eises, als sie mit 4’997 Fans einen neuen Zuschauerrekord in der PostFinance Women’s League aufstellten. Im National Cup sicherten sie sich ausserdem die Bronzemedaille.

Bei Fribourg, das sich 45 Punkte in der Regular Season erkämpft hat, ist die 24-jährige Kanadierin Ann-Frédérique Guay die offensive Schlüsselfigur. Sie war mit 15 Treffern und 25 Assists die beste Scorerin ihres Teams, gefolgt von Norina Müller (30 Scorerpunkte) und Jenna Suokko (29).

Die Direktduelle zwischen Fribourg und dem ZSC verliefen stets äusserst eng und wurden allesamt mit nur einem Tor Unterschied entschieden. Dreimal behielten die ZSC Lions die Oberhand, die letzte Begegnung Ende November 2025 ging jedoch an das Team von Head Coach Thomas Zwahlen.

Head-to-Head 2025/2026

29. November 2025: ZSC Lions - HC Fribourg-Gottéron Ladies 0:1

1. November 2025: HC Fribourg-Gottéron Ladies – ZSC Lions 1:2

4. Oktober 2025: HC Fribourg-Gottéron Ladies – ZSC Lions 2:3 n.P.

20. September 2025: ZSC Lions - HC Fribourg-Gottéron Ladies 2:1

SC Langenthal Damen (7.) vs. Neuchâtel Hockey Academy (8.)

In der Playout-Serie stehen sich die SC Langenthal Damen und die Neuchâtel Hockey Academy gegenüber. Langenthal sammelte in der Qualifikation 13 Punkte, während die Neuenburgerinnen die reguläre Saison mit acht Zählern abschlossen.

In den Direktduellen haben die Oberaargauerinnen die Nase vorn: Sie entschieden drei der vier Begegnungen für sich und gehen damit mit leichten Vorteilen in die Serie.

Head-to-Head 2025/2026

20. November 2025: SC Langenthal Damen - Neuchâtel Hockey Academy 4:1

19. Oktober 2025: SC Langenthal Damen - Neuchâtel Hockey Academy 2:0

5. Oktober 2025: Neuchâtel Hockey Academy - SC Langenthal Damen 0:4

28. September 2025: Neuchâtel Hockey Academy - SC Langenthal Damen 4:2

Alle Partien der Playoffs werden live und kostenlos auf der Streamingplattform RED+ übertragen. Die Finalserie ist zusätzlich im TV bei MySports mit deutschem und französischem Kommentar sowie bei blick.ch verfügbar.

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