Auch WM 2027 ohne Russland
Die IIHF-Führung hat entschieden, dass Russland und Weissrussland auch für die verschiedenen Weltmeisterschaften 2027 ausgeschlossen bleiben wegen Sicherheitsbedenken. Damit darf auch die Schweizer U18-Nationalmannschaft um den Aufstieg kämpfen.
Seit Russlands Invasion in der Ukraine 2022 sind Mannschaften aus Russland und Weissrussland aus internationalen Wettbewerben der IIHF ausgeschlossen, ebenso bei den olympischen Eishockeyturnieren nächsten Monat in Mailand.
Diese Woche traf sich der Verbandsvorstand (Council) und diskutierte auch das jährliche Thema um eine Verlängerung der Absenz oder Wiederaufnahme. Es wurde entschieden, dass die Sicherheitsbedenken bleiben und keine Teilnahme zulassen würden.
Diskutiert wurde aufgrund von Empfehlungen des internationalen olympischen Komitees (IOC) vor allem die Wiederaufnahme im Jugendbereich, namentlich bei U18-Nationalteams. Dies hätte bei einer baldigen Wiederaufnahme auch bedeutet, dass keine andere Mannschaften aufsteigen könnten, wovon auch die Schweiz betroffen gewesen wäre, die letztes Jahr abstieg und nun in der zweitklassigen U18-WM Division I in Polen um den Wiederaufstieg kämpfen kann statt um die goldene Ananas. Die IIHF will dies jedoch für die Saison 2027/28 in Betracht ziehen. Sofern sich die Risiken über die kommenden Monate signifikant reduzieren würden, würde die IIHF mit den russischen und weissrussischen Verbänden über eine Reintegration bei den U18-Teams zusammenarbeiten.
Der russische Eishockeyverband wird den Entscheid beim internationalen Sportschiedsgericht CAS/TAS in Lausanne anfechten, wie der russische Sportminister Michail Degtjarjow verkündet. Damit war man in der Vergangenheit nicht erfolgreich, hofft nun aber aufgrund der IOC-Empfehlungen zumindest bei den U18-Nationalteams etwas zu erwirken. Auch der weissrussische Verband hat angekündigt, die Entscheidung innerhalb Möglichkeiten in der IIHF und dem CAS anzufechten.
