Viertelfinalgegner Tschechien gilt als Favorit
Die Schweiz bestreitet heute Abend um 22:30 ihr Viertelfinalspiel an der U20 Weltmeisterschaft gegen Tschechien.
© Werner Krainbucher
Dafür ist aber aber für die Mannschaft von Head Coach Jan Cadieux ein Wechsel aus Saint Paul in die 3M Arena in Minneapolis nötig.
Die Schweiz zeigte in der Gruppenphase vier starke Leistungen und dank des 4:0 Sieg über Deutschland und dem 3:2 gegen die Slowakei beendete die U20 Nati mit Platz 3 erstmals seit 2020 die Gruppenphase besser als auf den vierten Rang.
Für Trainer Jan Cadieux zählte dabei das Wie man in das Viertelfinale einzog mehr als die beiden Siege. „Wir haben eine grosse Erwartung in dieser Mannschaft und wir wollen den nächsten Schritt nach vorne machen.“ Dies zeigt das die Schweizer Mannschaft sich nicht mit dem Viertelfinaleinzug zufrieden gibt.
Der heutige Gegner bleibt aber trotz allem Favorit. Die Tschechen standen in den letzten vier World Juniors jeweils im Halbfinale. 2025 und 2024 gab es Platz 3 und 2023 holte Tschechien Silber, nur 2022 ging man im Spiel um Platz 3 leer aus.
An dieser Weltmeisterschaft sicherte sich Tschechien nach einen klaren 7:2 Erfolg über Dänemark und dem knappen 2:1 Sieg über Finnland so wie dem 4:2 Sieg über Lettland, der klar tdeutlicher ausfallen hätte können wieder Platz 2 in der Gruppe B. Nur zum Auftakt gegen Kanada gab es für die Tschechen eine Niederlage.
Das letzte Aufeinandertreffen in einem Viertelfinale zwischen der Schweiz und Tschechien konnten die Löwen 2023 gleich mit 9:1 für sich entscheiden. Mit dem Stürmer Vojtech Cihar und dem Verteidiger Tomas Galvas haben die Tschechen zwei Spieler auch im Spitzenfeld der Scoring Leader Wertung. Beiden gelangen in vier Spielen 2 Tore und 5 Assist. Mit Vaclav Nestrasil befindet sich noch ein weiterer Tscheche unter den Top 10. Zusätzlich spielen 90% der Tschechen im Ausland.
Das tschechische Team ist aber auch durch die starken Leistungen der Schweizer gegen Schweden und der USA vorgewarnt. Trotzdem warnte heute Trainer Patrik Augusta erneut davor die Schweiz zu unterschätzen.
