Gottéron verzichtet wohl auf Spengler-Cup-Teilnahme

30.12.25 - Martin Merk

Fribourg-Gottéron würde im Falle eines erneuten Gewinns des Spengler Cups auf eine dritte Teilnahme in Folge verzichten. Zweites Schweizer Team neben dem HC Davos könnten 2026 die SCL Tigers werden.

«Die Spieler würden auf jeden Fall wieder nach Davos fahren. Aber ich sehe die Sache ein wenig anders. Ich habe hier in Davos Langnauer getroffen, die mir sagten, natürlich würden sie Gottéron die Daumen drücken, aber man hoffe, dass es nicht zum Turniersieg reichen werde. Ich habe sie beruhigt: Freut euch auf den Spengler Cup im nächsten Jahr, wir werden sehr wahrscheinlich nicht mehr antreten», sagt Hubert Waeber, der Präsident von Fribourg-Gottéron, gegenüber watson.ch. Der Spengler Cup sei zwar eine unvergleichliche, einmalige Erfahrung, «aber dreimal hintereinander, das wäre wahrscheinlich des Guten zu viel.»

Mit dem noch nicht formell ausgesprochen Verzicht würde es damit unabhängig vom Ausgang des Turniers - der Titelverteidiger Fribourg-Gottéron trifft heute Abend im Halbfinale auf den Gastgeber HC Davos - eine neue Gastmannschaft aus der National League geben. Und dies sollen laut derselben Quelle die SCL Tigers sein, die schon für die diesjährige Ausgabe ein Thema waren. Doch dann gewann mit Fribourg-Gottéron ein Schweizer Club mit den Spengler Cup seinen ersten Titel überhaupt und sagte als Titelverteidiger einer erneuten Teilnahme zu, weshalb das Langnauer Gastspiel aufgeschoben wurde. Vielleicht wird es 2026 soweit sein.

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