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Sehr gut beschrieben. Ja, vielfach fehlt halt auch der Mut trotz seiner Überzeugung, seine eigenen Werte, in solchen Situationen wie Verbandsversammlungen, Wohneigentümerversammlung aufzustehen und seine Stimme dagegen zu heben. In der SL fehlen wirklich Machtmenschen, die auch wirklich durchziehen. Und wie du schreibst wird es wahrscheinlich eine Absplitterung der SL und der NL geben. Meine Meinung ist, dass dies früher oder langfristig nur zu einer Liga führen wird. Was das bedeutet habe ich mehrfach beschrieben (keine Aufstieg, Abstiegsspiele). Langweilige Liga, NHL 2.0 usw...
Ich sehe sehr viele Chancen aber auch Gefahren auf die SL zukommen. Bin gespannt, wie sich dies in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird. Schade, dass es vielen Eishockeyfans (NL) es eigentlich egal ist, wie sich das Schweizer Eishockey weiterentwickelt. Und ob es überhaupt zwei Ligen mit Traditionsvereinen geben soll. Im Endeffekt lebt ja der Klub weiter und auch in der (Nicht)kommerzialisierung gibt es schöne Aspekte. Da die SL operativ seit der Saison 2022/2023 ebenfalls eine AG ist, wird sie sich vielleicht (noch) nicht so schnell auflösen. Interessant ist, dass ausser Winterthur die 10 Gründerclubs alle auch nächste Saison in der SL spielen werden. Zweck: Die Eigenständigkeit zu gewährleisten. Da das Farmteam GCK Lions mit zu den Gründerclubs gehört, wird die ZSC-Organisation mitbestimmen. Eine Abspaltung der SL - würde ich persönlich begrüssen - könnte bedeuten, dass die GCK Lions in der MHL oder weiter unten spielen würden. Dass den Fans die Entwicklung des Schweizer Eishockeys gleichgültig ist, sehe ich nicht so. Viele äussern sich negativ über die Club-Bosse, anzustrebende Änderungen liegen aber nicht in der Macht der Fans. Was könnten wir Fans schon tun? Massenboykott würde heissen auf Eishockey sowohl im Stadion als auch am TV zu verzichten. Also während der RS schaue ich kaum, aber das liegt an meinem Interesse, da ich fast die ganze RS ohne direkten Abstieg langweilig finde. Nur Play-Off schaue ich regelmässig. Eine 10er-Liga mit direktem Auf-/Abstieg würde ich auch während der RS regelmässig verfolgen. Sogar eine NHL 2.0 könnte man spannender gestalten als das was wir jetzt haben. Man müsste aber mindestens die ambitionierten SL-Teams integrieren und offen bleiben, dass die Liga allenfalls wachsen kann, also neue Clubs aufnehmen kann. Da wäre auch eine interessante Diversität vorhanden. Nur der Auf-/Abstieg würde mir emotional halt fehlen, anscheinend ist das leider nicht mehr zeitgemäss bzw. wirtschaftlich.
2011 doppeltes Jubiläum: 90 JAHRE HC DAVOS - 30 MAL SCHWEIZERMEISTER HC DAVOS;-)
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Im Sinne des Schweizer Eishockeys wäre wohl folgendes am besten: NL mit 13 Teams SL mit 13 Teams direkter Auf-/Abstieg
NL: Fribourg, Davos, ZSC, Lugano, Servette, Lausanne, Zug, Bern, Langnau, Biel, Rapperswil, Kloten, Ambri SL: Ajoie, La Chaux-de-Fonds, Sierre, Basel, Visp, Olten, Thurgau, Arosa, GC, Winterthur, Langenthal, Bellinzona und Chur
Modus: 4x12 = 48 Spiele (reicht)
Play Offs: Wie bisher 1.-10. mit Pre Play Offs Play Out: 11.-12. Best of Seven. Verlierer spielt gegen 13. best of Seven. Verlierer steigt ab.
So mein Vorschlag (ohne teurtes Expertenbüro)
Zuletzt bearbeitet von Haegar; 29/04/2026 12:25.
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Bin mal gespannt, wie sich die Ligen in Zukunft entwickeln werden. Der Handlungsbedarf ist da, die Frage ist was nun umgesetzt wird, in beiden Ligen. Ein richtiges Absplittern der SL kann ein Erfolg aber auch richtig in die Hose gehen. Die Chancen aber eine coole Antikommerzliga zu begründen, sind auch reizvoll.
Ich bin in punkto der gesamten Zukunft des Schweizer Eishockeys sehr zwiegespalten eingestellt, dies weil der Kommerz vor dem Sport steht.
Zuletzt bearbeitet von Allez Sierre; 29/04/2026 13:44.
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Im Sinne des Schweizer Eishockeys wäre wohl folgendes am besten: NL mit 13 Teams SL mit 13 Teams direkter Auf-/Abstieg
NL: Fribourg, Davos, ZSC, Lugano, Servette, Lausanne, Zug, Bern, Langnau, Biel, Rapperswil, Kloten, Ambri SL: Ajoie, La Chaux-de-Fonds, Sierre, Basel, Visp, Olten, Thurgau, Arosa, GC, Winterthur, Langenthal, Bellinzona und Chur
Modus: 4x12 = 48 Spiele (reicht)
Play Offs: Wie bisher 1.-10. mit Pre Play Offs Play Out: 11.-12. Best of Seven. Verlierer spielt gegen 13. best of Seven. Verlierer steigt ab.
So mein Vorschlag (ohne teurtes Expertenbüro) Fairer Vorschlag. Nicht vergessen, dass in den letzten 20 Jahren, auch als die NLA 12 Teams umfasste, NLB-Teams Konkurs gingen, welche in den letzten zwanzig Jahren nie in der NLA spielten, zB Sierre, Martigny, Forward Morges, Young Sprinters. Winterthur hat sich bereits für nächste Saison zurückgezogen. Wie lange Arosa und Bellinzona noch bleiben werden? Zudem gibt es in der MHL momentan kein Team, dass in die SL aufsteigen würde, ausser ev. Langenthal in den nächsten Jahren. Es ist eine Herausforderung, etwas umzusetzen, dass überall passt. Ich fände 10er-Ligen verhältnismässiger. Aber auch da gibt es Probleme: - vier NLA Teams müssten abstiegen. Alle vier auf einmal, oder jährlich die Liga um ein Team kürzen...wäre kaum umsetzbar. - um die Anzahl RS-Spiele beizubehalten müssten 3 Doppelrunden gespielt werden, sprich jeder spielt 6 Mal in der Quali gegen jeden -> 54 Spiele. 36 Spiele würden reichen. Ein einzelnes Spiel wäre gewichtiger. - Modus re Playoff. In den 90ern qualifizierten sich 8 von 10 Teams für die Play-Off. Erscheint mir zuviel. Play-Off Viertelfinal ok, aber dann nur 3 vs 6 und 4 vs 5 ausgetragen, 1. und 2. bereits für Halbfinal qualifiziert. Das würde den Qualisieg aufwerten. Angenommen, wer sich in der NL nicht für die Play-In qualifiziert hätte, würde für die SL spielen, und die Halbfinalisten sowie die zwei besten übrigen Teams der SL-Quali würde den Rest der SL ausmachen: NL: Davos, Fribourg, Servette, ZSC, Lugano, Lausanne, Zug, Rapperswil, Bern, Biel SL: Langnau, Kloten, Ambri, Ajoie, Sierre, Ch.d.f., Visp, Olten, Thrugau, Chur MHL: Basel, Winterthur, Bellinzona, Arosa, Seewen, Hockey Huttwil, Langenthal, Thun, Franches-Montagnes, Dübendorf Modus 36 oder 54 Spiele, mir egal, 1. und 2. für HF qualifiziert, 3 vs 6 und 4 vs 5 Viertelfinal oder 3. und 4. für VF qualifiziert und 5 vs 6 sowie 7 vs 8 (wie gegenwärtig 7 vs 8 und 9 vs 10) Play-In, 10. steigt direkt ab und 9. spielt gegen Finalverlierer der jeweilig unteren Liga eine Ligaquali best of seven (stellt Euch mal die Stimmung vor! zB: Biel steigt direkt ab, Kloten direkt auf und Bern vs Langnau in der Ligaquali). Das wäre m.E. aufgrund der Verschärfung des Wettbewerbs das Beste. Einen Zusammenzug der NL und SL sehe ich ehrer als SL mit MHL. Das Gefälle zwischen den beiden Ligen ist halt einfach zu gross. Auch da könnte man mit den aktuellen Teams (Winterthur zieht sich zurück) 4 regionale 6er-Divisionen in Ost- und Westgruppe bilden (wäre dann halt eine NHL 2.0): Westgruppe 1: Servette, Lausanne, Fribourg, Ch.d.f., Ajoie, Basel Westgruppe 2: Biel, Bern, Langnau, Sierre, Visp, Olten Ostgruppe 1: ZSC, Zug, Kloten, Rapperswil, Thurgau, Winterthur Ostgruppe 2: Davos, Lugano, Ambri, Chur, Bellinzona, Arosa Modus: Innerhalb der einzelnen Gruppen spielt jeder 4 x gegen jeden = 20 Spiele und 3 x jeder gegen jeden der anderen West / Ostgruppe = 18 Spiele. West vs Ostgruppe 2 x jeden gegen jeden = 24 Spiele -> 20 + 18 + 24 = 62 Spiele (oder nur innerhalb jeder Gruppe 4 x jeder gegen jeden und 2 x jeder gegen jeden ausserhalb einer Gruppe = 56 Spiele). Play-Off die vier Gruppensieger sind bereits für den Viertelfinal qualifiziert, 2 vs 3 jeder Gruppe oder Rangliste innerhalb West / Ostgruppe, dann 3 (oder 2. falls zB 3. ein Gruppensieger ist) vs 6 und 4 vs 5 spielen Play-Off Achtelfinal, so sind garantiert je 4 Teams der Ost und Westgruppe im Viertelfinal. Die Paarungen im Viertelfinal würde ich dann anhand Gesamtrangliste der 24 Teams vorschlagen, allerdiings mit Heimvorteil der 4 bereits für den Viertelfiinal qualifizierten Gruppensieger. Sind alle Gruppensieger für den HF qualifiziert, spielt der beste vs den schlechtesten etc. Die Gruppensieger werden stets priorisiert - Beispiel: Gruppensieger Westgruppe 1: Fribourg, Westgruppe 2: Biel, Ostgruppe 1: ZSC, Ostgruppe 2: Davos. In der Gesamtrangliste wäre zB 1. Fribourg, 2. Biel, 3. Bern, 4. ZSC, 5. Zug, 6. Lausanne und 7. Davos..... Davos als schwächster Gruppensieger hätte im VF Heimvorteil gegen den besten noch verbleibenden Nicht-Gruppensieger, in diesem Beispiel 3. Bern (7. vs 3. Heimvorteil, aber es geht darum den Gruppensieg aufzuwerten). Wären Fribourg, Biel, Lausanne und Davos im HF wären die Paarungen Fribourg vs Lausanne und Biel vs Davos (Lausanne ist der einzige Nicht-Gruppensieger und spielt gegen den in der Gesamtrangliste besten Gruppensieger). Die 10er-Liga mit direktem Abstieg wäre mir natürlich viel sympathischer. Aber eben... Bin mal gespannt, wie sich die Ligen in Zukunft entwickeln werden. Der Handlungsbedarf ist da, die Frage ist was nun umgesetzt wird, in beiden Ligen. Ein richtiges Absplittern der SL kann ein Erfolg aber auch richtig in die Hose gehen. Die Chancen aber eine coole Antikommerzliga zu begründen, sind auch reizvoll.
Ich bin in punkto der gesamten Zukunft des Schweizer Eishockeys sehr zwiegespalten eingestellt, dies weil der Kommerz vor dem Sport steht. Das ist die Herausforderung. Wenn NL und SL zusammenarbeiten wollen, müssen BEIDE eine Lösung finden. Nicht jeden Vorschlag seitens der SL abwimmeln (aus kommerziellen Gründen zwar verständlich) und wie Lüthi behaupten: "Die SL macht nichts". Da die Kluft zwischen NL und SL immer grösser wird, wird es in Zukunft auch immer schwieriger werden, etwas zu schaffen, dass für das Schweizer Eishockey gut sein wird. Die NL will eine Win-Win Situation, wenn sie mit der SL zusammenarbeitet. Die ganze Kommerzialisierung macht das enorm schwierig, bzw. unmöglich - "die Geister, die ich rief..." also wie Du schreibst eine coole Antikommerzliga, das wäre in der Tat reizvoll. Auch wenn das Niveau tiefer ist...mit der Zeit wird es demzufolge auch in der NL kriseln...
Zuletzt bearbeitet von iFaya; 30/04/2026 09:48.
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Ich bin überzeugt, dass man einen Diskurs und einen gemeinsamen Weg zwischen der NL und SL finden muss. Dies heisst aber für mich auch richtige Reformen. Du zeigst einige gute Beispiele auf, wie man die Ligen organisieren könnte. Sind durchaus realistischere Szenarios als im Gegensatz zur U23 (Kacke), die Null Sinn ergibt. Es benötigt nun beide Ligen, die miteinander arbeiten. Ein Lüthi kann mir tausendfach propagieren, dass es ihm um seine Show geht, aber ich denke eine grosse Mehrheit der Fans (NL) hat auch keinen Bock, immer die gleichen Teams, die gleichen Stadien zu sehen und dass alles immer mehr durchkommerzialisiert wird. Natürlich gibt es auch immer eine kleine Minderheit, die sich für das Hockey nicht so interessiert und nur sporadisch schauen geht, denen ist eh alles egal.
Ich verstehe dass die Klubs wirtschaftlich denken, aber früher oder später wird dies auch den Untergang in der NL einläuten, sobald, dass die "kleinen Vereine" merken, dass diese jedes Jahr in einer Liga spielen, in denen sie A) nicht absteigen können und B) nie einen Titel gewinnen werden. Aus diesem Grund müssen die Ligen angepasst werden. Dies wird nicht von heute auf morgen passieren, aber wenn ich etwas gelernt habe, ist dass wenn man Fehler erkennt, diese ansieht und ignoriert es irgendwann systematisch zusammenbricht. Ich habe aktuell die grosse Befürchtung, dass man sich der Problematik bewusst ist, aber aus Eigeninteresse alles blockiert, ist auch okay, aber dann soll man dann halt in ein paar Jahren die Früchte, dieser Arbeit auch mittragen und nicht weinen.
Eine Antikommerzliga, fände ich zwar auch durchaus spannend und attraktiv, im Gegensatz zur Show und dem Zirkus, mit den Clowns in den NL-Etagen;)
Ein Zusammenschluss mit der MHL ist nicht realistisch dafür ist das Niveau zwischen SL und MHL meilenweit entfernt.
Zuletzt bearbeitet von Allez Sierre; 03/05/2026 14:25.
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Es benötigt nun beide Ligen, die miteinander arbeiten. ![[Verlinktes Bild von media.giphy.com]](https://media.giphy.com/media/v1.Y2lkPTc5MGI3NjExdTFzNHk1YzV1ajBhaWd3cmZjOGhlcnBjdW14bmw2OTR3dDQxMnRlayZlcD12MV9naWZzX3NlYXJjaCZjdD1n/Hx51DYLn161MenC18F/giphy.gif) ich denke eine grosse Mehrheit der Fans (NL) hat auch keinen Bock, immer die gleichen Teams, die gleichen Stadien zu sehen und dass alles immer mehr durchkommerzialisiert wird. früher oder später wird dies auch den Untergang in der NL einläuten, sobald, dass die "kleinen Vereine" merken, dass diese jedes Jahr in einer Liga spielen, in denen sie A) nicht absteigen können und B) nie einen Titel gewinnen werden. Aus diesem Grund müssen die Ligen angepasst werden. Klingt soweit eigentlich ganz logisch, aber wenn wir ehrlich sind, läuft das seit öppen 30 Jahren so und scheint bis heute niemanden zu kratzen. Eine Mehrheit der Kurvengänger kennt das schlichtweg nicht anders, die waren noch gar nicht auf der Welt, als es einen direkten Auf-/Abstieg gab. Aber auch bei den alteingesessenen Stadionbesuchern spüre ich (wenn auch natürlich nur anekdotische Evidenz) sehr wenig Begeisterung für die Idee einer tiefgreifenden Veränderung des Ligasystems. Lieber im immer gleichen Trott auf der höchsten Stufe dabeisein, als einen Kübel auf einer tieferen Stufe zu stemmen. Wäre schon schön, wenns ein echtes Auf-/Abstiegsrennen gäbe, aber sicher nicht, wenns uns trifft. Das ist nicht nur der Tenor der Clubbosse, sondern auch bei den Zuschauern weit verbreitet.
Wir behalten das im Auge und werden für die Zukunft über neue Lösungen nachdenken, damit das Forum möglichst komfortabel ist. Oltenforum
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Ich bin überzeugt, dass man einen Diskurs und einen gemeinsamen Weg zwischen der NL und SL finden muss. Dies heisst aber für mich auch richtige Reformen. Du zeigst einige gute Beispiele auf, wie man die Ligen organisieren könnte. Sind durchaus realistischere Szenarios als im Gegensatz zur U23 (Kacke), die Null Sinn ergibt. Es benötigt nun beide Ligen, die miteinander arbeiten. Ein Lüthi kann mir tausendfach propagieren, dass es ihm um seine Show geht, aber ich denke eine grosse Mehrheit der Fans (NL) hat auch keinen Bock, immer die gleichen Teams, die gleichen Stadien zu sehen und dass alles immer mehr durchkommerzialisiert wird. Natürlich gibt es auch immer eine kleine Minderheit, die sich für das Hockey nicht so interessiert und nur sporadisch schauen geht, denen ist eh alles egal.
Ich verstehe dass die Klubs wirtschaftlich denken, aber früher oder später wird dies auch den Untergang in der NL einläuten, sobald, dass die "kleinen Vereine" merken, dass diese jedes Jahr in einer Liga spielen, in denen sie A) nicht absteigen können und B) nie einen Titel gewinnen werden. Aus diesem Grund müssen die Ligen angepasst werden. Dies wird nicht von heute auf morgen passieren, aber wenn ich etwas gelernt habe, ist dass wenn man Fehler erkennt, diese ansieht und ignoriert es irgendwann systematisch zusammenbricht. Ich habe aktuell die grosse Befürchtung, dass man sich der Problematik bewusst ist, aber aus Eigeninteresse alles blockiert, ist auch okay, aber dann soll man dann halt in ein paar Jahren die Früchte, dieser Arbeit auch mittragen und nicht weinen.
Eine Antikommerzliga, fände ich zwar auch durchaus spannend und attraktiv, im Gegensatz zur Show und dem Zirkus, mit den Clowns in den NL-Etagen;)
Ein Zusammenschluss mit der MHL ist nicht realistisch dafür ist das Niveau zwischen SL und MHL meilenweit entfernt. Leider geht es in erster Linie darum, das Produkt NL auf dem Markt zu positionieren. Dass Fribourg Meister wurde, ist das denkbar Beste, was passieren konnte - ein neues Team reihte sich in die Liste der Schweizer Meister ein, und es ist auch noch das dienstälteste Team der NL resp. NLA. 23 Jahre nach dem Fall Aplanalp ;-) Fribourg hatte am grünen Tisch das Spiel auswärts gegen Zug, dass sie eigentlich 5:3 gewonnen hätten, 0:5 verloren, weil sie verbotenerweise Verteidiger Sandro Aplanalp spielen liessen. Es fanden keine Playouts statt (Langnau schickte seine Spieler in die Ferien) und NLB-Meister Basel (3:2 gegen Visp) konnte ohne Ligaquali direkt aufsteigen. 2004 musste Basel, das 13. Team als Letzter wieder absteigen - die fünf letzten spielten damals eine Abstiegsrunde 2 x jeder gegen jeden. Stattdessen hätte man NLB-Meister Biel (3:2 gegen Sierre) direkt aufsteigen lassen können - wie Kloten 2022. Tatsächlich wäre m.E. damals eine 14er-NLA wünschenswert gewesen, ähnlich wie heute, allerdings mit direktem Auf-/Abstieg. Eine Aufstockung von 10 auf 12 Teams war Ende 90er schon eine Idee. 1997 gab es keinen Absteiger, NLB-Meister Herisau (3:1 gegen GC) stieg direkt auf. 1998 wurde die NLA mit 11 Teams ausgetragen, wurde danach - anscheinend um Herisau wieder loszuwerden - auf 10 Teams gekürzt. Um die Jahrtausendwende kam eine mögliche Aufstockung der NLA auf 12 Teams erneut ins Gespräch. Im März 2000 unterlag der NLB-Meister Chur in der Ligaquali gegen Rapperswil mit 1:4. Die beiden NLB-Finalisten Chur und Ch.d.f. konnten dann dennoch aufsteigen, da die Aufstockung der NLA ab Saison 2000 / 2001 auf 12 Teams doch noch über die Bühne ging. Damals freute ich mich noch, da Chur aufsteigen durfte  Ich erinnere mich noch an jene verrückte NLB-Saison: Servette gewann nur 3 von seinen ersten 17 Spielen, danach verlor Servette nur 3 von den restlichen 19 Spielen und klassierte sich hinter Chur und Ch.d.f. auf dem 3. Rang. 2002 wurde Servette dann selbst NLB-Meister und gewann die Ligaquali gegen Chur 4:0. Seit 2003 spielt Servette somit in der NLA und wurde 20 Jahre später, als die 14er-Liga zum ersten Mal ausgetragen wurde zum ersten Mal Schweizer Meister. Auch wenn ich den direkten Auf-/Abstieg bevorzuge, taucht die Frage auf, ob dieser noch zeitgemäss wäre? Gut, in der DEL funktioniert es. Auch über die Ligaquali ist ein Auf-/Abstieg noch möglich, aber eher unwahrscheinlich. Vielleicht wird die NL mit Sierre einen Ersatz für Ajoie finden? Oder allenfalls weitere ambitionierte Aufstiegskandidaten in der SL? Wenn ein allfälliger Aufstieg der Walliser die Positionierung des Produkts NL auf dem Markt begünstigen wird, dann wird Sierre irgendwann in den nächsten Jahren aufsteigen. Das wird natürlich nur dann der Fall sein, wenn in Siders die entsprechenden Kriterien erfüllt werden. Das so Gedanken, ob ein Auf-/Abstieg noch zeitgemäss ist oder ob die NL zu gross ist. Rückblickend erkenne ich, dass die NLA bereits mit 12 Teams zu gross war, da die Swiss League bzw. NLB schon damals nicht wirklich stabil war. Heute glaube ich, dass 10-er Ligen die bessere Lösung wären für die Zukunft des Schweizer Eishockeys. Natürlich mit direktem Auf-/Abstieg, wie schon beschrieben. Eine Antikommerzliga fände ich aus sportlicher Sicht attraktiv, aber das Niveau wird ohne Profis (die brauchen ja ihren Lohn) eher 1.Liga Niveau sein.
Zuletzt bearbeitet von iFaya; 06/05/2026 13:23.
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Abplanalp heisst der Herr. Ist übrigens mittlerweile Polizist.
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Und trinkt zum Feierabend ein Rugenbräu.
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 Oder eher ein Coca, wenn er Polizist ist;) Seien wir gespannt. Lösungen/Vorschläge gäbe es genug. Leider sind wir nicht in der Entscheidungsmacht, punkto Kommentar so wurde schon die letzten 30 Jahre zugeschaut/gemacht. Ja, das sehe ich auch so. Trotzdem heisst dies nicht, dass dies so weitergehen muss/wird. Und ich hoffe irgendwann wachen die da oben auch auf. Das jeder sich selbst dem nächsten ist, sieht man ja anhand der NL-Vereine und deren Bosse. Falls nicht wird man die Geister die man gerufen hat, dann auch kriegen. Auch mit den dazugehörenden Konsequenzen;) Wie gesagt, die Zuschauer werden dies in der NL billigend in den Kauf nehmen, aber sich irgendwann in den nächsten 6 Jahren fragen, wieso man überhaupt eine Liga hat. Und das betrifft eher die Vereine, die im Tabellenkeller lungern. Vielleicht gibt es ja, dann eine Ligareform wenn es zu spät ist..
Zuletzt bearbeitet von Allez Sierre; 06/05/2026 19:42.
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