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Was ich zum Spielplan geschrieben habe, beruht grösstenteils auf Vermutungen. Sollte es nicht ganz zutreffen, bin ich für entsprechende Korrekturen dankbar.

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Vielen Dank für die tollen Rückmeldungen! smile

Betreffend Spielplan und Huttwil: Das stimmt natürlich vollkommen - das erste Aufeinandertreffen wurde ja auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Aus diesem Grund spielt der SCL gegen gewisse Gegner bereits zweimal, bevor es zum Ersten mit Huttwil kommen wird. Das habe ich völlig vergessen laugh

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Auch von meiner Seite her ein herzliches Dankeschön an die Macher des Podcasts smile Ich bin mit der aktuellen Folge noch nicht ganz durch. Mein Arbeitsweg ist kurz, darum brauche immer zwei bis drei Tage für eine Folge. Habe selber noch nicht sehr viele Spiele gesehen und hatte auch nicht wirklich viel Zeit, mich mit dem SCL zu beschäftigen. Das wird sich spätestens dann, wenn wieder vermehrt Heimspiele stattfinden wieder ändern smile


Dass das Das das Dass ersetzen kann, ist falsch!
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Langenthal
Fast ein 1/2 Jahr Verschnaufpause. Jetzt das Comeback mit einem Saisonfazit

Marcel und Joel ziehen ein Fazit zur vergangenen Saison 2025/26 und wagen einen Blick in die aktuelle Situation des SCL und in die Zukunft.
Unbedingt bis zum Schluss dranbleiben und uns euer Feedback geben!

Viel Spass beim zuhören!

Neue Folge: Hier klicken

Zuletzt bearbeitet von ma.s.wi; 29/04/2026 11:05.


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Danke für euren Podcast. Ich bin mit der neuen Folge noch nicht ganz durch... was ich aber zur Frage, was die abgelaufene Saison mit dem SCL gemacht hat, sagen kann ist folgendes:

Der SCL interessiert ausserhalb der MHL- oder Langenthal-Bubble leider quasi niemanden (mehr). Der "Standard Hockeyfan" kennt noch nicht mal alle Teams, welche in der NLB spielen. Diese Klubs werden national gesehen schlichtweg nicht mehr wahrgenommen... Die Teams in der MHL schon gar nicht. Wenn ich jeweils in Gesprächen sage, dass ich Fan des SCL bin, ist die erste Frage, in welcher Liga sie denn inzwischen spielen... Später kann ich dann sagen, dass sie die letzten zwei Saisons jeweils im Halbfinale waren. Das Echo ist dann meist "ah, das ist aber stark". Von der Quali wird meist gar nicht wirklich gesprochen.

Der 0815-Sportfan kennt vielleicht die beiden Playoff-Finalisten und die restlichen Teams der NLA. Dann kommt vielleicht noch Olten, Sierre, Visp und La Chaux-de-Fonds... einige Nostalgiker nennen dir noch Arosa. That's it. Darum ist es umso wichtiger, dass der SCL in der Region Oberaargau vermehrt präsent ist. Es muss wieder mehr über den SCL gesprochen/geschrieben werden, und zwar POSITIV. Von ausserhalb der obengenannten Bubble werden keine oder nicht viele Zuschauer kommen. Eine gute (Heim)Quali ist aus dieser Sicht enorm wichtig. Wenn die treuen Fans mal einen Kollegen oder Personen mit ans Spiel bringen, welche (noch) nicht mit dem SCL-Fieber infiziert sind, müssen diese mit tollen Heimspielen gewonnen werden. Nach einer "lustlosen" 0:3 Niederlage kommt von diesem Leuten während der Quali keiner mehr von sich aus in den Schoren.

Weitere Feedback kommt dann vielleicht noch, wenn ich die Folge fertig gehört habe smile


Dass das Das das Dass ersetzen kann, ist falsch!
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Einfach ein grosses Dankeschön und wir hoffen, dass die nächste Folge nicht mehr so lange auf sich warten lässt ;-)

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@N0thing!
Genau das ist es. Leute mitzubringen ist das Kleinste und geschieht auch immer wieder. Aber genau das, was du gesagt hast, stimmt eben auch. Darum ist ja auch die Qualirunde so enorm wichtig. Habe auch noch nicht alles gehört, aber bis jetzt gefällt es mir sehr. Bravo!


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Guter Podcast. Die wichtigen, richtigen kritischen Fragen gestellt. Wahrscheinlich und hoffentlich hören die richtigen Personen vom SCL auch rein.

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Feedback zum Podcast zum SC Langenthal

Mein erstes Spiel des SC Langenthal habe ich 1986 in Faido gesehen – und wurde dort endgültig mit dem SCL Virus infiziert. Seit diesem Tag hat mich dieser Klub nie mehr losgelassen, egal ob nahe am Eis oder im weiteren Umfeld. Der Podcast «Gelb Blaue Analyse» von Joel und Marcel hat genau dieses Feuer wieder entfacht und mich dazu gebracht, meine Gedanken, Erinnerungen und Beobachtungen aufzuschreiben. Dieser Text ist kein Urteil, sondern ein Herzensbeitrag eines Menschen, der den SCL seit Jahrzehnten liebt.

Sportliche Situation 1985–2002
Wenn ich an die Zeit zwischen Ende der 1980er Jahre und dem Aufstieg 2001/02 denke, dann war der SCL für mich immer eine echte Berg- und Talfahrt. Gerade die 1.-Liga Jahre rund um die Jahrhundertwende waren extrem – entweder ganz vorne mit dabei oder komplett neben den Schuhen. Was aber oft vergessen geht: Genau in dieser Phase wurde viel richtig gemacht, vor allem im Nachwuchs. Man baute zuerst einen Kern aus Langenthalern auf – Namen wie die Meyer, Brüder, Kühni, Wyss, Wüeschi, Flöggu, Sägesser, Heiniger, von Gunten oder Pistolato stehen stellvertretend für diese Generation. Ergänzt wurde der Kern gezielt durch externe Topshots wie Schaub, Beutler oder die Hirschi-Brüder. Einige Spieler kamen damals auch wegen der sogenannten «Goodies» nach Langenthal – Jobs, Autos oder Stockgeld –, und der SCL verfügte über ein starkes regionales Netzwerk, um dies zu ermöglichen. Das Kader war insgesamt klar regional geprägt, mit vielen Langzeitspielern, die dem Klub über Jahre treu blieben. Rund um Langenthal existierte damals zudem ein gesunder Eishockey-Kosmos mit Vereinen wie Thunstetten, Aarwangen, Rohrbach, Solothurn oder Burgdorf, was den Spielerpool deutlich grösser machte als heute. Dieses WIR-Gefüge spiegelte sich auch im Sponsoring wider: keine Grosssponsoren, sondern viele lokale KMU, Gastronomen und Dienstleister, die den SCL mittrugen und ihm finanzielle Stabilität sowie Unabhängigkeit gaben. Sportlich prägten Trainer wie Ueli Schwarz, Arnold Lörtscher und später Ernst Bruderer diese Jahre entscheidend. Mit Bruderer und TK-Chef Edi Niggli wurde schliesslich ein klarer Plan umgesetzt – mit Kontinuität, Struktur und Disziplin. Der Aufstieg 2001/02 war deshalb kein Zufall, sondern die logische Folge jahrelanger Entwicklung.

Sportliche Situation 2002–2023
Mit dem Aufstieg 2001/02 begann für den SC-Langenthal eine neue Realität. Die erste Saison in der Nationalliga B war ein notwendiges Lehrjahr, in dem der Klub sportlich wie strukturell ankam und erkannte, dass nachhaltiger Erfolg auf dieser Stufe keine Selbstverständlichkeit ist. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich der SCL mit klarer Führung, professionellen Strukturen und einer schrittweisen, überlegten Kaderentwicklung kontinuierlich weiter. Aus dem Aufsteiger wurde ein fester Bestandteil der Liga, der für Disziplin, Stabilität und Verlässlichkeit stand und sich sportlich dauerhaft etablierte. Parallel zum sportlichen Aufbau wuchs auch die Organisation. Regionale Hauptsponsoren trugen den Klub über Jahre, ermöglichten Planungssicherheit und halfen mit, wirtschaftliche Schwankungen abzufedern. Der SCL gewann an Attraktivität, wurde ligaweit als Vorzeigeprojekt wahrgenommen und überzeugte nicht nur auf dem Eis, sondern auch durch seine Struktur und Haltung. Besonders die zeitweise national anerkannte Nachwuchsarbeit unterstrich, dass Langenthal auf Qualität und Nachhaltigkeit setzte – und nicht auf kurzfristige Effekte. Mit den sportlichen Höhepunkten kam jedoch auch die Erkenntnis der eigenen Grenzen. Die Liga professionalisierte sich weiter, Budgets stiegen, Farmteams wurden prägend und infrastrukturelle Anforderungen nahmen massiv zu. Der Wegfall des regionalen Eishockey-Kosmos und die zunehmenden strukturellen Nachteile, insbesondere im Bereich Infrastruktur, verschärften die Situation zusätzlich. Trotz sportlicher Konkurrenzfähigkeit wurde der Handlungsspielraum immer enger. Der freiwillige Rückzug aus der Swiss League war daher kein Scheitern, sondern eine bewusste und verantwortungsvolle Entscheidung. Der SCL zog die Reissleine aus eigener Überzeugung – im Einklang mit den Werten, die den Klub über zwei Jahrzehnte getragen hatten. Die Phase vom Aufstieg bis zum Rückzug bleibt damit eine der prägendsten Epochen der Vereinsgeschichte: geprägt von Kontinuität, regionaler Verankerung, sportlicher Glaubwürdigkeit und der Bereitschaft, Verantwortung über kurzfristigen Erfolg zu stellen. Der Abschied mit dem letzten Spiel in Olten sorgt bei mir bis heute für Gänsehaut.

Sportliche Situation seit dem Wechsel in die MyHockey League
Mit dem freiwilligen Rückzug aus der Swiss League und dem Einstieg in die MyHockey League zur Saison 2023/24 begann für den SC-Langenthal bewusst ein neuer Abschnitt. Dieser Schritt war weniger ein sportlicher Abstieg als eine strategische Neuausrichtung. Der Verein verabschiedete sich vom Profibetrieb und setzte den Fokus wieder konsequent auf finanzielle Vernunft, regionale Verankerung und ein langfristig tragfähiges Modell. Die erste MHL-Saison stand unter schwierigen Vorzeichen. Nach dem Rückzug aus der Swiss League war kein gewachsenes Team vorhanden, weshalb das Kader praktisch neu aufgebaut werden musste. Offene Tryouts waren notwendig, nur wenige Spieler mit klarer SCL-DNA machten den Schritt mit, und der eigene Nachwuchs spielte zunächst kaum eine Rolle. Der Neubeginn war damit nicht nur ein Ligawechsel, sondern ein personeller Reset. Sportlich trat der SCL entsprechend nicht als dominanter Absteiger auf, sondern als Team im Aufbau. Schwankungen waren die logische Folge, Resultate standen weniger im Vordergrund als die Entwicklung von Struktur, Identität und Stabilität. Dieser Prozess verlangte Geduld – sportlich wie auch im Umfeld. Strukturell brachte der Wechsel eine spürbare Entlastung. Die Budgets wurden reduziert, der organisatorische Aufwand gesenkt und der finanzielle Druck nahm deutlich ab. Sponsoren blieben dem Verein mehrheitlich treu, jedoch mit angepassten Engagements und realistischeren Erwartungen. Der SCL kehrte damit zu einem regional breit abgestützten Modell zurück. Gleichzeitig zeigte sich, dass die Rahmenbedingungen heute schwieriger sind als früher. Der regionale Eishockey-Kosmos (schon wieder Kosmos, Sorry) existiert kaum mehr, natürliche Zuliefervereine fehlen, und Unterstützung durch Grossklubs ist nicht zu erwarten. Entsprechend schwierig ist es geworden, gestandene Spieler nach Langenthal zu holen. Rekrutierung basiert heute vor allem auf Überzeugung und Perspektive. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Rückbesinnung auf Ausbildung und Identität erneut an Bedeutung. Der SCL setzt wieder stärker auf Entwicklung statt kurzfristige Lösungen. Die MHL-Phase ist damit eine Zeit der Stabilisierung und Neuorientierung – unspektakulär, aber konsequent. Entscheidend ist, dass der Verein diesen Weg selbstbestimmt und glaubwürdig geht.

SCL – wohin willst du gehen?
Die Zukunft des SC-Langenthal wird weniger von der aktuellen Liga bestimmt als von der Klarheit seiner Ausrichtung. Nach dem Neustart in der MyHockey League bietet sich die Chance, das Vereinsmodell neu zu definieren – mit weniger Profidruck, aber mit der Erfahrung aus vielen Jahren Leistungshockey. Entscheidend ist, die nächsten Schritte vernetzt und realistisch zu planen. Ein möglicher Ansatz liegt in einer neuen Interpretation der Rivalität mit dem EHC Olten. Beide Vereine verfügen über Tradition und regionale Strahlkraft, bewegen sich jedoch im gleichen, enger gewordenen Markt. Anstatt in allen Bereichen zu konkurrieren, könnte eine strategische Zusammenarbeit Vorteile bringen – etwa in der Nachwuchsarbeit, in der Spielerentwicklung oder im Knowhow. Die sportliche Rivalität auf dem Eis bliebe davon unberührt. Auch eine intensivere Kooperation mit dem EHC Basel bietet Potenzial. Die zahlreichen personellen Überschneidungen zeigen, dass es hier natürliche Schnittstellen gibt. Leihmodelle, temporäre Rückholungen oder spätere Comebacks erfahrener Spieler könnten für beide Seiten Mehrwert schaffen und dem SCL zusätzliche Stabilität verleihen. Ein zentraler Hebel bleibt die gezielte Rückbindung ehemaliger Eigengewächse. Erste Rückkehrer zeigen, dass dieser Weg funktioniert. Daneben gibt es weitere frühere SCL Junioren, die heute im MHL Umfeld spielen und realistische Optionen wären. Eine aktive Rückholstrategie mit persönlicher Ansprache und klaren Perspektiven ist in einem Umfeld ohne regionalen Eishockey eine der wenigen nachhaltigen Möglichkeiten, sportliche Qualität und Identität miteinander zu verbinden. Unabhängig von allen sportlichen Überlegungen bleibt jedoch die Infrastruktur entscheidend. Ohne eine zeitgemässe Stadionlösung ist jede langfristige Vision begrenzt. Für Nachwuchsarbeit, Sponsoring und regionale Verankerung braucht der Eishockeysport in Langenthal und im Oberaargau eine klare Perspektive.
Die Zukunft des SC Langenthal liegt nicht in der Wiederholung vergangener Erfolge, sondern in bewussten Entscheidungen: Kooperation statt Abschottung, Entwicklung statt Schnellschüsse, Struktur statt Improvisation. Der Rahmen ist gesetzt – jetzt geht es darum, ihn gemeinsam weiter auszugestalten.

Fazit – Schlusswort
Abschliessend möchte ich etwas bewusst festhalten: Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des SC Langenthal ist nur dann wertvoll, wenn sie offen, ehrlich und mit Herzblut geführt wird. Genau dazu leisten Joel und Marcel mit dem Podcast «Gelb Blaue Analyse» einen enorm wichtigen Beitrag. Ihr Engagement, ihre fundierten Einschätzungen und ihre Bereitschaft, auch unbequeme Themen anzusprechen, machen den Podcast zu einem echten Sprachrohr für den SCL und sein Umfeld. Sie geben den Fans, dem Verein und der Region eine Plattform für Austausch, Reflexion und Identifikation. Dafür gebührt ihnen ein grosses Dankeschön. Solche Stimmen sind entscheidend, damit der SC Langenthal auch in Zukunft lebendig bleibt – auf dem Eis und daneben.

Ebenso gilt mein Dank all jenen Menschen, die den SC Langenthal über all die Jahre getragen haben und ihn auch heute und in Zukunft begleiten. Den Funktionärinnen und Funktionären, den Verantwortlichen im Hintergrund, den Trainerstäben, den Betreuerinnen und Betreuern, freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie allen weiteren SCL Menschen, die mit grossem Engagement, Herzblut und oft im Stillen dafür sorgen, dass dieser Verein lebt. Ohne ihren Einsatz, ihre Ausdauer und ihre Identifikation wäre der SC Langenthal nicht das, was er heute ist – ein Klub mit Geschichte, Haltung und Zukunft.

Auf unseren SCL – Hopp SCL!
Gruss
Boy George

Zuletzt bearbeitet von Boy George; 02/05/2026 14:30. Grund: Text anpassungen.

Einmal ein Langenthaler, immer ein Langenthaler!!!
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Wow! Einfach Wow! Hühnerhaut von deiner Rückmeldung Boy George! laugh

Ich bedanke mich ganz ehrlich für dein Feedback und vor allem für die schönen Worte für Joel und mich! smile
Und natürlich an der Stelle auch ein grosses Danke an alle anderen, die bisher Rückmeldung gegeben haben. Wir erhoffen uns natürlich noch mehr smile



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